L O E S E L
LOESERIN
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gen sey ; Erkenntniß des Verderbens und Mittelwider das Verderben, in einem Jahrgange; merck-würdige Werck'eGottes in den Reichen der Natur,der Kunst und des Glücks, nach Anleitung der Ev-angelien; nöthige Keflexioncs über das ^>»>1).' Pen-sées lLbres für laReligion, worauf Thomasius in fei-nen ernsthaften und muntern Gedancken geantwortet;Anmerckungen aus der Kirchen-Historie der 4 er-sten Geculorum; nöthige Fragen von den in derchristlichen Kirche üblichen Ceremonien; der ev-angelischen Kirchen Lob - Erweckungs ' und Lek-Tag am Jubel-Feste i7zo in 3 Predigten; aug-fpurgifche Lonfeßion mit Erhebung des -Heryenszu Gott; Uebung der Gottseligkeit in einem Jahr-Gange ; Zustand der Seelen nach des MenschenTode; Dispp.de visionibus & revelationibus contraPecerfenium ; eleíïa philosophie moralis ; de pec-cato philofophico; de sede anime j de numero anti-Christi; de Friderico sapiente a calumniis Maimbur-gii, ßostiieti & Varillafii liberato ; de Taliltnanibusvel signis, quae rfiimi & gemme exhibent fuperstitio-fis; de ordine elephantino ejusque vera origine; descripris principum presertim Germanorum, feu bi-bliocheca purpurata; Antisthenes feu de fufpicioni-bus opticis ; racemationes orientales de Iinguaa ba-bylonic», medicse, phrygic* aliorumque deperdito-rum orientalium idiomatum reliquiis;deSclnvenck-feldianifmo in pietifmo renato ; de convicio pfeud-orthodoxiœ; de paedagogia magictratus religiofa; deconvitio Neo - Pelagianifmi perperam orthodoxisimputato; de renovarione feu fanctificatione ; degeographia figurata; de incorruptibili sanguine Je-su redemtoris ; eintzelne Predigten; Vorreden, z. E.zu Nichols Religion eines Fürsten, prideaux Conne-xion des A. und N. Testaments, Srrobcls Ueberfe-tzung von Pearce Vertheidigung der Wunder Jesu rc.Man hat ihm auch die Verfertigung des theologi-schen Briefwechsels von Benennung der heiligenTaufe zugeschrieben, dazu er sich aber nicht bekennet.Er hat noch viel grössere und wichtigere Wercke her-aus zu geben willens gehabt; wie er denn zu solchemEnde 1697 Epistolam ad D. Georg. Francum de affe-öis a fe operibus, und 1700 Promulsidem de arcanisliterariis & aJiis XXX libris edendis, auch 1715 re-íponfíonem adFeustelium de statu progrelîuque fcri-ptorum a se promislorum bekannt gemacht. Gcetten.
LOESEL (Joh.), einMedicus, gebohren 1607 den26Aug. zu Brandenburg in Preussen, studirte zu Wit-tenberg, kam darauf nach Königsberg, ward alldai6g2 Magister, that sodann eine Reise nach Franck-»eich, Engclland und Holland, ließ sich am schwedi-schen Hofe zu einer wichtigen Expedition brauchen,ward zu Leiden Doctor Medicina, kam 1639 wiedernach Königsberg, ward allda ProfessorMcdicinä or-dinarius, und starb 16;; den 30 Mart. SeineSchrissten sind: 1r.de he! bis in Borussia fponrena-scentibus; de podagra ; theriaca Ahdromachi aChri-ftephoso Meyero «onfecta ; historia Girrst; Difpp.
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de ephthaltnia vera, deventriculi fabricatione ic af-fectibus potioribus, de dolore dçntium, de pulmo-nibus, de hepate. Arnold.
LÖEbERIN (Margar. Sibylla), siehe Einlledel.
LOESSEL, fst[;r Löffel.
von LOEVEN, oder a Leonibus, (Elias), ein fchlest-fcherMathematicus und Medicus, im 17 Seculo, hey-rathete unr 1630 die gelehrte Mariam Luniyin, re-vidirte deren Graniam propitiam, machte eine Vor-rede dazu, und starb i66iden 27April zu Pirschen inSchlesien. DE.
LOEVENSEN (Joh. Dieterich), ein lutherischerPrediger, gebohren 1647 den i; Qctobcr zu Alftld imHildesheimischcn^ studirte zu Helmstadt, ward allda167; Magister, 1678 Prediger an der Egidicn-KirchezuHaunover, und starb 1708 den 22 Februar. SeineSchriffteir sind: dist'err. de fummo bono 5 de crea-tione anirn® rationalst; Lcichen-Predigten. Meier»Nachricht von der Reformation in Hannover.
LOEW Plebnensis, ein Rabbine aus dem 16 Seculo,war Is. Loria Schüler, und schrieb nw, so inder oppenheinrer Bibllvthec im Manuskript befind-lich. W.
LOEW (Arje), der Ober-Rabbine und Richter in derSynagoge zu Lublin, hat in der andernHelffte des 17Seculi gelebt, und collectanea lucis in 2 Theilen ge-schrieben, davon aber nur der erste zuLublin 1667 in 4gedruckt worden. W.
LOEW (Arje), ein Rabbine an der deutschen Syna-goge zu Amsterdam, gab daselbst 1699 i« 8 noritiamnumerorum oder eines Ungenannten Rechenkunst her-aus. W.
LOEW (Jehuda), ein Rabbine vonGrotschin, hieltesich einige Zeit zu Hamburg auf, gab daselbst 1688compendium libri Refchith chochma heraus, beför-derte auch anderer ihre Wercke zum Druck, hinterließmw V,p und rm-v nruc imManuscript, und starb1688. W.
LOEW (Joh. Francisais), von Erbsfeld, ein DoctorPhilos. Medic. und Jur. lebte zu Prag gegen Anfangdes i8 Seculi als Professor Mcdicinä primär., warCvmes palatinus, stand zugleich als kayserlicherRathund Leib-Artzt in Dienste«, gab Lwfingn Tentamen& examen medicum mit Borbewust des Autoris ver-mehrter heraus; schrieb interpreutionem aphorifmo-rum Hippocmtis, worüber er aber eines plagst beschul-diget wurde, und lebte noch um 1712. Ke.
de LOEW, oberLoewenstein, (MatthiasApelles),etttschlesischer Poet und Mustcus, gebohren zu Neustadt1594 den2oApril, war anfangs Cantor, stieg aberdurch verschiedeneEhrcn-Stellen soweit,daß er Rathbey den Kaysern Ferbinando 11 und III, wie auchbey dem Hertzog von Münsterberg und Oels Cammer-Director und Staats - Rath wurde. Der Kaystradelte ihn, viele Fürsten bedienten sich seines Raths,und er paßirte damahls für den gröstenPoliticum inSchlesien. Ueber dieses war er gelehrt, und ein grosi