Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
557-558
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$57 SHERLEV SHERLOCK

Aufschrifft irrig Stierley , und ein Ambassadeur desKönigs von Engclland gcnennel wi-rd. Seine bey-den Bruder Thomas und Robert, thaten auch vielweite Reisen, und wurde der letzte vom König in Her-sien, dessen Anverwandtin er auch geheyrarhet,lbi2als Gesandter nach Engelland, und inandre Ländergeschickt. Wo. Nie.

SHERLEY (Jac.), siehe Shirley.

SHERLEY (Robert), sieht Sherley (Am.).

SHERLEY (Thomas), fîefje Sherley (Ant.).

SHERLEY (Thom.), ein Enckel ietztgedachten Ths-m», gebohren zu Westmünster 1638, studirte zu Ox-ford und in Franckreich Medicinam, wurde Doctorund Leib-Medicus bey König Tarolo II, schrieb im En-glischen tract. philos, de generatione lapidum , undübersetzte des Molimbrochü und anderer Tractateins Englisch^ Er starb 1678 den 5 Aug. vor Kum-mer, weil man ihm seine väterliche Güter an 3000Fl. jährlichen Einkünfften nicht auslirffern wölke. >Vo.Nie.

SHERLOCK (Rieh.), ein englischer Geistlicher von' Oxton in Ehester, studirte zu Dublin, wurde daselbst1633 Magister, nachgehends Capellan desCollegiinovi zu Oxford und 1647 Baccalaureus Theologia,bekleidete, nachdem er von da vertrieben worden, einund andern Predigt-Dienst, wurde 1660 DoctorTheslogiä zu Dublin, hierauf Rector zu Winwick inLancaster, schrieb eine Antwort auf der Qvacker Fra-gen; eine viüerr. vom Heil. Geist und ftinen Wir-kungen ; von göttlicher Offenbarung; von Irrthum,Ketzcreyund Trennung; von sein Selbst-Erforschung;von den drey letzten Dinge», so auch in dasDeutscheübersetzt worden, und starb 1689. Wo.

SHERLOCK (Wilhelmus), ein englischer Theologus,gebohren 1640, ward, nachdem er seine Studien ge-rndiget, und einige geringere Bedienungen verwal-tet, Theol. Doctor und Professor, und 1691 Decanuszu St. Paul in Londen. Er trug anfangs ,Beden-ken, den Eid der Treue König Wilhelms III zu lei-sten, besann sich doch hernach eines andern,und wardköniglicher Ordinar-Prcdiger. Erstarb zu Hamstead■ in Middlesex den 19 Jnn. 1707. Schon 1672 thater sich , da einige Jndcpendenten fast gar in den Irr-thum der Antinomorum verfallen, hervor, und machtesich durch seine dagegen verfertigten Schrifften einengrosftn Nahmen. Noch mehr aber wuchs sein An-'sehn, als er sich unter der Regierung Iacobi II denRömisch-Cathvlischeu mit grossem Eifer widersetzte.Er gerieth auch mit D.Souch über die heilige Dreyei-nigkeit in Streit, da ihn dieser des Tritheifmi öf-fentlich beschuldiget; allein er antwortete ihm gründ-lich, und kehrte sich wenig an das hierüber wider ihnrrgangene oxfurtische Decrct,welches nur, wie erjag-te, einiger Partikularen, welche eben nicht die weise-sten waren, ihre besondere Meinung sey. Seinepra-ctischen Schrifften,welche ins Frantzösische, einige auchins Deutsche übersetzt worden, sind folgende;

SHERLOG SHIRLEY $

cal dif courses concerning deatb ; concertting ajudgment ; concerning tbe happtnefs «f goodthe punislment es tbe wicked, so ilO. W>lh- "1746 deutsch Übersetzt ; of providence, so derAbt Mosheim 1726 gleichfalls ins Deutsche

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fermons 2 rom. ; préservatif againjt PapiffM jfgious aß'etnblies , so Herr Fried. Eberh. Rambach ^inS Deutsche übersetzt. Die andern sind a $ eW ^4glischer Sprache vorhanden, als: discours C0 !’ c Á t „;>S

the Knowledge of JefusCbrifl and our union witb^

thedivinity of jfejits Cbriß,bariibev er mitvon Rochester, Edw. Fowler, in Streit 9 ersl jwVcafe of reßßence of the fupreme Powers ßttttdJolved ; of Trinity Lee. HL. AE.

SHERLOG (Paul), ein Jesuit, gebohrenford inIrrland 1595,studirte zuSalamanca,er auch die Theologie docirte, und starbAug. im 51 Jahre. Er schrieb Comment.

Cantic. ingleicheu antiquitatum hebraicar ' 1

ptram ; so nach seinem Tode heraus gekomwe^»-unter dem Nahmen Leonardi Hiberni vindici 1 *tise medi®. AI. W, d.

SHERREY, ftff)« Sliirrje.

S.HERWYN (Rudolph), ein Engelländer,

Oxford, wurde hernach zu ilöven catholiicl)/nach Rom, kam als ein Mißiönarinswurde aber bald arrestiret, und wegen H1581 den i Dec. gehangen,geschleifft und gev" ^il>Er ließ einige Episteln und andere Sache», ^noch im Manuskript liegen. Wo.

SHIPTON (Jacob), hat 1688 Ge. Bathetcopœiam cum orthotonia medicorum & ajj,sologica ju Amsterdam in 8 herausgehen ^SHIRBIRNUS (Wilhelm.), tilt ©tgÄg Vum 1390, und schrieb Quodlibets theolog lC 'landi collectanea. Bai. Pit. gÄt&

SHIRLEY (Jacob), ein englischer Eomödie»'der von Londen, gebohren 1594, studirteund Cambridge, wurde hernach Prediger r . u(j,bans inHertfordshire, danckte aber wiebe .h<>.wurde catholisch, nchrte sich hernach inmit Comödien, deren er sehr viel gemacht, s"Kinder-Jnformiren, schrieb auch grammar^ -zglo-latinam; manuductionem ad lat. IMo jflirt« Wilhelms, Hertzogen von Neweast'^^j^auch eine Zeitlang im Kriege folgte, ltl21gen einiger Comödien, und starb 1666 ange mit seiner Frauen, vorgrossen Schreinlondischen Feuers-Brunst. Wo. Äfjft/V

SHIRLEY (Joh), eines Buchführers

.Londen, gebohren 1648 den 7 Aug. f u 9 . 00(^1ford nicht wohl auf, nennt« sich Med"-nehrte sich hernach zu Jslington bey Londr^ Mrigiren und Bücher - Schreiben, darunre $schen Compendium chirurgi® ; cle gc sl Df* 1minis ; vira W. Raleigh Lcc. und starb 1 ^

Dec. Wo.

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