Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
641-642
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1 SLUIS SLUSE

maßt historia fapiencise & stultiti* Tom. II siehet ;theologische GeSancken von der Polygamie widerTheoph. Aleehäunr oderJoh. Ryserum; Schlüssel)Uk bleibenden -HimmelLftaôt; Pyrrhonii unC> Orto-phili Unterredung von der 1679 unter Daph. Ar-cuarii XZutymen heraus gekommenen BetrachtungSes im göttlichen und natürlichen Rechte gegrün-deten Ehestandes; cornpendiurn universte rheolo-gi®, ex Esaise XI, I - 5 ; disserc. de iecundis natali*bus , ex Joan. III, 1 - 16 ; philosophicam Angelo-rum conliderationem; de personaChristi; de astio-nibus moralibus in genere; hinterließ im Manu-skript resurationem Lutheri explorari; opus contraAtheos ; promptuarium theologicum ; historiam ec-eleiix Christian«, und starb 1697 den Zl December.ki.Mol.

ran der SLUIS (Wilhelm), ein niederländischer Pre-diger, lebte am Ende desigSeculi, und schrieb Rot-terdatnscbe Heldendaden, ander de Stadtvoogdy vanden jongen Heer Frans van Brederade, genoemt JankerFransen Oorkg, welche Herr Lornelis van Alkcmase1724 mit Viel Erleuterungen heraus gegeben.

SLUPER (Jac.), ein niederländischer Poete und Prie-ster, schrieb Elogia virorum bellica lande iliustrium;Poemata ; Hymnes : Eclogas ; Epistolas ; omniumfere gentium habitus Lc effigies, inque eos ejus epi-grammata ; cataiogum omnium pene poetarura pri-fcorutn & recentiorum in phalacischen Versen; de-scripkionern omnium opisicum, und starb zu Arrasden I Aug. 1602, über 70 Jahr alt. A. Sw.

SLUSE (Renatus Francise.), ein deutscher Abt, warju Vise, einem in dem Bißthum Lüttich gelegenen klei-nen Ort, 1622 aus einem freyherrlichen Geschlecht ent-sprossen, wurde Canonicus zuSt.LambertiinLüttich,wie auch Abt zu Amaz, ingleichen des Bischoffs undFürsten zuLüttich ordentlicher Rath und Groß-Cantz-ler, in welcher Würde er i685den iy Mertz,in seinem6 g Jahre mit Tode abgieng. Er besaß eineweitläuf-tige Gelehrsamkeit, immassen er es nichtallein in derTheologie, sondern auch in derJurisprudenz und Me-dicin weit gebracht. Besonders war er in der grie-chischen, hebräischen, arabischen und andern orienta-lische» Sprachen treflich bewandert, weswegen er beyseinem ehmahligcn Aufenthalt in Rom, und auch selbstnach seiner Zurückkunst inLüttichvon denPäbsten zuUebersetzung der griechischen, armenischen und anderndergleichen Schreiben fleißig gebraucht wurde; hatteüber dieses eine so gute Einsicht in die Mathematik,daß ihn daher die königlich - englische Societät derWissenschafften zu ihrem Mitglied erwählte. Manhat von ihm astrolabium & problemata solida in 4,und 2 Briefe von dem Vorzug der lateinischen vor derfrantzostschen Sprache, welche Sorbiere aus dem La-teinischen ins Frantzösische übersetzt, und zugleich mitden Leckres des Mr. le Laboureur , worinne derselbedie gegenseitige Meinung behauptet, unter dem Titel:

Avantages de la langue françoije fur la langue latine

in Paris 1669 zusammen auflegen lassen. HL.

SLUYS

SMALCIUS

<l 4 '

van der SLUYS (Paul.), einDominicanervonE

wurde zu Löven Licentiatus Theologiä undselbst die Philosophie, auch in verschiedenen medrbischen Abteyen die Theologie, kehrte hernach ‘‘‘' e |5Vaterland zurück,und gab wider den eingerisscM» ^sen Wucher und wider eines ungenanntenrr. des billets, in feiner Muttersprache einenunter dem Titel Coopbandel sonder Woucher zu1715 in 4 heraus, war auch noch 1719 allda inckEch.

SMALBROKE (Richard), ein englischerTheologiä, ward Fellow in dem Magdalenen^Algio zu Oxford, hernach Bischoff zu Lichfield u»ventry, und starb 1749 dm 22 December altes ^ $Er hat sich in den Streitigkeiten mit dem s'"woolstc»! eifrig bezeiget, und gegen denselben ^cation of tbe miracles of our blejsed Saviour iN ® ^den; ingleichen Reformation necejfary to gp

Ruine ; Charge delivered to reverend tbe U* cdschrieben.

SMALCIUS, siehe Schmalr. . . jjj/

SMALCIUS (Valentinus), ein berühmter socialscher Lehrer, gebohren zu Gotha in ThürinE * a ujden 12Mark. that sich schon, als er »och M „$1^demGymnasio studirte,dergestalt mit besonder Hjl-nungen Herfür,daß er sowohl bey seinem Rcctouken, als auch den Predigern alle Liebe vcrju^^,und dieselben nach seiirem eigenen Bericht urw^^,rer würde mit der Zeit ein Ketzer werden, 7^hk><nun nicht hoffen konte, daß er derenwieder erlangen würde, verließ er iZby s^^Aesl«siadt, und gieng endlich, nachdem er mittler» ^zu Leipzig, Wittenberg, Jena und StraßbE.halten, 1592 nach Smigla in Pohlcn, tvmRector in der Schule ward, und sich daraus MChrist-Fest besagten Jahrs durch seine aber ^Tauffe zur focinianischen Gemeine bekannte. ^diesem ward er 1598 zu Lublin, und 160; zu 0 ^Pastor, allwo er 1624 gestorben. Er stand 0 /^ivGlaubcns-Genossen in sehr grosser Hochacht»"^ t>tfte fast allen Synodis und Kirchen-Visttm',^^die zu seiner Zeit unter den Socinianernden, und hinterließ verschiedene Schriffte» di 0 'scher, pohlnischer und deutscher Sprache, z.

nicate Jesu Christi; instiratio religionis cpudefactio P. Scargx Jesuit«; scripra a ^ v f. l ^ e p t#terianos; refutatio thesium Wolfg. Franst ^cipuis religionis Christian« capitibus; not jii!°* .Smiglecii librum, quem refutationem van e r tO^t,tionis nodi fui gordii vocat; examinais257, quos Mart.Smiglecius ex Val. Smalcuversus se editis collegit ; responsio ad an oi fl>cii librum, cui titulus: nova monstra . j c u S a ,refutatio disputationis Alb, Gratoeri de _ ? «eß° Pcto ; refutatio disputationis Alb. GratoertChristi ; refutatio thesium Alb. Gratoert -) j

tione «terni Dei filii See. Auslegung f {(

fang des Evangelü S. Iohannis rc. Hre«