Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
609-610
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<Soj> S I M O N I D E S

1598 in gleichem Format wieder aufgelegt worden.U- Ke.

SIMONIDES, ein jambischer Poete, aus der StadtMinoa, auf der Insel Amorgos, die eine von den spo-radischen Inseln ist, soll 406, oder wie Jonsius da-vor hält, 506 Jahr nach Eroberung derStadtTrojagelebct, und sonderlich eine -satyrische Schrifft widerdas weibliche Geschlecht verfertiget haben. Er hatauch xçx/'-t'j'Aïyictv tcTv geschrieben/welche dem

Simmia falsch beygelegt wird. B. Fa.

8IMONIDE8, einer von den vornehmsten griechi-schen Poeten/ aus der Insel Cea, gebohren im4Jah-re der ;; Olympiade, soll schrgeitzig gewest seyn,undsich als ein Schmarotzer an dem Hofe des König-Hie-ran zu Syracusa aufgehalten, auch deswegen denZunahmen bekommen haben, schrieb

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"Axfunt nxv/ixftixn, ftiXtxSs ; Tfjy in’ ’AoTiftiç-twv nxvfix%lxv, Í,' iXiydxs ; G^ngf, ufMiss nyy nxixnxs ;ntxix nçfj i-yxúftm ; Tçxyiyiïlxs ; inty^áfXfxxTx f. iXsyiïx,

welche Gedichte bis auf einige Fragmenta , die ambesten Und vollständigsten Unter Fah. Urfini Lyricisstehen, vcrlohren gegangen. Sonst werden von ihmunterschiedliche nachdenckliche Reden erzehlt. Er istauf 90 Jahr alt gewest, und hat kurtz noch vor sei-nem Ende, welches in der 78 Olympiade erfolgt,denPreis in einem Certamine poetico davon getragen.S. AHar, Sim. L. Fa.

SIMONIDES, ein Enckel des vorhergehenden, ausder Insel Cea, war berühmt vor dem peloponnrstschenKriege, und verfertigte 3 Bücher von den Geschlecht-Registern, wie auch z Bücher von den Erfindungen.S.B.Fa.

SIMONIDES, von Magnesien, lebte in der 150Olympiade, und beschrieb die Geschichte AntiochiM.,Königs in Syrien. Ein anderer Simonides beschriebdas Leben des Dionis nnb Bionis, und dcdicirtesol-che Historie dem Speusippo Philosopho. Noch einanderer dieses Nahmens, war ein Philosophus, undwurde unter dem Kayser Valente verbrannt. S. Allat,Sim. Fa.

SIMONIDES (Simon), ein niederländischer Theol.war Prediger zu Rotterdam, und nach diesem inHaag, schrieb im Niederländischen de sacra DominiCcena; Christum crucifixum ; Animam coelestem;Exercitia pietatis; necestarium pœnitentiam&c. undstarb den 27 Apr. 1675. W, d.

SIMONIDES (Simon), ein guter lateinischer Poet,in der letzten Helffte des iSSeculi, von LcmbergausPohlen, studirke die Philosophie zuCracau,undgienghernach nach Italien; von da kam er mit so viel Ge-lehrsamkeit zurück, daß ihn der Groß-Cantzler Joh.Sarins Zamoskius zu seinem Secretario machte,undihn in den Ritter-Stand erheben ließ. Der PabstClemens VIII hat ihn zum Poeten gccrönt. Justus-.ipsius vergleicht ihn dem Catullo. Georgius Dou-;a, welcher auf seiner Reife nach Constanrinopel zu

8IM0>'IOE8 SIMONIS

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Reußisch-Lemberg viele Höflichkeit von ihmso wohl als sein Dater, der berühmtemachten viel rühmens von ihm. SeineSchrisften sind : Ailinopaean ; Odae pindarì^'n^jraphraies Joclis; Hercules prodicius ; ^ an t j a s Jl 'Flagellum livoris ; Odae in victoriam, nü ^ m g$ 3 'que obitum Samoscii, inque victoriam Th° ^\:moscii Johannis filii, welche 1619 unter de" "Poemata aurea zu Leiden in 8 zusammen gcdrtlden. Se. B. he „.

SIMONIDES, (Theodorus) , siehe Simon ldor.). ur br

SIMONINUS (Stephanus), hat 1637 #

nianas, íeugesta Urbani VIII zu AntwerpMaus gehen lassen. .^cb'

SIMONIS (jac.), ein Jcsuite von TournaY^Fren 1587,war Superior desPrvfcß-Hauftsz"^

' tieres und des Scminarii B. Birg. 5 U „JjDs 1 * 11über 40 Jahr einen geschickten Prediger ab, > ' i>»

in seiner Vaterstadt den 8 Oct. 1649. ErFrantzösischcn virarn S. VValdetrudis; _ bon ' itar usacrainenti Eucharistie 8c iacrificii mist*’Givleni, Übersetzte auch annuas japonicas 4

1609 Lc 1610. Ai . r£ lt

SIMONIS (Joh.), eines Predigers Sohn^Me-"r6z; den 21 Oet. zu Lindow bey

Franckfurt an der Oder, wurde daselbstgiea, folgends Doetor, und endlich Professorgiä, schrieb Disoutationes philosi und the° 7 f isi}. <£. vitamPubJ. Corn. Scipionis Africani 0l 7 fC |)#de diverficolore ovium foetu cura JacobiP^Lfill»producto, ex Genes XXX, 32; de stcu 4 ^ a parefacta, ex MarciXI, 12 sq ;de modo rem jerum usurpandi radonem in rebus theolog'^ ( j )magnanimitate 8t modestia, und starb töyo ^Jun. Eeb. B, a.

SIMONIS (joh.), siehe Simonis (Nicolaus)- ^

SIMONIS (Joseph.), ein Jesuit und lyruchss^pgebohren zu Hampton in Eugelland 1594/ ' ^0Londen 1671, und hinterließ 5 lateinisch^und Streit-Schrifften. AI.

SIMONIS ( Menno), einer von denHäuptern der Anabaptiste», gebohren ZU

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funj, einem frießländische» Flecken 1505,war «■ein Meß-Priester in dem Flecken PinnigmN/aber die eatholische Religion, und ließ sich."einem Wiedertauffer, Nahmens Ubbo P-UlA^,fen. Hierauf suchte er feine Meinungen ;uden, Groningen, Embden,in Westphale>!^,„B'°Holland, Brabant, an derOst-Eee, undsom..wieder auszubreiten, und starb i;6l zu OldeS F

scheu Hamburg und Lübeck. Seine Schì'ch . ^Fundament und Anrveifung von der sestgm 0

Ä-ehre^esu ülheistj; Iib.de bapcism° > t64^L

mcarnarione Christi &c. sind zu Amsterdam ^4* und wieder 1681 in folio unter dem 4 ^ c ti>