Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
123-124
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SANDRART

izj SANDOVAL SANDPHURD

nische Sprache, schrieb auch in solcher 6s natura.'po-lidca sacra Sc profana, & moribus, ricibus, discipli-na 8c catechismo evangelico omnium TEthiopum, fi>hernach unter dem Titel ds instauranda Ltniopurnsalure vermehrter znMadriti647in folio heraus gc-komnic». AI. Ant:.

de SANDOVAL (Andr.de losRios), siehe de lorR>05.

de SANDOVAL (Antonius), ein Spanier, lebtenm 1660, trat zur evangelischen Religion,und schriebdeshalben unter andern 2 Briefe an Pabst Alexan-drum VII und König Philippum IV in Spanien, wel-che 1663 auch deutsch herausgekommen.

LANDOVAL (Bernhardirtus), ein JCtUs, war Ca-nonicus und Scholarcha zu Toledo in Spanien, starbzu Rom 1572, und verließ zwey spanische Wcrcke, de

facerdods boni officio ; deiis, qui in careeris cu-stodia asservantur, conlolandis. Fr.Anc.

de SANDOVAL (Christoph.), siehe Roxas.

de SANDOVAL (Franc), ein spanischer JCtus vonPalentia, war Canonicus daselbst, wie auch Abt desKlosters S. Salvator, und gab i6zz, da er erst 22Jahr alt war, Sun Antenino Espaanol zu Valladolidin 4 heraus. Ane.

de SAND OVAL (joh.), siehe Zopata.

de SANDOVAL (Prudendus), ein spanischer Be-nedictiner-Mönch von Valladolid, war TheologiäMa-gister, des KöirigsArchi-Historiographus,und BischofszuPampelona, lebte um 1634, und schrieb imSpani-sehen Ifidori badajocensis & aliorum chronicon deregibus Hispani* ; de institutione virginum & con-temtu mundi ; de vira 8c factis Caroli V Imp. Roma-norutn in 2 Tomis, so zuletzt 168 l zu Antwerpen infolio aufgelegt, 170z aber von John Stevens insEnglische übersetzt worden; chronicon rerum ab Al-phonse VII gestarum una cum tract, de origine 8cantiquitate prxcipuarum Hispaniae familiarum; desundadonibus monasteriorum S. Benedicti ; de anti-quitatibus civitatis 8c ecclesise tudensis ; catalogumepiscoporum pampelonensium; historiamldacii epi-scopij historiam fundationis monasterii benedictiniS. Marise in çivitate Najara, welche noch im Manu-skript lieget; de tribusS.Eremitis S. Leandro, SLIsi-doro 8c S.Fulgentio, welches SBcref der Jesuit JoH.-Hotrin ins Lateinische übersetzt, und in Broweri syde-ribus illustr, viror. siehet, PNd sigrb den 17 Mtt'tz 1621.Ant.

de SANDOVAL (Sancius), ein spanischer Theolo-gus zuEnde desi6Seeuli, hat verschiedene Oratio-nes, als de SS.Trinitate.imb deS. Johanne Baptista,die er beyde vor demPabstSixto V gehalten, herausgegeben. Ant.

SANDPHURD (Wilhelm),gebohrenzuBorcken imMünsierischen, diente bey zo Jahr der Schule undKirche in Osnabrück unter vieler Verfolgung, bis erverjaget wurde, da er sich denn zu Stade niederließ,

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von da er nach Lüneburg zum Prediger bernffen wur-de, wo er auch 1564. den iz Martii verstorben. Erließ farraginem bibiicam carmine heroico icripcam;concionem de angelis; federn temporutn de per-pétua confervarione eccleiix in mundo. Bertr.

von SANDRART (Joachim), ein Mahler, geboh-ren zuFranckfurt am Mann 1606 den 12 May, wohinsich seinVaterwegen der Kriegs-Unruhe von Monsaus den Niederlanden gewendet, hatte von Natur ei-ne grosse Fähigkeit zur Zeichnen-Kunst, legte sich aufdas Radiren und Kupferstecher gieng nach Nürnbergzu Peter Jffelburgen, und in seinem 15 Jahre nachPrag zu dem berühmten Kupferstecher, Aegpose Satt-ler, hielt sich darauf bey dem bekannten Mahler Ger-hard von Hundhorst, wie auch einigeZeit in Engel-land auf. Nach diesem gieng er nach Italien, undkam durch seinen Pinsel insolcheHochachmng,daßihnderMargvis Ví-rendus 3 uftmivuú in seinen Pallastaufnahm, und ihn oem PabstUrbano VIII recommen-dirte, wobey er des Marqvis antiqve Statuen ab-zeichnen muste, welche hernach in Kupfer gestochen,und unter dem Titel Galleri., justimana bek annt wor-den. Erbesahe hierauf Sicilien Neapolis und Mal-tha, gieng, nachdem er sich 7 Jahr in Rom aufgehal-ten, 1635 nach Hause, wandte sich nach Amsteroam,verließ aber nach einiger Zeit diesen Ort, und erhobsich nach dem Landgut Stockau bey Jngolstadt in demPfaltz-Neuburgischen, welches ihm anheimgefallenwar ; schlug aber nach diesem seineWohnung zuAug-fpurg und hernach zu Nürnberg auf, allwo er auch imhohen Alter gestorben. Er war wegen seiner trestichenMahlerey bey viel grossen Herren in sonderbaren Ge-naden, erhielt vomKayser Ferdinands III oft eigen-händige Briefe, und wurde zum pfaltz-neuburgischenRath, Ritter von St. Marco zu Venedig, wie auch zueinem Mitglied der fruchtbringenden Gesellschaft un-ter dem Nahmen des Gemeinnützigen gemacht,schriebiconologiam Deorum, oder Abdiseung Oer Götter,so von den Alten verehrt rvordcn; delineationetntopographicam, oder ve« alten und neuen Roms gros-sen Schauplatz; admiranda Iculpturx s. statuari* ve-teris, Welche auch von Christ. Arnolds ins Lateinischeübersetzt worden; acaderniam arda pictoti«, oder viedeutsche Académie ver Lau-Bilv- und Mahlerey-Runstrc. vor welchem letzten Buche sich dessen Lebens-Lauf befindet.

SANDRAS, Herr von Courdlz und Vergé, (Ca-tchn), ein gelehrter Soldat, gcbohren 1644 zu Paris,gieng in den Krieg, und wurde Capitain. Als aber1678 Friede wurde, wandte er seine Zeit auf das Bü-cherschreiben, und gieng 1683 nach Holland, solchedrucken zu lassen, allwo er sich unter dem NahmenNonfork bekannt machte. Er schrieb gegen Franck-

reich la conduite de la France depuis la paix de Ninte-gue, wiewohl er solche Schrissr das Jahr darauf selbstdurch die Repense au livre intitulé , la catiduite de la

France widerleget. Sie sind beyde ohî'.e seinen Nah-men, Wie die meisten seiner übrigen Schrissten gedruckt

wor-