Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
629-630
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SIXTUS

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SIXTINUS

tntb Theologie zu Lüden, wurde hernach Pastor zu St.Stephan daselbst, hierauf Canouicus zu St. Omcr,und des dasigcu Bischvffs General-Vicarius, end-lich i;8l selber Bischoff, schrieb Statut» & décréta;Homilicn und Episteln, und starb den n Oct. 1586,im 53 Jahre seines Alters. Sein Symbolum war:

studicium co^ita. Sw.

SIXTINUS (Regnerus), gebohren zu Licuwarden inFricßland 1577, wurde zu Orléans Juris Doctor,nachmals Professor Juris zu Marpurg, und endlichSyndicus zu Franckfurt anrMay», starb den 11 May1617, und hinterließ Tract, de regalibus; exegesinjutis canonici ; Consilium in puncto, die landgcricht-liehe Jurisdicticn und die K.ehn betreffend, derfràncb'ischcn Reichs - Ritterschaft ertheilet, welchesletztere sich ehemals in Hosrath Griebners Bibliotheczu Leipzig im Manuscript befunden, Er. W, d. A.

SIXTUS I, ein Pabst, war von Rom, eines HirtenSohn, schrieb Episiolas 2 decretales, so mit des Li-nii Noten heraus gekommen. Es werden ihm zwarnoch andere Schrifften zugeschrieben ; allein man haltdavor, daß selbige nur untergeschoben. Er wurde alsein Märtyrer An. 126 den 3 Jul. hingerichtet, undist nach seinem Tode eanonisirt worden. Die ihm zu-geschriebene Formel: Sixtus, universalis apoilolicceeccldîae Epiicopus, omnibus epifcopis in Dominosalurem, deren er sich bedient haben soll, ist falsch.Pagi breviarium T. I. Ol. Hie. C.

SIXTUS II, ein römischer Pabst, von einigen X)t-slus genannt, von Athen bürtig, wo er anfangs diePhilosophie gclehrct, besaß den apostolisthcn Stuhlnur ein Jahr, weniger i8 Tage, und wurde 258 oder261 wegen der christlichen Religion enthauptet. Erschrieb 2 Episiolas decretales nebst einigen Verord-nungen, war auch Verfasser von dem Enchifidio sen-tcntiarum, oder den Mimis, welche unter Septl Pyfthagoräi Nahmen bekannt sind, wie D. UrbanGottfried Sicbcr 172; in der neuen Austage dersel-ben deutlich gewiesen, allwo er zugleich dieses PabstsLeben gründlich beschrieben. Eus.

SIXTUS III, ein Pabst, hatNeftsrium und seineAnhänger durch Briefe zu bekehren gesucht, soll auch

de.divitiis; de malis Doctoribus; de operibus fidei ;de judice futuro und de castitate geschrieben haben,welche Wercke von Solanio zusammen gedruckt seyn,und starb 440. Ol. C. O.

SIXTUS IV, ein Pabst, sonst Etancifcus délia Ro-vere genannt, war 1414 zu Savona gebohren, tratin den Orden der Minornm conventualium, wardDoctor Juris, und hatte Freyheit auf den Universitä-ten zu Bologna, Pavia, Siena, Flvrentz und Peru-gia zu lesen. Nachgehcnds stieg er von einer Ehrcn-Stclle zur andern, ward Provincial, Prokurator undGeneral-Dicarius seines Ordens, hierauf Cardinal,bis er endlich auf den päbstlichen Stuhl kam. Manbeschuldigte ihn vieler Laster. Seine Gelehrsamkeitbre.chte ihm viel Ruhm zuwege, wie er denn auch ci-

SIXTUS

nigeBücher geschrieben, als: de sanguine Ç hr j^jeí>

potenciaDei; de miifa feu liturgia; or. m

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b. M. V. ; Opus contra errores Cut melk®

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sis, asserentis, Deum fua omnipotenciahotninem falvare non poste ; Epistolarum v° jy{r2 Décrété de festo conceptionis immaculat# ^ itrire, welche in Utnii Concil. Tom. VIII steh^'futuiis contingentibus. Sein Werck, daringen wokieu, daß Thomas und Gcotus in blk ' (( biiselber mit einander übereinstimmen, und nmunterschieden, ist nicht völlig zu Stande gew . J|Er starb endlich 1484 den 12 Aug. aus Dero^^izwischen dem Hertzog von Ferrara und de»nern Friede geschlossen war. Ol. T. Wa. «SIXTUS V, ein römischer Pabst, hieß vorhin ^

Peretci, war den 13 Dec. 152t tu dem ö‘- .^i 1Grottes, in der anconitanischen Marck,

Eltern gebohren, dahero er öfters zu sage»sey aus einem durchlauchtigen Hause entsproß. ^das Dach an seines Vaters Hause so banch^daß die Sonne allenthalben durchscheinen ko»wurde erst von dcir Cardiuälcn aus Derachy.H"aneonitanifche Esel gencnnt, trat anfänglichdcu Frauciscauer-Orden, ward i;ü6 Genenubcu, und endlich gar 1588 Pabst, richtetesogenanntes Gewissens-Gerichte auf, umStreitigkeiten desto schleuniger zu entscheiden/ ^netc, daß der Ehebruch mit dem Tode destEsolte, und verbot dieWahrsagetey aus deMHLauf. Er ließ die Vulgutam und diev^^Zedlptcagintavitalem sehr correct und mit gross,fält drucken, auch aus der letzten durch

Ì ( (ì fp!

heraus gegeben, ist noch ungewiß. Er

bresium auflegen lassen, literas decretales, s gCC V'Bonaventura inter egregios fanctae catho|tfl®siae Doctores annumeratur geschrieben, ©i^'i.

ne neue lateinische Uebersetzung mit den 0Kirchenvater machen. Ob er eine italiansss',

annumeratur geschrieben, "

Pabst Nicolas V die berühmte vaticanlMthcc gestifftet, und ist den 30 Aug. i? 9 0hitzigen Fieber, oder wie viele geglaubt, oo» ^ihm von den Spaniern beygebracht tiu 'den. Sein Leben hat Grcgsrius L-cli u»beschrieben. Ol. H. Wa.

SIXTUS Illuminatus, ein genuesischerim 15 Scculo, war ein guter Musicus, u- £ ndLibrum de muiica, so noch im MaNUl-

Ech > ät/l

SIXTUS Senensis, ein italiänischer Theolêy, yreu aus einer jüdischen Familie 1520 j» ^rher er auch seinen Beynahmen erhalten- gvzeitig die christliche Religion an, trat

der Franciscancr, und ward ein Schüler

li'.

sî'î Tatharlni. Er predigte darauf von 1 54 ?in verschiedenen italiänischen Städten ^ y?:'.'

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verfiel aber in grosse Irrthümer, und ward s

von der Jngvisilion zum Feuer verdumm - e