Band 
Vierter Theil S - Z.
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553-554
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SHARP

SHARROCK

SHAW

SHELTON

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tiones noiíîinum urb'um 8 c civitatum, quse haben-tur in S. Bibliis ; abbreviationes in Contonum superIV iibros senrentiarum Bal. Pit. Fa.

SHARP (Johannes), ein Ertz-Bischoffzu Porck, warzu Bradford in der PrvvintzAorck, allwo fein Vaterein angesehener Handelsmann gewest, 1644 den 16Februar« gebohren,und verfügte sich i66oStudirenswegen nach Cambridge, allwo er auch nach einigerZeit Artium Magister worden. Hierauf gab er eineZeitlang bey -Heneage Finch einen Prediger ab, undward sodann auf dessen Rccommendation 1672^1'cln«Diaconus in Berkshire, 1675 aber Präbendarius vonNorwich. Nach diesem vertrat er auch das Amt ei-nesPfarrherrn bey einer Gemeinde in Londen,desglei-chen zu St. Aegidii oder Giles bey Middlesex, undward hernach Doctor Theologiä und Decanus vonNorwich. Als er unter JaccKi IIRegierung sich inseinen Predigten den Römisch-Cacholischen hcfftig wi-dersetzt, wurde dem Bischofs zu Londen, Hcnr. Com-ptons anbefohlen, ihm hierinne Einhalt zu thun,deraber sich dessen weigerte ,und daher, sowohl als Sharpvon seinem Amt susiwndirt wurde, wiewohl man die-sen bald wieder beurlaubet hat. Anno 1689 ward erDecanus in Cantclbury, und schlug folgends unter-schiedene Bißthümcr, unter welchen ihm die Wahl ge-lassen wurde, aus; ließ sich aber dennoch endlich vonseinem vertrauten Freunde, dem Ertz-Blschoff Tillot-son überreden, daß er 1691 das Ertz-Bißthum vonUorck annahm. Er starb in dieser Würde, nachdemer auch einige Aemrer an dem Hofe bekleidet, den 2Febr. 171g. Die Engclländcr rühmen nicht alleinseine gründliche Gelehrsamkeit, sondern stellen auchsein Leben als ein Muster christlicher Tugend für. Manhat von ihm Sermones und Gewissens-Frage» in 4Tomis, welche hoch gehalten werden. Burnet bist.of Engl. Ben.

SHARP (Lipnel), ein englischerDoctor Theologiä undArchi-Diaconus in Berkshire , schrieb novum fideisymbolum; spéculum Papx seu effigiem anti-Christi;Predigten rc. und starb 1630. Wo.

SHARROCK (Robert), eines Predigers Sohn ausAdstock in Duckingham, studirtc zu Oxford, ward1660 Doctor Juris, hernach Prediger zu Horewood

- und an einem andern Ort, ferner 166; Prabenda-rius zu Winchester, und endlich l684Archidiaconuszu Surrey, war im Jure und der Theologie, son-derlich auch in der Botanic wohl erfahren, schriebjudicia de variis incontinentix lpeciebus, s. legumcensuras de adulterio, polygamia , Lc concubinatu,tornicatione, stupro, raptu, peccatis contra n&tu-ram, incestu, & gradibus prohibitis; hypothesin deoftìcio secundum jus naturae, unde Casus conscien-tiac dijudicari possunt, contra Hobbesium ; de fi-riibus virturis christianx; im Englischen, propaga-tion and improvement of vegctables oder hittoriim pro-pagationis vegetabilium , und starb 1684 den 11Jttl. Wo.

SHAW (Joh.), ein englischer Prediger ausland, gebohren um i;6o, schrieb bibliornm l“ 1 ® mlam dilHchis comprehensam, wie auch einige Pee ^ten und englische Verse, und lebte noch 1623.

SHAW (joh.), eines englischen Predigers Soh'ss^bohren zu Bedlingron um 1614, war auchund Procurator Cleri in dem Archi - Diaconat "Northumberland, schrieb im Englischen ° rl &' \ v

protestanrium ; iconem sanctorum primitiv® e

stx Lcc. und starb 1689,22 May. Wo. ,

8HEAFE (Thomas) , ein englischer Doctor îund Canonicus zu Windsor, studirte zu Camv>' ^schrieb im 8c>Jahre v,nd!ciasseneÄutisiM§^ö 'und starb bald darauf 1639, i2Dec. Wo.

SHEFFIELD (Johannes III), Hertzog vonB^^ham, welchen Larolu» II An. 1674 zumRit"' ^»1Hostnbande, nachgehcnbs zum Cammerhcrr"^Obristcn über das alte holländische Regiment yzum Gouverneur von Hüll machte. Dercobus II erklärte ihn zum geheimen Rath llU Jt#Ober-Hofmeister, wilhelmus behielt ih»als geheimen Rath in Diensten, sondern ^auch An. 1694 zum Marqbis von Norniauo? 0Königin Anna ernennte ihn zum Lord Pfiffs.gel-Vcrwahrer, zu einem von den Colnmiss"ss^die Union mit Schottland;» Stande bringe« [ .0zum geheimen Rath, Lord-Ober Hofmeister, «M*

ten des Raths, zum Lord-Lieutenant und Cuü ^tulorum der nördlichen Provintz in Dorckshl >0,zu einem Gouverneur des Charter-Hauses. A"'wurde er auch von besagter KöniginNorinanby, undnicht lange hernach zuniH^?^^Duckingham erhoben, starb den 24 Febr.A'ein treflicher englischer Poet, und hinterlreß^ ^ ^ kdichte, die drey Jahr nach seinem Tode in 2 -0zusammen heraus gegeben worden. HE- ^

S H E L D O N ( Eduard) , gebohren zu Beoley '^'cestershire 1599 den 23 April, reiste in ""übersetzte viel frantzosische Bücher ins Eng"'starb i687,27Mertz. Wo.

SHELTON (Gilbert), einErtz-Bischoffbury, wurde von der Universität Oxfsrv »Cantzlcr erwehlet, welches ihm sowohl gey ^von 1664 bis 1669 das berühmte Theitr ,nn<tt' ) !.|rfense, welches nach ihm Sheltonianum gzN'mit grossen Unkosten, und zwar aufem saufführen ließ, daß es vor eines derschönsten Gebäuden der Welt paßrrt. f~ Q0auch der Universität ein Capital von ^^ec ^Sterling, damit sie davor unbeweglich^fen, und von derenJnteressen gedachtkv^terhalten möchte. Etliche Jahr vorzohe er sich gäntzlich dem Hofe,wie auchGeschafften, und lebte mehrentheils in *

Croyton,wo erauch 1677 den9 NoveMve .

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