^9 SCHMUZ SCHNADERBACH
l | e aftionibus in genere; detutelis; de usucapione ;
duobus reis See. und starb den 2; Dec. 1634, im) 9 gahte. W,d.
M uz (Michael Raphaël), ein Meistens,' vonPvystvxf jîî Unter--Oesterreich, florirte irr der letzten§"stte des 17 Sccnli, trieb anfangs zu Augspurg^kaxin medicam, trat aber nach der Zeit zu NeuburgN dem damaligen Pfaltzgrafen, als Rath, Host und^-tadt--Mdicus in Dienste, schrieb Methodum eu-andi calculum} gab einen Tractat de tbermis earo-, ^denhbus heraus, wechselte mit Iah. Fwelfcro>Nd dessen Vertheidigern, Frid. Müller und Phil. XTm! 'ff' 0 ' überaus hefftige Streitschrifften, die theils', cinisch, theils auch deutsch zum Vorschein gckom-«ssN, und lebte noch zu Neuburg 1674, bey hohem^Zllter. Ke.
L HNACKENBURG (Anton), ein Mönch zu Cor-J?' gebühren 1437 an dem Tage des Antonii Ere-daher ihm auch von seinen Eltern dessen Nah-bcygxUgt wurde, siudirte zu Jburg in einem Klo-! hielte sich darauf ivJahrbey seinesVatersBrn-einem Canonico zu Münster auf, und ward so-b"hn Subdiaconus und ein Benedictincr-Mönch zu(im verfügte sich aber 1471 mit Genehmhaltungaiff^ Prälaten in dasKloster Hersfeld, allwo crMa-^ Ukt Novitiorum ward, schrieb Annales Corbejse fa-« niCs > die von 815 bis 1471 gehen, und von Christ.
^Nc. paullüi! in f/ntagmare rerum & antiquir. ger-
<J n - i6 98 ohne des Verfassers Nahmen heraus ge-» ven worden, auch in des Herrn von Leibnitz fcri-brunstv. stehen, und starb 1476. O. Fa.
«N ADERB ACH (Friedrich), ein Sohn Geor-âiSì'drich Schnaderbachs, war J.U. Doetor undIhWk des Schöppenstuhls zu Halle, schrieb de re-(in-K P^entels; de petendis ex concursu usuris,
iitFr } 722/ "Üb verließ eine schöne Bibliothee, von"st'k 1723 der Catalogus in 8 herauskam.
tilcb^^OFRBACH (GeorgeFriedrich), ein luthe-Theologus, gebohren 1669 den 18 August zuèew'^^ Ü-He 1686 nach Wittenberg, hernach nachhf}}®' "ud 1690 nach Rostock, wurde darauf zu3 ati> d ^ -E-alVorii Sohne Präceptor, 1692 Le-wà'ssb -Prediger bey dem schwedischen Envoyé ex-,, !aue . 5 U Wien, Grafen Horn, und als er seindem, Q über ein Jahr geführet, zum Superinten-à ^ Modor in Nieder-Ungarn, von da 1697auf l^ ten P^diger, und als der Senior bald dar-P,..^rsiorben, zum Senivrat und Pastorat »achHjx,!ss"rg beruffen. An. 170t kam er als Pastor der»ack ^ » Ulrich und Scholarch des Gymnasii^äkh^^üe, wurde nach einigen Jahren Conststorial-ftivJ,' "ud i7O7 Pastor und Probst an der St.Petri-sii an der Spree, wie auch des Gymna-
ivora .c ^ ber benachbarten Kirchen Jnspector;bohren îr r7i6 den 6 Nov. verstorben. Als erge-Ugh musie seine Mutter das Leben lassen:
ven die Zeit zur Geburt noch nicht vcrhauden ge-
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West, so war er nicht allein sehr schwach, sondern eswaren ihm auch die beyden Beine creutzweis zusam-men gewachsen, in welchem Elende er bey nahe 6 Jahrzubringen, sich beständig auf einem kleinen Wagenvon einem Orte zum andern fortbringen lassen muste;bis sich endlich sein Vater entschloß, die Beine durcheinen Wundartzt von einander lösen, und solche mitHoltz und Eisen schienen zu lassen. In der Jugendwurde er von seinem Rectore mit einem Streit-Ham-mer dergestalt an dem Haupte verwundet, daß er, weildie Hirnschale bis aufs Gehirn verletzt worden, ingroster Gefahr gewcst. Als er in Wien die Gliederder evangelischen Kirchen suchte und sammle» wolte,wurde er von den Catholischen hefftig verfolgt. Son-derlich stellte ihm der Cardinal von Aollonirfch nach,welcher das Haus, da er zu spcifen pflegte, einmal mitder sogenannten Redel-Wache besetzen ließ, mit derOrdre, daß, wo sie seiner habhaft werden könten, sieihn alsofort auf die Galeeren schniieden solten. Alleinweil ihn damals eineKranckheit hinderte, zuTische zugehen, so wurde er von dieser Gefahr errettet. Als erin Modor stund, wurde ihm von den Widriggesinnrtcn in der Nacht das Haus über dem Kopfe ange-steckt, er aber durch Gottes Vorsorge bewahrt. Zueiner andern Zeit gab ihm ein kayserlicher Husare 3Schlage über den Kopf, dir ihm beynahe den Todgebracht hatten. Als er 1701 im härtesten Winteraus Ungarn nach Halle zohe, wurde seine lincke Sei-te dadurch so sehr erkältet, daß sie hernach weder durchFrottiren, noch Schwitzen, noch andereMittel iemalswieder zu der natürlichen Wärme zu bringen gewest.Den Abend vor seinem Ende fragte er seine Ehefrauohn Unterlaß, was die Glocke wäre? und da diese zuwissen verlangte, warum er sich so oft darnach erkun-dige, gab er zur Antwort: Hora ruit, ruit hora, fi9-tam da Christe beatam; und nachdem er dieses er-klärt, fügte er hinzu, er könte ihr wol die eigentlicheStunde seines Endes anzeigen: aber weil er wisse,daß sich ihre Betrübniß dadurch vermehre, wolte eres lassen. Seine Schrifften sind: Biblisches See-len - Äeinod, oder Erklärung einiger von See See-le hanvlender Sprüche H. Schrifftz ABC derGottseligkeit, d. i. Predigten über einige Sprücheder H. Schrifft. Un.
SCHNEEBERGER, öder Sneeberger, (Anton), et«Medicus vonZürch, lebte um i;6o zu Cracau, undschrieb Catalogummedieamentorum Facile parabilium& simplicium, feu Euporisteon pestüentiaa venenoadversantium, welchen man auch bey Conr. CesneriCastro iatrosophista findet, Henr. a Bra aber 1605zu Franecker, und 1616 zu Lenwarden, vermehrt in 8ediret; rratk. de gemma ametbysto sive carbunculorethiope ; Catalogum plantarum latino - germanico-polonicum; de multiplie! usu salis &c. Ke.SCHNEEGASS (Cyriaeus), ein Magister Philoso-phie Pfarrer und Adjunctus der gokhaischen Supcr-intcndur, und endlich selbst Superintendens zu Frie-drichsroda, woselbst er 1579 die Formulam Concor-
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