SCUTELLIUS SCYLAX
C ^J^LIU$ ( Nîc.), ein deutscher Augustiner-Eremit,chieu î^nt.warD.THeol. verstand gut hebräisch,grie--und lateinisch/ war r;gi des venetianischcnb»f^ê Gàielis Secretarius,derihn nachViter-r.- '^Ee, damit er dem dasigen Bischoff inEdirunga„ ^Schrifften beysteheu sollte. Als aber dieser ge-ciat k ^llab er sich nach Rom, wurde 15z 8 ProvinsDeià Venedig, und 1540 General - Visitator in
,1^. ^chland, schrieb cr. de unicate; er. pasfloneDomini,tcjj 0r ;funebrem inobitu Cardinalis /Egidii, Epiic.
, gab auch den Jamblicbum de myiteriis
in .^M^) übersetzt, und viram Pythagorae ex Jam-u. 0 c °He£lam heraus, und starb den 28strn AprilGan ‘
cj TEPUL^US, otXf Scutepurlaeus, (Hubert.),^er K "?"icus regularis derAugustincr in dem Klo-ïebte f •- e ^ em Löven, war von Lövcn gebürtig,Nea, Küchen 1558 und 1576, und schrieb institutio-d 0j( Vlt ®beatae epuris sacrarum literarum ac ortho-§. Q Uruni . patrum fontibus concinnatam ; flores es Clt M. operibus j flores S. Bernhardt; flores
4„ n ^ nce ntias locorum communium utriusque L.ru mn/"r fífí 3^b auch Isidori junioris sententias de“ "ono verbessert heraus. A. Sw.Ock'EAFCS, siehe Scutepulseus.^ Corne,iu '-) > ein niederländischer Medi-ivord", ?^^hematicus, war zuLöven 1541 DoctorHub L'. e / )rte nachmahls dieArtzneykunst zu Brügge,
*^tra a 0 diilertationem astrologicam Le medicamHilft [ sl , A! HHanachum Pctr. Bruhesii, die in griechischeribvrd.,, bischer Sprache zu Antwerpen 1547 gedruckt$CY r ‘ To - s w.
k* c,1 öb!^P®^ (Cornelius), ein holländischer Me-îU Antà, . andern Helfte des 16 Seculi, practicirteüb'. .• j; e ( l 'Pett, und schrieb de medicina astrologicaSçy t * ® ^K» de praxi chirurgica. Sw.
büttia 11 in Geographus,von Caryanda in Cariage->an d'.7^^ den Zeiten Darii Hystaspis, welcherselbe,,, ois? ii U E -dudum geschickt,um so wohl von dem-«nznstx»', aer dortigen See-Küste eine Untersuchung^vii Cur , hat von ihm eine Erd-Beschreibung
^schiedk« ""dAsia unter dem Titel Peckplus, so von•Jfic. Dro ^ . ^h^ten,alsIs Voßio,Iac. Palmerio,und andern mit Noten erläutertwor-S r 3 -Coru rri ltl * ei 'andern in HœscheUi Collect-. scriptorumkh>s Os- S® 0 g r aph.ttJte auch in àst/v-rr Oeogra-
^^or.VoI. I befindlich ist. Einigehal-r^Cà^^uorgedachtcsWerckvon einem Scylscens^a, der erst zupolydii Zeiten gelebt, vcr-JfWnit* , s l 1 » es ist aber solches gar nichtJ n ' vhnx o ö hat Svivas, welcher hiezu Anlaß gcgc-jV er Hcttic 0 den Geograph um mit einem Ma-
n.^west „^Nahmens, sovonHalicarnassusbür-L ' Yo/ p ° 0n ^teerone gerühmt wird, vermen-gte. ' a. DtdweU diflerc. de Peripli Scyiacis
SCYLITZES SEADJA 456
SCYLITZES (Jo.),eiit griechischer Historien-Schrei-ber, aus klein Asien gebürtig, sonst auch Curopala-tes genannt, von einem Amte, das er an des griechi-schen Kaysers Hof« bediente, lebte um basJahr ioFo,schrieb eine kurtze Historie von Zu, da Lhoophanesaufgehörek,bisiO8s. Man sagt, daß Cedrenns al-les, was er bis auf Isaac Lomnenum geschrieben,ausdiesem Autore genommen habe. In ieunda-m JuregrLLo roMano stehet unter Geylinä Nahmen Notoria& consulcatio de sponsalibus difcidandis ad iinpera-toremAlexium Comnenum; und in des P. Mont fau-con cataîogo bibîiorh. coislinianaj p. 202 eiî! P10I0-gus ju feinem Compendio, welcher viel anders, undbesser ist, als der, welcher sich in den gedruckten Editio-nen befindet. Vo. Fa. I-ian. Thom.
SCYMNUS von Chios, ein Geographns, florirte inder 172 Olympiade, und schrieb eine Erd-Beschreibungin Versen,wovon nur noch ctlicheweuigcEtücke übrigsind, welche von Höschelio griechisch aus Licht gesel-let, nachgehends von andern ins Lateinische übersetztund mitNoten versehe»,endlich aber dcnAnmercknn-gen des Luc» ^alstenn über den Steph.Byzantinumbeygefüget worden, auch in à-ssà«- Ceograpd. gr-cc.Vol.il stehen. Fa.
SCYTHIANUS, ein Vorläufer der manichäischenKctzerey, soll gegen das Ende des 2 Seculi gelebt ha-ben, war ein gebohrner Saracene und in der griechi-schen Sprache und andern Wissnschafften wohl be-schlagen. Anfangs pflegteeralscinKaussmannnachIndien zu reisen, legte sich hernach zuAlcxandria aufdie Philoftphie, studirtc dcrAcgyptcr Weisheit, undlebte als ein Aristotelicus. Weil er Zeit, Muße undGeld genug hatte, so dachte er aufcine neue Lehre: daer denn dem EmpeSocle« gefolget, und zwey gleichewige Principia erdacht haben soll, deren eines er gut,oder Gott und Licht, das andere böse, oder Materie undFinsterniß genennet. Diese seine Lehre verfaßte er in 4Bücher,deren er das erste das Evangelium ; das anderedie Hauptstncke; das dritte die Geheimnisse, und dasvierte die Schätze titulirte. Damit reisete er nachJerusalem, um mit den Acltesten daselbst zu disputirren. Als er aber nicht auskommen können, soll er zuden magischen Schrifften, die er in Indien und Aegy-pten verstehen lernen,seineZuflucht genommen haben,und auf das Dach eines Hauses gestiegen seyn, davoner sich herab gestürtzet und den Hals gebrochen. Epi-phanius. Soc. C. Fa.
SCYTHINUS Tejus, ein alterGeschicht-Schreiberund Poete, aus 6er ionischen Stadt Teos. DiogenesLaertim in Heraclito, und Gtephanus in dem Wortlias, gcdencket, daß er jambische Verse geschrieben,a>rch findet man bey dem Stobäo,daß ein Pythagoräergleiches Nahmens, »«>« q>imus etwas verfertigt. H.K. .Fa.
SCZEPANOWSKI, fn-öeBzovius.
SEADJA bar Levi, Asnekot, ein Rabbine von Ma-rocco in der ersten Helste des 17 Seculi, war in der
hebräischen.