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SLADE
SLATYER
SLEDANUS SLEIDANUS
nclius, gebohren zu Amsterdam 1599,14 Dct. succèsbitte ihm daselbst im Rectorat. Wo.
SLADE (Mitthseus), ein Enckel des vorigen, undSohn Lornelii, gebohren den yJun. 1628 zuAmster-dam, war Doctor Medicinä, wie auch Hospital-Me-dicus zu Amsterdam, wollte die zu Leiden ihm ange-tragene Profeßion nicht annehmen, schrieb unter demNahmen Theov. Aides, Dissertationem epistolicamde generatione animalium contra Harveum; gab un-ter eben diesem Nahmen Obier vationes in ovis factaszu Amsterdam 1673 in 12 heraus, welche beydeSchriffteu des Clerici und Mangeti bibliothecae ana-tomicas mit einverleibt worden, und starb, als er zuOxford gewest, den Ort zu besehen, und wieder nachLonden zurücke fuhr, unterwegens am Schlage auf derKutsche den 20 Oct. 1689. Er soll im Griechischenwohl versirt gewest seyn, wie seine Arbeit über Hej'y-Mi Lexicon und seine Noten über einige griechischeAutores weisen. Ben. Wo. Ke.
SLADE (Samuel), ein Bruder des vorigen, aus Dor-setshire, reisete fast durch die gantze Welt, sammlete,weil er im Griechischen wohl erfahren war, überallManuseripta von Cbrysoßomi operibus, deren sich-Henr. Savilius wohl bedienet, und starb in der In-sel Zanke am Peloponneso 1614. Wo.
SLADE (Wilhelm), ein englischer Bernhardiner-Mönch um IZ8O, hat super IV libros sententiarum ;Quiestiones de anima; in librós phyiicorum; floscu-los moralium und super universalia geschrieben. Le-ìandi collectaneà, Bai. Pit.
SLANGENDORFF (Jo.Olai), warTheologiäDo-ctor und Professor inCoppenhagen, schrieb Comment,in Ecclestasten ; Analyticam expos. 5 priorum capi-tulai epistolae adRomanos; Orat. de initiis, propa-gatione & incrementis doctrinse religionis inDania,und. starb 1596. Vin. Ba.
SLARP, stehe Sorbillo.
SLATER (Johann Jacob), ein Philol0gils und Re-etor der lateinischen Schule zu Campen in Holland,war ein geschickter holländischer Poet, und hatte wil-lens, den phäsrum in holländischen Versen mit sei-nen Erleuterungen heraus zu geben ; davon er unter-schiedliche Proben in die Maendelyke Uittreki'els ein-drucken lassen, starb aber 1719. NZ.
SLATER (Samuel), ein englischer Poet, dessen Ge-dichte 1679 zu Londen in 8 zusammen heraus gekom-men, einige davon aber, als: Gespräch zwischen demGlauben und der Seele, von Hofrakh Joh. Burckh.Mencken ins Deutsche übersetzt worden, und in sei-nen ernsthaften Gedichten stehen.
.SLATYER (Wilhelm), aus Sommersetshire, wirdvon einigen unrichtig Sclater genennet, war ein en-glischer Prediger, schrieb Pake-Albion, oder eine Hi-storie von Engelland, sowol in lateinischen als engli-schen Versen; Genealogiam Régis Jacobi, die er vonAdam ansängt; Expofition and mtes upon the firßand second Epißles te the Corintbians and Tbeßalomans,
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wie auch einige geistliche Gedichte, und starbW °‘
SLEDANUS (Christian), einTheologusvon^ ((1)fwar Gswalvi Svhn, studirte zu Rostock undberg, nahm an dem letzter» Orte die Magist"'^ ^an, wurde zu Rostock 1604 Professor Theolog * ( t1610 Doctor, 1614 Pastor zu Schleßwig,^^»aber mit den Capitular-Herren und dem restu ^Prediger vielen Streit bekam, wollte glcichwu ^von den anderwärts angetragenen Befördr^is'annehmen, schrieb Collegiurn disputationumgicarum; explicationem articulorum de V ^ zl,uno & Christo biuno ; Comment, ad 2 C° r ;
& Gai. III, 13; de consecratione sacramenti^ e0 |o'ristici; Disputationes physicas; theorernata ^gica de praecipuis fidei articulis ; de verbi)menti eucharistie! partes III; Dispp. de aM> itsto; in vaticinium Psalm.CX, i; de
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imagine Del in homine ; de forma Dei & f° s . ^si‘vi; de justificatione ; Disput, inaugur. 4 f-.Lil^catione hominis peccatoris coramDeo; ij 4
andere Predigten; Orat. de Papa roman«! jifl
Manustript tr. de vera sanorum verboruni j 0 g«'
ecclelia Christi observanda & defendenda! jrf
ticum; epiftolas; Glaubens-Bekenntniß
Ernievriaung J.L.; Orationss Lee.
Mol. «0
SLEDANUS, oder Sleidanus, (Oswald),fophiä Magister, von Rostock bürtig,der Peters-Kirche in seiner Vaterstadthernach an der Frauen-Kirche Archidiaco»diesem Pastor, und endlich Superintendentschrieb Canticum Salomonis de arte morlovSchrifft an Ernst Lolhomannum)Segen f
seines Sohnes, und starb 1613 denJahre. M. Ge. Fabricii spéculum boni st*oratio panegyrica piis manibus M. Osw. «stochii scripta, Witteb. 1614 in 4. W,SLEGEL (PaulMarquard), stehe Schlegel.SLEIDANUS (Jo), Hatte seinen Nahn'c» rscl >2ner Vaterstadt Slcida in der Grafichaft ,chi!>kda er sonst mit seinem Geschlechts-hieß, und war 1 506 gebohren. Er studwc ) ^ jnEölln undLovcn, ward daraufJnformarogen Grafen von Manverscheis, giengFranckreich, setzte seine Studien zu
leans fort, nahm an dem letzte» Orte die
LicentiatiJuris an, erhielt zu Paris von %Johann Su Bellay eine Pension, und v u‘frantzösifchen Ambassadeur auf den Rcl«)Hagcüau. Nach seiner Zurückkunft "^lkald'Wland, machten ihn die Fürsten des s«)"'
Bundes zu ihrem Geschicht- Schreiber1 slllC ()ihm eine Pension. Dergleichen erhielt ^ „ (t (/
gehends von dem Rathe zu Straßburg,
niedergelassen hatte, und eine Proftstw" Awurde 1542 Professor Juris zu Straßv" yk