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ten von Ver Buchdruckerey; 26 Fast - Predig-ten in drey Theilen; 8 r Previgten über ven 120bis 135 Psalm; i Predigt von ver augspurgischenLonfeßion; 4 Lieder im höhern Chor; Asyl umaffliftorum; libellumrepudii über Jud. X, 13,14; gött-liche Friedens-Londition über Jer. XLliX, ip'fqq.;agonem christianum über Lucs XIII, 13-24; pastorale.Fr. W, m. Sp. Lud. Gr.
SCH MID (Johann), ein Historiens, gebohren 1643den io Jul. zu Jedem in Ost-Frießland, studirte aufden Schulen zu Qvedlinburg und Stettin , gieng1663 nach Leipzig, wurde 1664 Baccal. und 1666Magister, hielt sich hernach einige Zeit in seinem Va-terlande auf, und zohe darauf wieder nach Leipzig,wurde 1672 Profestor Politicä undOratoriävonEr-fürt, nach einiger Zeit Professor Historiarum, undstarb 1675 den 28 Febr. Er gab Joamis Bardajiprincipem prseceptis & exemplis in Argenide nobi-liter informatum, sive aphorismos politicos > ipsisBarclaji verbis nervöse concepcos & exemplis ipsinativis explicatos, nebst einigen Disputationen her-aus. Mot.
S C H M ID (Joh.), ein blinderTheologus,gebohren 1639im Septembr. zu Nördlingen in Schwaben, kam inseinem iQ Jahre durch einen Schlag,um das eine,unddurch die Ungeschicklichkeit des Wund-Artztes, auch umdas andere Auge; daher er das Studiren fahren ließ,und sich auf die Music legte, um mit derselben feinBrot zu verdienen, worinne er es auch weit brachte.Nach sechs Jahren aber ließ er diese Lebens-Art fah-ren, kehrte wieder zum studiren, besuchte das Gymna-sium zu Nördlingen sechs Jahr lang, und gieng 1661nach Straßburg, wurde allda Magister, und zumPoeten gekrönt, las privatißime über dieLogic undPolitic, dssputirte sechsmahl öffentlich, und hielt dreyReden mit grossem Beyfall. An. 1665 gieng er nachMümpelgard, die frantzösische Sprache recht zu ler-nen, und besuchte darauf die meisten Acadcmien inDeutschland von beyderley Religionen. Au. 1667 be-gab er sich nach Jena, las daselbst drey Jahr theolo-gische und philosophische Collegia, und präsidirte invier Disputationen. An. 1670 aber wurde er nachHause geruffen, und muste vor den krancken Super-intendenten vier Jahr die Frcytags-Predigten verrich-ten. Als derselbe wieder gesund worden, so kehrteer 1674 nach Jena zurück,.kriegte von Hcrtzog Erne-sto zu Gvtha jährlich 50 Thaler, konte aber doch nichtauskommen, weil er eine Frau genommen, die alleJahrein Kind kriegte, und über dieses sehr mürrischund zanckisch war. Daher gieng er nach Wittenberg,und endlich gar nach Dännemarck, reiste daraufzweyJahr in Deutschland herum, und ließ sich letztlich zuNördlingen nieder. Allda fieng er aus Roth einenWeinschauck an,kauffte nach einiger Zeit aus dem DorfeBaldingen bey Nördlingen den Gasthof, der noch ietzovon ihm das blinöc Eck genennet wird,und starb allda1689,5 April als ein unglücklicher Gelehrter. SeineSchrifftcn sind : Oratio de monarchia Jesu Christi
cœlesti ; orationes III de oculisad vitia patranda in*que meutern introducenda ex sensibus haud mini'mum operis conferentibus ; orat. de visu carentiumconditione, a litterarum amore & lande nulla ratio-ne nec tempere ullo excludendorum ; Diisert. <leeuporia; exercitat. in Ciceronis lib. II de divinatio-ne ; quaestio metaphyficorum : an accidens migrerde fubjecto in subjectum ; dissert. de causa instrU'mental! ; dissert. deaquarum supracoelestium naturai
Gast-Predigt über die Worte Tobioe C. V, 13 ; dilp-logicar. proœmialium triga ; täglich himmel-aufst^gendes Gpffer,oder tägliche Bct-Postill; Bet-Postmoder Sonntags-Andachten; feuriger Drachen-Gissund wütiger Vttern-Gall SerJüSen; gewcihcerTew^
pel des-^errn;Jesus-Lalender; squamasyncretistis 3antiqui serpentis prostigata; himmlische und hollhsche Engelsburg; denen Gtarcken entgegen gesttz^te stärckere Waffen, das ist, Rriegs-Luß-GebcreiPredigt am St. Laurent» -Tage; 18 Leich-Predissten, und viel Gedichte. Schelbvrn in ameen» 3 ^
literar.
S CH MID, o&cr Smythe, (joh.), aus Essex, studirte zuOxford, reisete Hernach und legte sich auf die KriegsExercitia, wurde 157600« der Königin Elisabethals Gesandter nach Spanien geschickt, schrieb imglischen vom Exercitio der Musqvetenrc. instruÄw'nesvorOber-undUnter-Officier; von derMusterung/und lebte noch 1595. Ein anderer dieses Nahmen"aus Cheshire, war Schiffs-Capitain, schrieb im Engssschen eine Beschreibung von Dirginien; Reisen inropa; General-Historie von Virginien rc. und stör»te 1630. Wo.
SCHMID (Joh.), von Hadersleben, wo seinValentin Stadtprediger war, studirte zu Wittenbtl»und Kiel, wurde an dem letzter» Orte :666Magisit'lhernach Pastor zu Viert, folgends zu RiesbySchwantz,und zugleich des Grafens vonAlefelo emZeitlang Hofprcdiger, lebte noch 1706, und sciss^Gottes Todes-Regimenr; Carmina. Mol.
8 C HMID, oder Smith, (Joh.), ein englischer Mcksteus,practicirte inLonden, und schrieb iniEngli>aÜiconem senectutis, ieu anatomiam leere tarn an«&corporis,unb(îslrb 1679. Wo.
SCHMID (Johann), ein lutherischer Theologus, uNBruder Lhristiani, gebohren zu Breßlau I<3 4919 August, studirte zu Breßlau, zohe 1669 nachts,zig, wurde in eben diesem Jahre Baccalaureus '+j jlosophiä, 1670 Magister, 1679 Eollegiat «jFrauen-Collegio, in welchem er seit 1692 best«» 3Prapositns gewest, 1683 Assessor der philosophais^Facultät, und 168; Professor Eloqventiä,cent. und 1699 Doctor Theologiä, 1700Theologiä extraordinarius, wurde auch in ebensem Jahre nebstHerrnLirchmeycrn von Witte" }deputirt, die drey churfürstlichen Land-Schulen j« (fsehen. An. 1697 erhielt er die Ephorie von den «<fürstlichen Stipendiaten, 1711 die Stelle -