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bürg bis an sein Ende, welches 1696 den 9 Januani,nachdem er 79 Jahr alt worden, und fast 5z Jahr imAmte gelebt hatte, erfolgte. Pi. N. g.
SCHMID, ob« Smith, (Thomas), ein Engelländer,gebohren 1512 den 2gMart. zu Sassron-Walden inEssex, legte den Grund seiner Studien zu Cambridgein dem CollegioReginä, wo er nebst Pohmme LhekeKönigs Henricl VIII Stipendiat war. Amward er Socius Collegii, und das Jahr darauf Lrctorder griechischen Sprache, worzu er noch die Würde ci-nés Oratoris academici überkam. Hierauf trat er1539 seine Reisen an, besaht Franckl eich und Italien,kam 1542nach Cambridge zurüchwo er inDoctorempromovirte, von dem Könige die Profeffioncm Juris,bey Goodrics aber, dem Bischoff zu Ely, das Cantz-ler-Amt erhielt. Unter Eduard VI genoß er dieGe-uade dcs Hcrtzogs von Sommerset, der ihn zum Rit-ter und Secrekario machte, und in wichtigen Dingengebrauchte, ihn aber auch nachmahls bey seinem Fallzum Gefährten hatte, und mit sich im Tvwr gefangensahe,wiewohl Smith wiederum befrcyct,und mitdemGrafen von Northampton in Gesandtschafft nachFranckrcich versandt wurde. Viel schlimmer gienges ihm unter der Maria, da er aller seiner Aemter be-raubt wurde, und mit einer jährlichen Pension von100 Pfund vorlieb nehmen musie, auch dabey nichtaus deni Reiche weichen durfte. Allein unter der Eli-sabeth sahe es besser aus, unter derer nicht nur viel-fältig zu Gesandtschaften nach Frankreich gebraucht,sondern auch zu der Würde eines königlichen Secre-tarii und Cantzlcrs des Ordens vom blauen Hosen-Bande erhoben wurde. Er starb 1577 den 12 Aug.ohne M'inbev. Er hat de republica Anglorum; Jerecta linguam anglicam scribendi 8c pronuntiandiratione; de recta 8c emendata linguae graecas pronun-tiatione; de valoro roman® monet® ad anglicamredact® geschrieben, wiewohl von dem letzter,!nichtsals etliche Fragmenta gedruckt sind. AE. Teils.Wo.
SCHMID (Thomas), ein lutherischer Prediger, ge-lb ohren den i6 December 1624 zu Coburg in Franckcn,gieng 1647 mit 4 bis ;fl. auf die Reise nach der Uni-versität Königsberg,alüvo crbis l6;z verblieb. Nachfeiner Zurückkunst nach Coburg vertrat er allda cini-geZeit des krancken Conrectoris Stelle, ward 1654selbst Conrector,i6;8 Pfarrer zu Neuscs und Scheuer-feld, i67zAdjunctus zn Scherneck, und 1690 zu Ro-dach, allwo er 1705 verstarb. Er behielt bis ins ho-he Alter Gedächtniß und Gesichte, also daß er ohneBrille aufweine einige Seite von Hertzog AlbrechtsHeller das gantze Vater Unser ohne einige Abbrevia-tur schreiben konte. Seine Schafften sind: Memo-rabilia über das Dictum Joh. III, 16; Hislorica 8cmemorabilia über das Düker Unser; Historica8c me-morabilia über das lutherische Gesang - Such; Hi-storica 6 c memorabilia über die Psalmen Davids;Memorabilia über Pas erste Buch Mosis bis zum
SCHMID
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-Hohen-A.iede; Memorabilia über die Propheten,Memorabilia über Die vier Evangelisten;rabilia übe» sie Apostel - Geschichte; Nachwekbiblischer Geschichte über das alte und neue Testment, welches meist dessen Sohn Philipp Schw'zum Drucke befördert, auch den memorabilibus u»die Apostel- Geschichte, des Verfassers Leben fW»
SCHMID, ober Smith, (Thomas), ein EngellaN^florirte zwischen 1664 und 1707, nndedirteS/ncagde Druidum moribus 8c inllitutis; Epistolas de «dierno eccleli® grxcse statu; Epist. de moribusinllitutis Turcarum; epist. aliam de moribus ^institutis Turcarum, cum notifia ConstantinoJ?leos; Epist, de7 Asixecclesiis ; Guil.Camdent &*‘ lrum ad eum epistolas cum appendice varii argUMti, Sc annalium régis Jacobi I apparatu; ComM^de antiquitate, dignitate 8c officio Cpmitis M» ^schàlli Angli®, cumque Camdeni vita; Catalog“MStorum Bibliothec« cottonian®, cum ejus biW'-theca historica RobertiqueCottoni vita, welches ,ben auch in Cbriß. Grypbii vitis selectis stehet j 'Huntingtoni epistolas 6 c Edw. Bernardi i'ynopim verum mathematicorum grscorum, latinorurn & D.bum, cum Huntingtoni 8c Bernardi vitis; Md ce .nea ; vicas quorundam erudiciffimorum 8c iilulmviroruin Lee. Fab. Un.
SCHMID ( Tobias), ein Prediger zu ZwickaU/Philosophiä Magister, schrieb die zroickauische L 'nie; clils de metallis, und starb IÜ)9> G. scb.
SCHMID ab Eisenberg (Valentin), von WlE»
aus Böhmen, gebohren 1399 den iJunii, stud^il,Prag, wurde lüso Rector zu Lrutmeritz inaber noch in eben diesem Jahre von den Rèmêtholischen verjagt, erulirte darauf zu Witte"^wurde 1624in dem evangelischen Maricn-KE'^Magdeburg Conventual und Prediger, und rv 2 v ^H'ertzogs von Weimar Feld - Prediger, undPastor zuTroppau in Ober-Schlesien, 1628in der Neustadt Magdeburg, nach diesem wiederPrediger, folgends Vice-Probst des Jungfrauen^stcrs znJtzchoe, zuletzt in die 46 Jahr Pastorderslebeu inSchleßwig, und des königlichenrii Assessor primarius, und starb den 22
i68i,im8i Jahr seines Alters, und 57 seinesnachdem er vieleLeich-Prcdigten geschrieben, u«" ^i2o Predigten über den Propheten Daniel/ " ^Büß- Predigten im Manuskript hinterlassen.
Mol. ,
SCHMID (Valentin), cinSoh»des oorigtn x \ß/ihn, gebohren zu Magdeburg den 14 Fcbr. r o-.f.A.dirte zu Königsberg und Sora, reisete inFranG^ward 1672 zu Hat stanz undedolmby iiliLcl)t"ss«^btger, übersetzte Herrn. Hugonis pia deiideria j,uische Reimen, die aber noch «»gedruckt liegt«/starb den üJuiiii 167z, im 42Jahr. Mol. &jr «S CHMID (Ulricus), gebohren 1601 zu Ulm,
5« Giessen, und erlangte daselbst den GraduM