3iç SCHNEIDER SCHNEIDEWEIN
rantia; de societate conjugali ; an&quousque prin-cipi liceat simulare & dilfimulare ; de immortalitateanimarum; de morbis nonnullis, qui publicas sxoeres infestare, Gaüixque cum primis regnum miserevexare soient ; Orationes &c. W, d. Neu.
SCHNEIDER (Theodor), à Theologus, gcbohren1646 de» 16 Mark. zu Riednorbshausen bey Ganger-haufen, war erst bey Alberto, Hcrtzogm zu Sachse»,Hof-und Feld-Prediger, darnach Pastor und Super-intendens zuNeustadt, endlich aber zuSaalfeld, wur-de zu Jena Theologiä Liccntiatus, hinterließ Dilpu-
kariones de piJìs corporis humani ; de baptismi sym-l*olo cœlesti; de creaturx non intelligentis anxiaexpectatione, sufpirio & parturitione ex Rom. VIII,19,23; theologischen Türckcn- Spiegel; etliche Lei-chen-Predigten, «nd starb 1687, im 40 Jahre. W, d.Leb.
SCHNEIDER (Wilhelm Christian), ein Pastor pri-marius zu Esens in Ostfrießland, stifftete daselbst einWaysm-und Armen-Haus, gab 171; eine Beschrei-bung von demselben, unter dem Titel: Segens-Fuß-tapfen der Güte Gottes, heraus, und starb vor 17z5.
Bertrams parerga oitfrisica.
SCHNEIDER (Zacharias), ein Liccntiatus Medici-nà von Leipzig, wurde daselbst 1622 Philosophia pra-ctica Professor, 1630 Rector an der Schule zu St.Nicolai, 1637 Professor Organi aristotelici, und end-lich Physicus ordiuariuS der Land-Schule zu Mas-sen. Er schrieb leipziger Chronica; Collegium ethi-eum minus; Collegium physicmn; cxercitationesphysicas ; thèses de lumine ; politic« generalis *vx-xt([>*Kxiaffiv; janux in linguam grxcam vestibulum;januam îingux grxcx ; Disputât, de mari, de fœde-ribus, de genuina nobilitate, de asthmate propriiifi-me dicto, de caulis refpublicas mutantibus Lc conser-vantibus ; de distributione physices, Lc de principiiscorporis naturalis, und lebte noch >65;. THomasiiHistorie der Weisheit und Thorheit. Leb.
SCHNEIDE WEIN (Heinrich), vonStolberg,waranfänglich churfächstscher Rath zn Torgau, kam nach-mals nach dem weimarischenHof, wurde hierauf Pro-fessor Juris in Jena, und Cantzler in Arnstadt, undstarb 1582 den 7 May, nachdem er auf seinem Tod-Bette vor armeStudiososdkipendia gestifftet.Er.Z.
SCHNEIDE WEIN (Joh.), einJCtus, des vor-hergehenden Henrici Bruder, war 1519 zuStollberggebohren, und das i; unter den Kindern seines Va-ters. An. 1530 wurde er im 11 Jahr seines Altersnach Wittenberg gesandt, und Lmhero recommen-dirt, bey dem er fast roJahr gewohnt, an Tisch ge-gangen, und recht väterliche Liebe genossen. Damiter nun nicht »lochte verführt werden, so riech ihmLutherus, daß er mit Genehmhaltung seiner Elternim 20 Jahre seines Alters heyrathetc. Hierauf stu-dirte er mit grossem Fleiß das Jus, und brachte esin 15 Jahren dahin, daß er Licentiat, und bald her-nach Graf Günthers von Schwartzburg Cautzley-
SCHNEIOR SCHNEPPIUS Zl6
Rath wurde. Vier Jahr hernach nahm er die Stelleeines Professoris Juris ordin. zu Wittenberg an ; wur-de hierauf Appellation-Rath, kam in den SchöppaüStuhl, und erlangte in und ausser Landes grossesAnsehn. Der Churfürst von Sachsen bediente sichseiuer in verschiedenen wichtigen Angelegenheiten. ^war im 49Jahr seines Alters, als er 1568 bey sehestrenger Kälte von Wittenberg nach Zerbst reiste, uMallda einige Handel des Raths beylegen zu helssh'Da er nun nach verrichteter Sache wieder zurück reüfen wollte, wurde er auf den Morgen den 4 Decembertodt im Bette gefunden. Man sagt von ihm, daßcksich in feinen Urtheilen und Respousis nie übereilt,sondern alles genau überlegt, auch daher Gott steiMdabey angerussen, in Sachen grosser Herren undpublicken aber den Wahlspruch : Nee lpe, nec rnecwzu seiner Mgel gebraucht habe. Er ward von Chu^fürst Augusts, nebst Pacob Thomingio und Malty>wcscnbecio zur Revision des chursächsischen Recht-gebraucht, und trug viel zu den Conlultationst> uSConstitutionum saxonicarum bey, welche hernachund 1688 in 3 Tomis in fol. gedruckt worden, trthat die Historie des Leidens Christi in deutschcPAse verfaß, und seinen Hausgenossen, als eine tägl^Gebets-Formel recommendirt; Epitomen in uw
Eeudorum; tr. de nuptiis; de jure connubiorum** •
geschrieben; sonderlich aber sich durch seinen c ° 1 ^'menr. ad insticuta bey der Nachwelt bekannt gemaaHwiewol ihn dessen Commencarores, kElatth.becius und Dion. Goehofredus beschuldigen, er h^^das meiste aus dem Paso» und Socino genottNüt'''Ad. H. Tho.
SCHNEIOR benjuda, aus dem Geschlechte Ph--s^
einRabbine, und des R. Abraham den 2lschcr Schip ^ger, im 16 Scculo, hat dessen Buch brem iw ausgene Kosten zu Venedig in folio cdirt. W.
SCHNELL (Sobald), ein Phiiologus, gebohrettANürnberg 1621 den2i Mart., zohe 1636 auf dieudemie nach Altorf, ward 1644 Magister, undder Alumnorum noricorum und OcconomiaJnspeckor. Er war von schwächlicher Natur 'bucklicht, aber sehr fleißig, und starb i6;i, 18Seine Schristten sind eine lateinische UebersetzEgrösten Theiles von R. Lipmanns pnxZ; Düp- ^ (0 ,qux Is. Abravanel ad oap. 34 Estaix arque Obad^phetiam contra fidem chnstianam scriplit, aC ^ r q.j<táexpenduntur, welche er unter £>. George ^ 0 e: e-Vorsitz gehalten; Excerpta e commencario P erv clJÖ tri in fibrös Ruth atque Estheris latine translataannotatis ; Excerpta e prxfatione & expoiitiorie ^riori in Threnos leculi a C. N. III per RaHb^o^pcta, latine translata. Im Mannscript verließt^lologiam sacram, ingleichcn verhonem lat ò n ^ cn 0Rabbos in Cohelec cum notis. Von dessen ^M- PoH. Larthol. Riedcrcr 1744 zuNürnve -I-. lateinische Beschreibung heraus gegeben. * v ,
- SCHNEPFIUS, |leÇ>c Snepiiuj,
SCH :