Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
561-562
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LIBER

Sprache zu Grimnra 17191» 8 besonders beschrieben.Er. Lud.

SIBER (Adam Theodor.), ein Sohn Adamhgeboh-ren 1563 den 6 Febr. ohnweit Zwickau, siudirtezuLeipzig, Jena und Rostock, war anfangs einCollegain der Schule zuGrimma, kam aber von danach Wit-tenberg, ward Poetices, gräcä Lingvä, und endlichEloqvent.Prof. publ. daselbst, schrieb institut, rheto-ricas; epistolicas; elocutorias 8c elogium inCicero-nem; diaiexeon academ. volumina IÍ ; versionem la-tinam Demoßbenis olynthiacarum orationum, Gre-gor ii Nazianzeni institutionis epistolicas, &i GregoriiNyjpni rarrationis oratoriae; notas in Ciceronis epi-stolas ad familiäres ; distertationés; orationes; prae*fationes Lee. und starb 1616 den 5 Jan. G.e. p.XV,d.

8HIER (Benedictus-Edelbeek), hat 1574 eine Be-schreibung des ritterlichen Schlesiens zu Zwickau zuDreßden in 8 edirett

8IBER (Christian Andreas), ein lutherischerTheolo-gus, gebohren 1662 den 15 Nov. zu Schandau, warunter Justi Siberi neun Söhnen der älteste, zohe.nachdem er auf.der Fürsten-Schule zu Mcissen studi-ret, 1680 nach Wittenberg, ward allda Magister,gieng darauf als Hofmeister des jungen Baron vonRegal nach Regenspurg, wurde nach seiner Zurück-kunsst 1686 Rector an der Land-Schule ZuGrimma,1688 Pastor auf dem Schlosse Hohenstein unweit derElbe, und zu Wittenberg Licentiatus, hielt sich auchauf eigene Kosten einige Rabbinen aus Prag, umsich in der hebräischen undrabbinischen Sprache rechtfest zu setzen. Nach fünf Jahren erhielt er die Inspe-ction zu Tenstett in Thüringen, und ward zu Wittcn-berg Doctor Thcol. 1700 that cr einyi Fall, dadurcher sich den Schenckrl am Knie ausrenckete. Weilnunsolcher nicht wohl eingerichtet wurde, kriegte er denGlied-Schwamm,und ein langes Lager, auswelchemeine Cachexie entsprungen, die ihm 1704 den 31Jan. den Tod zuzohe. Er verließ eine schöne Bi-bliothecchie gröstcntheils an den Professor Dany nachJena verkaufst wurde. Seine Schrifften sind vils.

de obsidione viennenfà , de asiarchis, de %Ephesiorum, de voce ïíiitcìths , von denen die 3 letz-ten in Ikcnii theiauro theolog. philolog. stehen. Ra,

SIBER (Justüs), ein guter Theologus, Philologus,Magister Philofophiä und gecröntcr Poet, gebohrenzu Eimbeck in Sachsen >628 den 7 Mertz, studirte zuLeipzig, bekam 1659 das Pastorat bey der Kirche zuSchandau,starb 169; den 23 Jan. und ließ geistlicheLiebes-Gedancken aus Vem hohen lliedeSalomo--nis; considerariones de salure christiana 8c philofo-phorum genrilium; Gottes Lärche und des TeufelsLapelle; salomonische Inventions- Postille; evan-gelische Spruch - poftille ; Senecam divinis oraculisquodammodo consonantem; aram portatilem voto-rum piorum, destinatam sacrificiis in studioforumperegrinantiumque compendium exstructam; DiiT.

SIBER S

de spartis maritandis ; Davids -Harffen-PfalwHpoetisirende Jugend; Pest-Gebete undEsau oder Neidhart ;um Abscheu vorgesteuVSlichen Rirchen--Bau, bey Legung des Grund-Oan der Kirche zu Schandau; Predigt von ver« ^;Gcule über Sapient. X, 7, bey dem grossenin Schandau den 4N0V. 1678. Er erzeugteder, von denen drey Söhne Doctores Theolog^Dort. Juris, und einer Doctor Medicinä woIXeu. Pi. ,,. 1 $

SIBER (Urban Gottfried), ein lutherischerTheK 8 ^gebohren zu Schandau in Meissen 1669 ist»war Jufti Siberi Sohn, gieng 1688 "äch^Hberg, und nachdem er drey Jahr allda zugebracht' „pHamburg, unter Anckelmann und Evzarsen dir■^genländifchen Sprachen zu treiben: hielt sichnige Zeitzu Kiel in Lhristian RortholdsTische auf. Er gieng einige Zeit als Hofmem ^jnesHerrn Von Alefels nach Dännemarck,te darauf nach Wittenberg zurück, ward w- Magister, darauf Adjunctus der philosophie Acultat allda, und 1698 Rector zu Schneebeî ^kam darauf in das Ministerium, wurde ^berg 1703 Diaconus, und 1703 ArchidiacoMw^^,,/nach 1711 als Mittags-Prediger nach LeiPWfen, und stieg in dem Ministerio so weit, daßlich 1739 das Pastorat an der Thomas-Kü'chH MDabey erlangte er 1714. die Proseßioncmtum ecclesiasticarüm ordinariam, war der er!chcr dieser ncuerrichteten Profeßion vorstand, ^

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hielt endlich, nachdem er Baccalaureus,Licentiatus Theologiä worden, 1734 dieDoctor-Würde. Er verstand nebst der

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griechischen und ebräischen,auch die frantzosi!^,, ttliänische und spanische Sprache, welchevon sich selbst erlernet, besaß, in der Kirmew^ch,i

einen auserlesenen und kostbaren Bücher-Dorr^dirte sehr fleißig, und starb 1741 den i 5 ^~ mì \\ ì (íìnein Schlagflusse unverheyrathet. Seine

sind liber de Spyridione epifcopo trimithuflt c0 rrt*chiridion Sixti II pontificis 5c martyris CÜ q oJI c’0mentario perpetuo , welches Buch er deMlateranensi dediciret, so Benedictus XIII 9

marryrologium metricum ecclesis graecs >

kleine Schriften an difputationibus, oratioN^grammatibus, fchediafmatibus., epistoü s >çoxxçiísf de Anacaso; de viciffitudinibus _ j^rb 3 '& fervitutis Britannias ; de moly Hermeti s ^ g( jic3ide ducenariis ; de statua Memnonis fast 0 i“de civitatis & Consilium fneebergeniiun 1velo virginum ; de ortu festi cinerum j _indulgentiffima patrona fufeitatrice in £amplistima; de collaribus dericorutntis & planis; de illustribus Alemansl ,s ’ r(jl jaä^ria Godefchalcorum ; de cane e ternplo exdo ; de aquas benedictse potu brutis non t jj.uî e *do; de matrimonio iterato; qualis imperanpediat uxor ; de'albatis ; de sanctis colu M