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Man muß diesen Lucius nicht mit einem andernArtzte gleiches Nahmens, der im )ten Seculo fiori-ret, und den Aetius in der Medicin unterwiesen hat,vermischen. Ke.
LUCIUS Verinus, stehe Verinur.
LUCIUS Varius, stehe Varius.
LUCIUS (Andreas), ein lateinischer Poet, legte fichzugleich mit auf die Mahlerey, und schrieb unter an-dern, fast noch als ein Knabe, ein schön lateinischGedichte de Charta ad Joan. KiifFerum, MeJ. Docto-rem, welches Io. Ge. Gtyrzelius nebst andern Ge-dichten, zuerst aus des Verfassers eigenhändigemManuscript 166z zn Augspurg in 4 drucken, nach-mahls aber Thcod. Lrusius in den -o Theil seinermüßigen Stunden, einrücken lasset?.
LU CIU S (Bernardin.), gab zu Neapolis 1595 com-pendium grammaticum heraus. To.
LUCIUS (Caspar), zu Stuttgard 1555 gebühren, be-gab sich im 15 Jahr auf die Universität Tübingen,woselbst, er auch 157z in Magisirum promovirte,ward 1576 Pastor zu Luchtnau, ohnwcit Tübingen,allwo er dem lihro Concordiœ unterschrieben; kamvon dar 1580 oder 82 nach Mercklingcn, sodann indem folgenden Jahre nach Münipelgard als Hofpre-diger und Supcrintendens, ward von dar 1594 wie-der in sein Vaterland vociret; war anfangs zn Sultz,und zwey Jahr darauf zu Waiblingen Spccial-Su-perintendens und Stadt-Pfarrer, endlich aber 1608fürstlicher Rath und Abt zu Alpirspach ; schrieb christ-liche» Echo von den -Haupt-Puncten christlicherReligion) geistliche Rüst-Cammer von Sprüchen;-Historien und Evangelien heiliger Gchriffr; Be-schreibung eines evangelischen und catechetischenGesprächs eines Predigers und Pfarrrl^indcs, wel-ches mit LLuy und Frucht begehret ;um Ptacht-wahlzugehen; Welt-Spiegel; Catechifmus- Lckci-nod; christliches Blum-Gàrtlein von allerhand Lu-genden, in sieben unterschiedene Bandlcin nach denzchen Geboten eingetheilet; christlichen Ritter odereinen wunderbarlichenKampffder höllischenBesiicnwider einen evangelischen Christen; christlicheApotheck, daraus zu der seit der Pcstileny aller-hand Recipe zu nehmen seyn; Predigte» rc. undstarb den 16 April 1609, im 54 Jahr. Ick.LUCIUS (Gyriacus), ein Medicus zu' Jngolstadt,lebte UM 1580, Und edirte lidellurn de ligni coto-nsi natura, viribus & facultatibus ; that eine Reisenach Constantinopel,ward aber allda in die 7 Thürnegesetzt, und schrieb in diesem Gefängnisse Medicum phi-
losophicum. Müsli
LUCIUS (Jodoeus), ein Medicus, gebohren zu Hei-delberg 1576, den 18 Novemb. siudirtc in seiner Va-terstadt, ingleichen zu Marpnrg, wlirde 1599 zuHeidelberg Magister, gieng 1622 nach Franckreich,erlernte zu Montpellier die Artzeuey-Kunst, promo-virte daselbst 1603 in Dort. Medic. erhielt sodann inseiner Gcburts-Stadt eine niedicinische Profeßion,
LUCIUS 2568
schrieb einige Dislertatlones, war auch willens eineDefcriptionem horti medici heidelbergensis herauszu geben, starb aber 1613 den 2May,stl seinen bestenJahren. Ad. Fr.
LUCÍUS (Johannes), ein frantzösischcr JCtus, hat1359 Placita summï apud Gallos Curi® zu Paris infoliö heraus gehen lassen.
LUCIUS (Johannes), hat Balth. ì 17 eistners médita-tiones saàaz in Evangelia dominicalia & festivalia,cum heptalogo Christi, ius Deutsche übersetzt, und1659 zu Franckfurt in 4 heraus gehen lassen.
LUCIUS (Joh. Andreas), ein lutherischer Theologus,gebohren zu Dreßden 1625 den 19 Oct. wurde, nach-dem er zu Wittenberg studirt, zu Dreßden anfangsan seines Vaters Stelle 1652 Diaconus an derCreutz-Kirchr, nachgehends 1659 Hof-Diaconus daselbst,ferner 1678 Superintendens und Obcr-Consistorial-Rath, worauf er zu Wittenberg in Doctorcm Theo-logia promvvirek, und endlich 168a Ober-Hofpredi-ger, Beicht-Dater und Kirchcn-Rath zuDreßdenwor-deil. Er hat verschiedene Disputation es, wie auchchristliche Haus- und Lvirchen Regeln zu Haufe undsonst in acht zu nehmen; Erklärung der Gffcnba-rung St. Johaimis in 231 Predigten; ErklärungVer Litancy; des Bönigs Josaphat gesegnete Regie-rung, in einer Lanbtags-Predigt; der evangelischenRiechen Leio, Heil und Freud, am ersten evange-lischen Jubel-Feste wegen des zu Augspurg 1555 ge-schlossenen Reiigions-Friedens, über Jesais; XLIX,7-13; da» aus denen Jüdcn kommende Heil, ineiner Predigt bey der Taufe eines Juden; wie auchandere Casual-undLeichen-Predigten hinterlassen, undist 1686 den 17 Janltar. gestorben. Sein Leben hatChrist. Schlegel lateinisch zu Dreßden 1698 in 8ediret. Pi. Schi.
'JCIUS (Joh. Gottlieb), ein lutherischer Theologus,gebohren 1665, 3 Scptciubr. zu Dreßden, zohc 1682auf die Universität Leipzig, proiuovirte 1685 in Ma-gisirum, ward 1687 Baccalaureus Theologiä, bliebdaselbst 8 Jahr, wt?rde 1690 Diaconus zu Mutzschenim Meißner Kreise, das folgende Jahr Prediger inAlt-Drcßdcn, 1695 Superintendens zu Waldheiin,1698 zu Borna, wie auch in Leipzig Licentiatus Theo-logiä, 1703 Theologiä Doctor und 1712 Superin-tendens zu Pirna, alllvo er 1722, 27 April verstor-ben. Er gehöret niit unter die ingénia pra-cocia.Man hat von ihiu Dispp. de lege «terna; duas determinorum philosophicornm Deo applicatorum li-beratione ab impetseüione; vindicias distertationi«carprovian® de descensu Christi ad inseros, ad Ephes.IV, 9,10, contra Theod.Hasaeum; dislide juramen-to per creaturam ; de Theologis, qui fuere opisi-cum liberi ; de aeternitate Dei; duas de affectibus;Jefuni, den rechten Lairdes-Vater, il? einer Huldi-gungs- Predigt ; Diii de convivisicatione sideiiumcum Christo ex Hof. VI, 2, de cohabitatione & con-glorificatione sideiium cum Christo ex Joh. XVII,
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