Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
2555-2556
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chisch, lateinisch und deutsch, unter dem Titel: Ellh.Lubinus trilinguis, zu Nürnberg in 12 aufgelegt wor-den; Monotestaron, f historiam evangelicam ex qua-tuor Evangelist.is.; comment. : in epistolas Pauli majo-res ; exercitationes theologicas in minores omnes,Pauli, Petri, JohaninsScJud.fi epistolas'; Iiippocra -tis , Detnocriti, Elcracliti, Dkgenis Sc Cratetis episto-las gr. Sc latine; Phalaridis epistolas 148, grsce;Apolionii Tyanei, Anacharßdis, Euripidis ScTbeani epi-stolas, gr. & lat. ; Nannt Panopolita Dionyliaca, gr.& lat. ; comment, in Juvenalcm Sc Perfium ; novumTestamentum gr®co-latino-germanicum in 2 Thei-len; elogium Valent. Schacljtii; Disl'. de autöritateVerbi divini Sc EccleÇpe ; de Exorciimo ; Declama-tiones tres satyricas in male doctos ; facem poeti-cam; Horatium. enicndatum 6c explicatum herausgehen lassen, Fr. vv, m. R. pr.Arn. B.

LÜBLER (Johannes), ein Liccntiatus Juris, gab1628 zu Cöll» einen Tractat de incendio in 8 her-aus, welcher 1733 zu Nancy in 8 aufgelegt werden.

L U IJ L IN (Valentin), ein pohlnischer Medicus, lebtein der Mitte des 16 Seculi in Italien, erlernte vonIoh. Bapt. Montane, die Artzcuey-Kunst, gab des-selben eonsultationes medicas ; Explanationes in ar-te rn parvam Galeni, nebfi einigen andern Tractatenaus dem Manuscript heraus, legte aber damit wenigEhre ein, indem sie knrtz hernach von -Hier. Don;el-lino, Joh. Lratone rc. weit vollständiger aus Lichtgestellct worden. Li. Ke.

LUBOMIRSKi (Stanislaus), ein pohlnischer Fürstund Cron-Groß-Marschall, hat ein schon Werckgende vanitate constliorum, wie auch andere Opufculalatina sacra 5 c moralia, geschrieben, welche zusammengedruckt worden, und ist 1702 gestorben. SeinWerckgen de vanitate constliorum in 25 Gesprächen,ist 1745, obgleich 1746 auf dem Titel stehet, deutschübersetzt zu Leipzig in 8 herausgekommen. AE. Mem.LUBOMLIUS (Severinus), stehe 8 everinusLuborn-lius.

de 8. LUC (Franc.), siehe d’Elpinay.du LUC (Gottofded), ein Edelmann aus der Pro-vence, ist der griechischen und lateinischen Sprachewohl mächtig gewest, hat eine Académie, wo die Ge-lehrten zusammen kommen, und sich unterreden ge-stifftet, auch gar artige Wncke in provcncalischcnVersen verfertiget, und ist 1340 gestorben. Cr. Ve.de 8. LUC (Lud.), siehe Sanluque.de LUCA (Carolus Antonius), ein Elericus regularis^ von Molfetta aus dem Neapolitanischen in dem 17Seculo, schrieb observatione; in deciliones D. Vin-centii de Franchis, de lmes legali; ingicichcu Spici-legium ad Alpk. deOlea librum decelfione bonorum;praxin judiciariam in civilem Sc criminalem divi-sam. Tq.

de LUCA (Card. Franc.), ein italiänischer Jesuite,gebohren zu Rom 1609, lehrte eine Zeitlang die Hu-maniora zu Siena und Florentz, und hernach die

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Rhetoric zu Rom, lebte nachgchends in dem Proftß-Hause daselbst, und schrieb iter lauretanfi dornn; ;elogium de immaculatae virginis Immaculata conte-ptione; gymnasium virtutum f. orationem in fu-

. nere Card. Gymnalii ; orationem in die Paraicevesad Innocentium X; viel andere Reden Über Verschie-dene Materien, welche zu Siena und Rom gedrucktworden. AI. Man.

de LUCA (Cyprianus), siehe Cyprianus.

de LUCA (Oion. Martini), siehe Martini.

de LUCA (Johannes), siehe Johannes.

de LUCA (Joh.Baptista), .eil,JCtus,vo:iDenusio,lebtein der letzten Helfte des 17 Seculi,practicirtezn Neapo-lis und Rom, wurde Auditor ot. Palatii, und endlich1631 Cardinal. Er schrieb in ió Theilen Theatrumveritatis & justiti®, sive decilivos discursus ad veri-tatem editos in forensibus Sc canonicis concrover-fiis ; il dottor volgare ; il prelato prattico ; difefa dellalingua italiana; il cavalière e la dama; ilgitteco deü’ombre con alcune emmtazioni aggiunte; relatienemCuris roman®; deciliones Rota: roman®; annotatio-nes prafticas ad Concilium tridentinujn, und. starb1683. To.

de LUC A (Tiberius), ein weltlicher Priester von Co-sentza im 17 Seculo, war ein guter Grammaticusund berühmter Humaniste, gieug aber schon bey ziem-lichem Alter in den Domiuicauer-Orden, wurde Do-ctor Theologiä, und starb, um 1656. Er hat noch vorseinem Eintritt in ermeldten Orden ein Werckgen un-ter dem Tuet cbiaved'oro della gmmmatica geschrie-ben, welches zu Venedig 167z in 16 zum roten mahlgedruckt worden. To. Ech.

LUCA, (Christian Nathan Johann), ein lutherischerPrediger, gebohreil 1715 den r8 Mcrtz zu Magdeburg,allwo sein Vater Sub-Courcctor war, wurde, als ernoch auf der Schule daselbst siudirte, mit Gewalt zumSoldaten gemacht, kam aber wieder los, gieug 1732auf die Académie nach Halle, blieb daselbst 10 Jahr,in welcher Zeit er sowohl im Wayseu-Hause als imPädagogio informiret, ward 1742 Feldprcdigcr beydem selchowischen Rcgimcnte, und starb 174; den 14Fcbruarii zu Langenpayla in der Grafschaffr Glatz inBöhmen, allwo er damals mit sciuenr Regimrntestand. Er war in den Sprachen, der Mahlerey, deralten und neuen Müntz-Wissenschafft, den Alterthü-mern, der Weltweishcit und Meß-Kunst, der Gottes-Gelahrheit und Medicin besonders erfahren, hatte cinschönes Müntz-Cabiuet gcsammlet, und selbst verschie-dene Müntzen angegeben und prägen lassen. SeineSchafften sind: das Spiegeln der Llarheic Gottesin der Seele seiner Lcknder, oder eine Erklärung derWorte Pauli, 2 Cor. III, 18 aus catvptrischen,Grün-den ; Entdeckung eines besondern Betrugs in denalten griechischen und römischen Münyen vonEryt, welche in dem ersten Theile der vermischte»hamburgischen Bibliotlrcc stehet; von der verschie-denen Arb'die Münyen ju prägen, welche eben. da-