Band 
Vierter Theil S - Z.
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613-614
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6iz SIMPLEX SIMPLICIUS SIMPLICIUS SIMSON 6,4

gefallen, und ward bey mchrern Jahren Abt zu Mûr-ir ach im Eisaß, hernach aber Bischoff zu Augspurg,allwo er, nachdem er solche Würde in die 30 Jahrmit Ruhm bekleidet, den 13 Oct. 809 mit Tode ab-gieng. Man hat von ihm einige Statuta, deren End-zweck dahin gehet, daß die Regularität in den Klö-stern möge erhalten werden, welche Lern. Pe; in sei-nem rhelauro anecdot. r. 2 auflegen lassen. Manmuß ihn nicht vermengen niit dem vorhergehendenSimpsl-w, welcher Bischoff zu Regenspurg gewesen.Pez c. i. Mabillon. amlect. r. 4. ir. annal. ord. ßene-dict. I. 24.

SIMPLEX (Felix), ein Cistercienser im Kloster Oli-va, lebte um 1687, und schrieb: Theologiam spiri-tualem fundamentalem, in 2 Theilen.

SIMPLICIANUS, ein mayländischer Bischoff, wel-cher den heiligen Ambrosium in freyen Künsten undin den bischöflichen Verrichtungen unterwies, ließ sichsehr angelegen seyn, den heiligen Augustinuin zubekehren, schrieb unterschiedliche Briefe an ihn, undstarb 40s. Es wird ihm auch vita Zenobii, Episc.Florentini beygelegt, von einigen aber daran gezwei-felt. Gen.C.T.Fa.

SIMPLICIUS, ein alter Erdmesser, von welchemwir noch ein Buch de controverliis agrorum übrighaben, welches unter Wilb. Gœfii Scriptoribus reiagrari* stehet.

S I M P L I C IÜ S, «in römischer Pabst, zu welcher Wür-de er An.467 gelanget, von Tivoli, schrieb l8 Briefe,welche zum Theil in Batonii annal, stehen; diejeni-gen aber, welche in Harduini Concil, weggelassen wor-den, sich in den Concil. Labbei befinden. In Gruterithesanro Inscripr. stehen auch einige Epigrarnmata,die dieser Simplicius verfertiget hat. Er starb den2Mart.483- C.Fa.

SIMPLICIUS, ein aristotelischer Philosophus, im6 Sccuio, war aus Eilicien gebürtig, und ein Schü-ler des Damafcii aus Phrygien, eines stoischen Phi-losophi. In folgender Zeit befand er sich mit unterdenjenigen Philosophen, welche sich unter dem KayserIustiniano bey dem glückseligen Wachsthum der christ-lichen Religion, nichts Gutes vermutheten, und sichdeswegen zu Losroe, dem König von Pcrsten bega-ben, wiewohl sie daselbst ihre Rechnung nicht fanden,und daher um das Jahr 549 nach Athen wiederumzurück kehrten. Hiernechst ist er auch einer der Vor-nehmsten von denjenigen, welche die peripatetischePhilosophie mit den Lehren der andern philosophi-schen Secten zu vereinigen getrachtet haben. Manhat von ihm noch unterschiedliche Commentarios überden Aristotelcm, als: in 8 Ebb. physics ; in cate-gorias; in libb. 4 de coelo ; in üb. 3 de anima ; inwelchen allen er so grosse Geschicklichkeit gezeigrt, daßer billig noch heut zu Tage unter die besten Auslegerdes Aristotelis gezehlt wird; ferner einen Commen-tarium in Epitfeti enchiridion, welcher ebenfallsgros-ses Lob verdient, von Llgud. Sglmasio 1640 zu Lei-

den mit Anmerckungen edirt, 1711 zu Utrechtsaufgelegt, und von Mr. Andr. Dacier 171; inso .zösifche übersetzt worden. Unter seinen verloh"" L,,gangencn oder noch nicht gedruckten Schrijstcu.^eden sich Cornin. in Arißotelis metaphylicn e P ir jephylicorum Tbeopbrajii; Comm. in Jambi’^^.-^philolophia pythagorica; Comm. de Syli °» 11S. Fa. Jon. , a

SIMPLICIUS, «in Schüler des heiligen £ e " e ?‘(j(tund der dritte Abt zu Casino, gelangte j" , ltl &Würde 5É0, bekleidete dieselbe mit grossem Lstarb 376. Er hat die Regel seines Ordens *ters in Versen erklärt, welche Luc. Holstenius w ^lügen andern Mönchs-Regeln zu Paris i66; v Egegeben. C. ,,

SIMPLICIUS (Verinus), siehe SalmasiusSIMPLICIUS (Simplicius), ein falscher NahtetSatyrici, unter welchen 1669 ver abcnche» ^Simpl. Simplicislimus verdeutschet durch ® 0num Schlciffheim; 1670 der ewig währenlender; das Galgen-Mannlein, worüberFcommschmiSt oder Id. Lud. Hartmannkungcn geschrieben ; die verkehrte Welt;satyrische pilgrim; 1679 der Welt-Luckcri68t eine deutsche Uebersetzung von Frandst’stvo bestia civitatis, heraus gekommen. . flt PSIMPLICIUS (Johannes), siehe SlichtinA U° '

Luc).

ri«» 6 /:

SIMPSON (Jac.), von Kendal aus Wessmo"H ^wo er auch 1684 den 20 Dec. verstorben, 'r!Englischen moralische Betrachtung über Ldes menschlichen Vergnügens unter dem^" '

Wo-

SIMRI (David), ein Rabbine zu Ende lv

schrieb lucem primigeniam ; rationes P r ? ce ° fe teV 3 'de montibus pardorum ; clypeum Davidis,vidis; qusstiones&responsiones ttt '

noch 4 andere Haben folgen sollen. W. . (SIMSON, ein jüdischer Cabbaliste, von deM° '0wenn er gclebet, nicht eigentlich bekannt ist, R (t #mathrioth oder kabbalistische Auslegungen “schiedene Stellen im Pencareucho gemacht, ^ pdes Mardocbai Cohen Commentario l n3

Hen. W.

SIMSON, ein Rabbine, aus dem 16 Sec>ä^nova: conciones beygelegt werden, die ljuflirManier eingerichtet, und zu Prag ohne Dent"

Jahrs gedruckt seyn sollen. W. . K

SIMSON ben Abraham, ein Rabbine ^

Seeulo, hat refponfa geschrieben, welche >Rotenburgensis responsis stehen. W.

SIMSON ben Abraham Samuel, ti» ^Bacharach, war Archijynagogus zu Wormder Mitte des r7Seculi, und schrieb r .. ^

in seines Sohns ll. Cbajim Jair refpo n ‘‘ KM.,sten Theil ausmachen, Verfertigte auch Vit êet»!"'