Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
495-496
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SELNECCER SELVE

cvr^ besonders edirt worden ; îibellum 6e partibusftan ' >riS humalli î tr - âe peccatooriginis, an sit stab-il Aív ^ominia, an vero accidens? Commentariuman . “ Apostolorum ; Homilias in epistolas S. Jo-,j e (ií s ’ piss. de vivisica Jesu Christi carne ; de prae-%úth Jt ^° ne ’ Auslegung Ses Psalters Davids in 3tfn 3 ö der Bdage-Lieder Jeremia, Ses Prophe-

Isnà/ N«hum, und Habacuc, der 7*ttna pç 1î Ctt/ ÖC8 Buchs cTobíá/ und der Mffenba-^îien e ' i den Psalter Davids in Ge-

xkj^L'°! 7 Z 7 aufgelegtwürdeli; ein Gefangèich;s^^î^^digten in 2 Theilen; Predigt aus dem Ev-fottinHui * H> 4 1 ‘ 5 c>- Er hat auch 1580 eiue% a * Edition der lutherischen symbolischen Bü-

eil»,,? Licht gestellet, wobey er aber aus Ueber-r.,*. ‘3 %t “ v

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uub Unvorsichtigkeit die augspurgische Con-^ er wittenbergischcn Edition von 1531ändert ^ssen, darinne Melanchthon ewas ge-itzei^?)atte, deswegen er i;84 eine neue Edition/ inhalten a ""Zkänderte augspurgische Confeßion ent-ìNein ? C/ .^naus gegeben. Sein Symbolum war:Z, q stehet in deinen Händen. Pi. G,

e, t.

’iecc'erô^' O- H. Gœtzii Diíserrationes de N.Sel-

4? ? c C E R (Nicolaus), der jüngere, eknSohn desd-n gleiches Rahmens/ von Leipzig, gàhrêN2 4 Sepk. 1574, ward daselbst Philos. Mag,,rcr,c ^ounabends-Prediger zu St- Ricolai, hierauf>2 ^^,i-Diacon«s zu Rochlitz, r6o6 aber Dmco-^t. Thomà in Leipzig, und starb den 9 Oet.

°ÌôiÌ ELsen (Floriana), eine gelehrte Nonne undL?? 1 zum Gottes Thal, Cisier«ie»ser - Ordens, vonm Geichlechtc schrieb unter andern einchcho-

», ^"viste von dem verstorbenen Sohn der Wittwenfc? an Abt Heinrich ;a Lorvcy, gebohrnentkj» von Homburg, t 290. Sie redore fertig La-à'^ar y, theologìschen Streir-Fragen wohl ge-j t jcJ lnì) tfstrb 1302, befahl aber vorhero, auf rhren>m ?"îtein diese Worte setz..» zu lassen: Selig, dreätz tz leben, und sterben. Pau.

wi VA (Jobannes), ein ICtus, hat einen tr. deMit a> Cl10 ötichrieben, welchen 2ar. Molinän« 1628Paris cdirct.

">s«m GHus

3 «

oder Sylvagius, (Carolus), ein JCtÜs

..'"^'NeapoUs Proftgor

l6 Seculo, war erst ^ Uom,und

snccrdirte hernach 1585 - pandeSbrum,

'^neb de origine, etymo & Pf^^^ifroniani sie-

Werü in Ottonis theCauro }

^EVaghus, oder Salvagius, (Dion.), siehe S

s :^ (Dion.).

L V AGHUS (Job.), siehe Sylvagi“-sprachen, und wurde m verschied

SELVETTI SEMELIER 496

Angelegenheiten als königlicher frantzösischer Gesand-ter gebraucht. Er starb 1529. Seine geistlichen undhistorischen Schrifften sind in Lion zusammen herauskommen. Ausser diesen hat er ein Stück von Plutavscho ins Frantzösische vertirt. Cr.H.

SELVETTI (Angelas), ein General des Francisca-ner-Ordens, starb in seiner Vaterstadt Siena 142z,nachdem er einen rr. de judiclo à snci- Christo ge-schrieben. Fa.

SEMECA (Job.), ein Deutscher bey Halberstadt ge-bohren. daher er auch Teuroniens, und von der deut-schen Glossa des sächsischen Land-Rechts, der deutscheDocwr genennet worden; soll der erste GlossarordcsDecreri Gratiani gewcst seyn, welches doch nicht er-weislich. Wenigstens war er der erste unter denDeutschen, so in den römischen und päbstlichen Rech-ten etwas prästiret; daher ihm die Ausländer selbst,insonderheit die Italiäner, ein gutes Lob beylegen.Er studirte in seiner Jugend zu Bologna unter dem2 l;one, und wurde darauf wegen seiner Geschicklich-keit in theologischen und Rechts-Sachen, anfangszum königlichen Capellan zu Goßlar, nachgehrnds inder Stiffts-Kirche zu St. Stephan in Halberstadtzum Canonico, ferner zum Diacono und endlich zumDom-Probsi eingesetzt, in welcher Bedienung er auchdie vorhin erwehntrn Glostas verfertiget. DemPabstwidersetzte er sich, als er Ablaß ausschrieb, und wurdedeswegen in den Bann gethan; verfertigte glossamsä Oecrecum Gratiani , und starb zu Halberstadt1243 oder erst 1267 oder 1269. Man setzte ihm fol-gende Grabschrifft:

Est, erir argue fuit, qui destin esse Johannes,Dogma tuum viguit florebit omnibus annis.

Lux Decretorum, DuxDostorum, via morum,

Hic jacer, & placer, ut vacec a pœnis milerorum.Ad. Panz. O. so. And. Scbtnid de triumviris hal-berstad.

SEMEDO (Alvarus), ein portugiesischer Jésuite, ge-bohren zu Nisa i;8;,starb inChiua 1658 undjchrieb

de monarchia Sinarum; de propagatione ecclesiieinregno Sinarum & aliis regni rébus; annuas literase Sinis annorum 1622 & 1623. AI. Ant.le SEMELIER (Joli. Laurent.), gebvhren zu Paris,trat 1678 in die Congrégation derer Pretres de laDoctrine chrétienne, lehrte in derselben von 1694 öis1700 die Theologie, worauf er unterschiedenen Klö-stern seiner Gesellschafft, als zu Vitry- le- Françoisingleichen zu Noyers in Bourgogne, und, zu St. Ju-lien in Paris, als Nector vorgesetzet wurde. Er starbendlich als GeneralrAßisient von seiner Congrégationden 2 Jun. 1725, und hinterließ verschiedene Wercke,welche meistens aus den Conferentien, so er zu Parisin dem Seminario S Nicolai du Chardonnet nebstandern zu halten pflegte, erwachsen sind, als: Confe-rences eccleßaßiqttes fur le sacrement de mariage in5 Bänden; Conferences für /’ usure sff fur la reflitu-tien in 4 Voll. Conference fur les peebés in Z Tomis;

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