Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
527-528
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SERRES

S * 7 SERRE

tvà^gehends Abt und Staats-Rath, wiewohl er,Cr hnír 11 ^ En seinen letztenJahren,inderEhe gelebt.

, « iel geschrieben, so zur Historie, Poesie,viel sí» is und Philosophie gehört, und sich damitbud i gedient, obgleich seine meisten historischenSein s l0 '°P^is<S)cn Wercke von schlechtem Werth sind.

lettres e - c I eta * re de l‘ l Cour, ou Ut mattiere d'ecrire des

gehend in ungefehr 20 Jahren zomahl, und nach-L>es.. nuch noch zum östtecn gedruckt worden. Mr.den ^a^ ^eh!t,de la Serre habe selbst zugestan-dabe>, s, '"ne Schrifften ein blosser Oalimatbiasfeyn,ßtWp • ^ viel geivust, daß er das Geheimniß Ver-ba g,,s ivle er von seinen Sachen Geld ziehen fönte,stürbe» Adores bey ihren guten Wercken HungersgefehJ d Er lebte noch 1665, zu welcher Zeit er ohn-üe 8^^ - Ja & r alt gewest. Clerc bibl. du Richelec.

chte iii^m ^ ,VIich )> ein Edelmann aus Provence, flo-Äerck, ^84, und schrieb einige historische

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8et> iHirp» E S ’ ^leinisch Serranus, (Jo.), ein Historiens,fitibitLj ^er Mitte des 16 Seculi in Vivarais,Nach s ff« Lausanne und Zürch die Humaniora, und^iirirte s^urnckkunfft ì" Franckreich die Theologie,thag ' weil er der reformirten Religion zuge-^nsamip «ach der panser Blut-Hochzeit, 157z nachzu «"d wurde 1582 Prediger zuNismes oderscheu w^^sall sich aber 1597 zu der römisch-catholi-nieiuahi«^^" gewandt haben; wiewohl er solches8cwesx„ L,banden, auch wenn es ja sein VorhabenEeufs j' '°W)eö nie ins Merck gerichtet, sondern ist zuten íîw 98 noch tu der Gemein schafft der reformir-berxxZ 0 ^^vrben. Er hatte ein kleines Lehngut,ggch den ^««^ bey der Stadt Orange, wovon erbttUlukd,Âî«abmen führte, hiesclbst muste er auch^chnuiia 1 sv lange Arrest halten, bis er seine«bgeleq-? Evegcn der empfangenen Kirchen-Gelder8ttt welches er vorhero zu thun sich gewei-r ^ ,rn d e st ’ ^ine Schrifften sind: (iommentario-l;^ r - teligionis & reipublicsin regno Fran-^üb ft)10 anno 1557 ad 1576, welche einige

3 c ° ö ctü x anbere ^ranc. -Hotomanno, andre^Wohi und noch andere petro de la place,

t>0 ’fieme p Anrecht zuschreiben; Mémoires de laCe }°us ß! t?r, ' e civile & des derniers troubles de Fran-ta P8raf ls ia ’l es IX-, Psalmorum Davidis aliquot me-I?' welche ; Oaspariz Lolinii Castillionii vi-® et »; P/l et «. t9e 4 otom«imcn mit Unrecht zuschrei-

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SERROIssl

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l, r ' K ce „ u °pera cum versione latina; Retnoit-c [ c j a 9í fur les pernicieux discours contenus aitso inu, e ? ubli( l !le de J- Bodínus, worinne er Bo-beswea-,^«^ begegnet, daß ihn König Henrichi. ^onis er- «s^^t.ren lassen; Coramentarius in Sa-Sh l bie Jes.a, 'Een; Anti-Jesuita in lVTomis wi-tcu von Tournon, und sonde» lich den' >g)er S>^^«vter denen der zte Tomus in frantzö-

1594 unter dem

■ <SbrJis nccr Venen der zte Tcgeschrieben ist, welche

Titel! defensio pro vera ecclefi® catholicae austori-tate adversus Joan. Hayi, Jesuit®, disputationes, zuGenff in 8 aufgelegt worden; de /’ immortalité del'arne; de V usage de 1‘ immortalité de l’ame ; Inventai-re général de Vhifloire de France de Pharamond jusqu au

Charles VI, welcheHistorie hernach Jean de Moiilyardbis 1606 und nach ihm andre bis auf unsere Zeitenfortgesetzt; ScipioduPJeix aber dagegen l’ inventairedes erreurs de T inventaire de Jean de Serres herausgegeben; Recueil des choses mémorables advenues enFrance depuis Van 154.7 jusqu' à 1597, Welches einigefälschlich Franrisco -Hotomanno oder Theodors Be-z» beylegen; Precationes graeco - ladn® ; de sideca-tholica. Es legen ihm auch einige den Discours mer-veilleux de la vie de Catherine de Medicis bey, wel-che» andere Theodors Bc,ä oder Henk. Stephanszuschreiben. Nie. ß.

de SERRES (Ludovicus), ein frantzöstscherMedicus,aus Dauphine bürtig, practicirte zu Lion, florirte inder ersten Helsste des 17 Seculi, und übersetzte desJoh. Renodeei Dispensatorium galeno-chymicum aus

dem Lateinischen ins Frantzösische, welche Version zuLion 1626 in 4 gedruckt worden. B. Ke.

de SERRES (Olivier), ein Medicus ju Paris, florir-te um 1600, und schrieb: Tbeatre d’Agriculture (jMesnage des champs; traité de la nature sff utilitédu ver à jlye, welcher letztere 1603 auch deutsch zuTübingen in 4 heraus gekommeit.

SERRON, siehe Nicetas.

SERRONI (Hyacinthus), ein Dominicaner, geboh-ren 1617 den zo Aug. zu Rom, kriegte in seinem 8tenJahre die Abkey zu St. Nicolai zu Rom, trat in denOrden, und wurde Doctor Thevlogiä. Herimchnahm ihn der P. Mararin, ein Bruder des Cardi-nals dieses Nahmens zu sich, daß er ihm in seinemAmte, da er Magister sacri Palatii »var, beystehensolte. Als dieser Pater 164; Ertz-Bischoff zu Aixwurde, nahm er ihn mit nach Franckreich, allwo er

1647 zum Bißthum zu Orange befördert wurde. An.

1648 ernennte ihn der Pabst zum Bicario apostolicoin Tarragona; und weil der König wüste, daß er inpolitischen Dingen nicht »veniger Geschicklichkeit alsin geistlichen besaß, machte er ihn zum Intendantenüber das Seewesen und über Provence. Kurtz dar-auf wurde er als General-Visitator und Intendantder Armee nach Catalonien gestl)ickt, auch nach ge-schlossenem Friede»», mit dem nachmahligen Ertz-Bi-schoff, ve Marca, als Commissarius zu der Grentz-Scheidung abgesandt. Der König ernannte ihn »6ürzum Bißthum zu Mende, 1672 zur Abtey des heili-gen Roberti de la Chaise-Dieu, und 1676 zum Biß-thrrm zuAlbi,worauf er »687den7Januar.zu Parisverstorben. Seine Schrifften sind: Oraifin fmebreprononcée au Servicesolemnelpour la Reine, mere duRoy ; Sermon prononcé à V ouverture des Etats géné-raux de la province de Languedoc ; Entretiens ajseélifsde l' ame avec Dieu, pendent les huit jours des exerci-

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