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LOEFFLER (Fríedr.Simon), çtn lutherischer Predi-ger, des folgenden Lie. Simon Löfflers Sohn, geboh-ren 1669 ben 9 August zu Leipzig, studirte in fernerVaterstadt, ward 1689 allda Magister, und nachher»Baccalaureus Thcologiä, kam 1695 zum Pastorat zuProbst-Heida, Holtz-und Zuckelhausen, ward 1745pro Emerito erklärt, zohe nach Leipzig, und starb all*ba 1748 den 26 Februar, im 79 Jahre seines Alters,und 5; feines Predigt-Amtes. Er war ein Vetterund Erbe des berühmten Herrn Gottfr. Lvilh. vonLcibnitz, und seine Schafften sind: Specimen exe-geseos sacroe de operariis in vinea ; doppelte XTttd)f«chk von der römischen Kirchen Jubel-Jahre ; E-pist. ad Georg. Serpilium de verllbus quiin foluta no-vi fcederis oratione lubentur.
LOEFFLER (Simon), ein Li-cent. Thcologiä, und Ar-chidiaconus an der Thomas-Kirche in Leipzig, geboh-ren daselbst 1627 den 22 April, hat in feinem Vater-lande und zu Jena studiret, zwei- dillert.de amnelliadivina, »dMicha: VII, ig, 19 ; disserr. de iis, qui in-ter Gentes in vitam rediiise perhibentur §cc. Ntbst
einigen andern verfertiget, und ist 1674 den 4 Sept. ge-storben. G,e, c. Vog.
L O E H E R (Beruh. Ludov.), ein würtembergifcherDo-ctor Thcologiä, war zu Senfftenfeld am Odenwalde1580 den 25 December gebohren, studirte zu Blau-beyern, Bebenhauftn und Tübingen, ward daselbst1622 Magister, und illozRepetens, folgcnds 1605zu Aurach, und 1628 zu Stutgard Diaconus, 1629Special-Superinrendeus und Spital-Prediger allda,und dann 1614 Consistorial-Rath und Hof-Prediger,worauf er 1626,da er durch einen Schlag das Gedächt-niß vcrlohren,zur Ruhe gebracht worden- hinterließLeichcn-Predigten,und starb l6zi den 1 April, im 51Jahr. Fi.
von LOEHNEYS, siehe von Lceneiss.
LOELHOEFEL ( Andr. ), ein Thcologtts von Kö-nigsberg, war anfangs daselbst Diaconus in der Alt-stadt, darnach an dieser Kirche Pastor, ingleichendes sammlandifchen Consistorii Assessor, schrieb diipp.philosophicas de meceoris in genere ; de meteonsaqueis&c. und starb den 24 Februar 1669, im47stenJahr. W,d.
L 0 ELJ 08 , siehe Lallius.
L O E L I ü S ( Johann Laurentius ) , ein Mcdicus ZUAltorf, lebte um 1682, und schrieb : weichen- Mische»-Heil-und LVundcr-Brunncn.
LOElVlELIVS (»ermann), eilt Canvnicus zu St.Omer, gegen die Mitte des 17 Seculi, gab Spongiam
adversus censurani parihenfcm, in Iibrum infcri-ptum: Apologia S. sedis aportollca: circa regimenCatholicorum Angliae, 1631 ZU St. D>Nkr heraus,worinne er Dsniclis a faß», eines Engelländers, apo-logiam 8. sedis apollolica: de modo procedendi, circaregimen Garholicorum Anglix, tempere periecutia-nis, cum defenlione religiosi status , gegen die SottG eichet. Lexic. Tot». II.
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bonne, welche obige Censur dawider ergehen lassen,weil vieles wider die Freyheit der frantzösifchenKirchedarinne enthalten, zu vertheidigen suchte;es ward aberseine Schrisst verdammt und durch Henckcrs Handverbrannt: es schrieb auch Francise»» Hallicr 1632Oekenlîonem hiérarchisé ecclesiasticae pro Sorbonistiscontra Lcemelii ipongiam.
LOEN (Henr.), von einigen unrecht Logen» »derLongen, »der Leo genannt, ein Carthäuftr von Lö-ven, verwaltete das Provincialat von den Niederlan-den 8 Jahr, war auch Prior zu Brüssel, schrieb com-ment. in pfalmos davidicos, it. in ethica AristotelkiSermones &c. und starb 1481, im /I Jahr. Svr.Possev.
von LOENEISS, »der Loehneys, (George Engel-hard), Erbherr auf Remlingen und Neuendorf, fürst-lich r braunschweigischer geheimer Berg - Rath undStallmeister zuWolffenbütteh war ein erfahrnerHof-und gründlicher Staatsmann, lebte um 1625, undschrieb : die Hof-Staats-und Regier-Rrmst, nebsteinem Discours vom kaiserlichen Reichs-Hofrache,uns Sem Lämmer - Gerichte ;u Spcpcr, welchesWerck zum letztenmahle 1679 zu Franckfurt in folioheraus gekommen- della Cavalleria, f. de arte equi-tandi, exercitiis equestribus Se torneamentis, wel-ches Werck Valentin Trichter 1729, unter dem Titel:-Hof- Kriegs - UNO Reut-Schule, deutsch übersetzt zuNürnberg in folio ediret - gründliche» Bericht de»Baumens; einen Bericht von Bergwerken, wieman dieselben bauen soll, sammt allen dar;u gehöri-gen Arbeitern, Ordnung und richtlichen Processen,welcher 1692;»Leipzig in folio aufgelegt worden. ;
L O E N E R, siehe Loner.
LOENER (Josua), eilt lutherischer Theologus,geboh-ren 1516 zu Selsnitz imVogtlande, studirte zu Witten-berg, und ward daselbst Magister, bediente an siebenOrten verschicdcneAcmter, giengendlich 1592 alsSu-perintendcns nach Altenburg, wurde 159z DoctorTheologm, schrieb 6l Predigten über den Daniel;difpolitiones methodicas Evangeliorutn dominica-lium ; 52 Predigte» über den jonam; wie auch ver-schiedene andere Predigten, und starb 159; zu Alten-burg. Go. Un.
LOENING (Henning), ein lutherischer Prediger, ge-bühren l6;r zu Schöningen im Brauiifchweigischen,allwo sein Vater ein Drechsler war, der stumm undtaub auf die Welt gebohren worden. Er studirte inden Schulen zu Stendal, Braunschweig, HildesheimundOßnabrück, unterhielt sich von Singen undJn-formiren, zohe 1674 nach Rostock, und wurde 1675Cantorzu Tangermunde, 1676 Haus-Prediger beydem Herrn von Ledebur, Drosie zuRavensberge,l678aber Pastor fecundarius und 1687 primarius zuBorcholtzhaufen. Er war ein grosser Liebhaber desstudii mechanici, wie feine Schrissten, und das in derBibliothec zu Minden befindliche grosse Râôerwerckausweisen- gab 1685 kecachiam oder neugefundeneTttt ttt prophe-