Band 
Vierter Theil S - Z.
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359-360
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SCHROETER

S C H R OE T E R

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Und ließ Commenrar. a d codicem & ad jus feudale;notas ad Sutbeltum; ad Goßt; abEsbacb synopsin; adDom. Arumai discursum ad aureain Bullam ; Centu-rias duas dubiorum juridicorumindifficilioribuspan-destarum legibus decisorum; casus conscientise;disp. deadVocatis; dedolomalo; de jure vicinita-tis ; de charta blanca ; de collatione ; de perjurio ;de sictionibus; de retroactione; de dispensationi-bus ; de jure competenti* ; de judice compétenteex causa continentiae ; de supplicationibus ; de sin-gulari debitorum jure ; de fententiis; de novatio-ne ; de constituto conventionali, f. obligatorio ; deinventario ; de rcputatione ; de seniore ; de jureconfuetudinario ; de jure connubLorum ; de malefi-ciis ; de eo, quod justum est in momento ; de pa-trocinio homicidarum; duas deusuris; de civiliNobilium statu, eorumque jurìbus ac privilegiis;de jure sécuritairs, tum inter cives, tum inter gen-tes; de tutela inculpata; de Quinquennalibus; deíponíionibus; devotis; de beneficio vel exceptio-ne bonorum excuffionis ; de remediis restitutionisin inregrum; de septem quartis; de jurisdictione ;de succeíïïone ab intestate; de immoderata adbi-bendi consuetudine; de jure repraesentationis; dediligentia; deLamiis, earumque procellu crimina-li; de stylo curie; de equis publicis ; de privile-giis pauperum ; de alienatione in mutuo ; de feudialienattone ; de gabella detractionis atqae emigra-tionis; de competentia fori communis & privilé-giât! ; de divortio. Z.

SCHROETER (Herm.), vonHusum,warum 1592an der Cathédral - Kirche zu Schleßwig Cantor, her-nach Prediger, schrieb cbronodisticba, regum Daniae& principumHoIíati* annos, n\enscs ac dies emor-tuales indicantia; carmina, und starb den azMertz1605. lVlol.

SCHROETER (Johannes), einMedicus, gebohrenzu Weimar, woselbst sein Vater, Petrus, Bürgermei-ster war,An. 1513. Nachdem er den ersten Grundauf den Schulen zu Weimar und Naumburg gelegt,gieng erumdasJahr 1533 nach Wittenberg, und alser etliche Jahre daselbst zugebracht, nach Wien, undferner nachJnspruck, allwo erzum Rectore der Schu-le zu Stambs im Jnnthal beruffen wurde. Er ver-ließ aber diesen Ort bald wieder, und fieng 154z an,sich in Wittenberg auf die Medicin und Mathematikzu legen, ward auch nicht lange darauf Magister,und bekam An. 1545 eine Vocation nach Wien, umderLand-Schule daselbst vorzustehen, welches Amt erauch dreyJahre bekleidet hat. Nach diesem begab ersich nach Padua,und trieb allda die Medicin, worinneer nach seiner Wiederkunft Anno 1552 zuWien denGradum eines Doctoris erlangte. Hierauf that ersich durch/eine Geschicklichkeit an dem kayscrl.Hofe sowohl herfur, daß, als um diese Zeit der römische Kö-nig und nachmahlige KayserFerdinandusI die Uni-versität zuWien aus ihrem Verfall restauriren wollte,

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er sich vor allen andern des Schröters hiezu bedietste, wobey dieser auch nach einiger Meinung zum Pr^fessorc auf gedachter Académie bestellet worden,ches letzte aber gar nicht erweislich ist. Ehe ab»noch ein Jahr verflossen, wurde er von dem Ehurfu^sien zu Sachsen, Johann Friedrich, welcher sichMahls noch in seiner Gefangenschaft zu Villacb1»Steyermarck befand, dahin gefordert, weicher ihwsein Vorhaben entdeckte, eine Universität inJenaciupzurichten, und zu dessen Dewerckstelligung seinesie verlangte. Ob er nun gleich damahls wegen dersehr vorthetlhaften Umstände,darinne er sich besangan keine Veränderung zu gedencken nöthig hatte, ssfolgte er doch aus Liebe zu seinem Vaterlande diesel»Beruff, und wirckte nicht allein an dem kayserlicv^Hofe die nöthigen Privilegien dazu aus, sondern » cr/fügte sich auch selbst mit den Seinigen nach Je"^machte daselbst alle Anstalten zur Inauguration unandern Einrichtungen, und ward hernach auf der-selben der erste Rector lind Professor Mcdicinä, Jv>auch der Hertzoge von Sachsen Leib-Medicus. Env

sich ward erAnno 1557 vondemKaysermitseinenLe-ben in den Adelstand erhoben, und An. 1579 zir Pad"nebst seinem Sohn zum Comite palatino gemacht, t»® 'auf er An. 1593 den 31 Mertz das Zeitliche geftEjSeine Schrissten sind: de arte numerandi 1.ca & arithmetica ; Tabulx astrologie* ; déclarât 1 ®nes tabularum directionum; compolitio quadrastaccommodati ad omnes elevationes; composio 0 ’ 1 .variorum instrumentorum a vetustiflimis autorssélaborât*; dieses vari* de difficillimis materl^schola medica ab auditoribus excepta; Typ uS ,j„Hippocrate, Galeno aliisque de fueuris mordis p ri .j scendis; brevis & necestaria contagionis & P® .adumbratio ; gründlicher Lericht und Rathsch'^rvie man in Sec Pest sich verhalten und bewahresoll; hinterließ auch einige mcdicinische Episte'n u ^Consilia, welche in Schohii und Drendeliilungen anzutreffen sind. Uebrigens hat er 3hinterlassen, i) Wolffgangum, welcher Doctor Jris und Cantzler zu Mausfeld worden; 2) ph^^j-Jacobum, so zuJena Doctor und Professor Mev'^na gewest, und An. r6i7gestorben; und 3)/?’,*^nemFridericum, von dem undwolffgango in veidern Artickeln gehandelt wird. Brendd deSchrceteri. Monatliche Nachricht von gelehrtLeuten und Schriften ;u Jena. Z. h

SCHROETER (Johann Christian), ein Mus »Erbherr aufWickerstädt, gebohren 1659 den 28zu Jena, war Ernst Friedrich Schröters L>oy"-dirte zu Gotha, Jena, Leipzig und Franckfurte 1 'Oder, wurde 1682z»JenaDoctor, 1687 >» derley zuJena, und bald darauf in dem gemeinsa)»'' fdien Hof-Geridite allda Advocatus ordinarius,Professor Juris eptraordinarius, auch nach un® , mdes hochfürstlich - sächsischen gemeinschaftlich^ yéGerichts Assessor, der Juristen - Faculrat un1 ^

Schöppen-Stuhls Präfts ordinarius, Juris c Jp(C<