SOLIS
SO LIS SOLLIKOWSKI
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SO LINUS
SOLINUS (C. Jul.), ein lateinischer Grammaki-ns-soll einiger Muthmassung nach ans Egypren gewcstseyn, schrieb ein Buch unter dem Tirci kalyhhlat,welches ein Compendium der mcrckwürdigsteu Din-ge ist/ die in unterschiedenen Ländern zu sehen sind.Er lebte nach piinio, und hat in seinem Buche fastnichts anders gethan, als daß er kliniumausgc/chrie-den; weswegen er auch insgemein Flinii Affe genen-net wird. Salmasius hat dasselbe am besten mitschönen Anmerckungen nebst seinen exerdtationibusplinianis heraus gegeben. Man findet auch daselbstdieses Solini tragmenrum Fonnciün, welches er in Ver-sen geschrieben. Fa. Tho.
de SOLIS (Ant.), ein spanischer Hranciscaner, lebtein der letzten Helffte des i6 Seculi, und schrieb Gon-suelo de los eflados. Ant.
de SOLIS (Antonius), ein spanischer Poet, gebohrenzu Placentia 1610 den 18 Jul. studirte zu Salaman-ca dir Rechte, und legte sich auf die spanische Poesie,wurde bey dem Grafen von Vropcsa Secretarius,hernach aber bey König Philippe, IV Secretariusund Hisioriographus von Indien. In seinem Alterentsagte er der Dichtkunst völlig, begab sich in dengeistlichen Stand, ließ sich in seinem 57jten Jahr zumPriesterweihen, und starb i6tz6 den 19 April zu Ma-drit. Man hat von ihm ausser vielen Comödien, dienebst seinen andern Gedichten unter dem Titel: variaspoefias fagradds y profanas JU Madrit 1716 wiederaufgelegt worden, eine mexikanische Historie in spani-scher Sprache, welche auch von Mr. Liiri ve la Gvet-re insFrantzösische, ingleicben hernach ins Deutscheübersetzet worden. Sie gehet von 1518 bis 1621,und ist unter andern zu Brüssel 1704 in fol. gedruckt,davor sich auch dessen Leben befindet, welches Joh.veGayencche in spanischer Sprache beschrieben hat.
Ant. Igle.
de SOLIS (Didac. Muxet), ein spanischer Poet im An-fange des 17 Seculi, schrieb comedias bumanas y di-viaas y rimas morales. Ant.
da SOLLS (Felicunus), ein JCtus von Madrit, leb-te um 1560, war erst,Professor Juris cvnon. zu Al-cala des Henarcs, schrieb ein groß Werck de censibus,und starb endlich als Stadt-Richter zu Corunna.
Ant.
a SOLIS (Johann Frindfcus), ein JCtus, fiorirte UMr;8o, und schrieb: tt.de conttovetstib In utramquepartem formaliter diícuílîs; tr. de dote, lucro dotis& bonorum constante matrimonio acquisitorum.
de SOLIS (Lud. Gomez), ei» spanischer Dominicanerzu Mexico in America, fiorirte um 1672, und schriebSacrado August« ; Fernando lll celebrado en culto nue-vo de su. Ant. Ech.
de SOLIS (kett.), ein Spanier, lebte gegen dieMittedes 17 Seculi, und schrieb vida del D. Gernardino deAlmanfa , Arçobispo de Santa Fee. Ant.
de SOLIS (Roderions), ein Eremit aus Castilien, wardvon Pabst pro V zum Visitatvr über Valentin, Ar-
ragonien und Catalonien gesetzt. Er starb um ^• jund ließ Annierckungcn über'den Anfang des ^Psalmen in spanischer Sprache, wie auch artt * stde Dios a Abraham para le servir pcrfecloi» e f ’. g[von pcse. de Mcnsoza ins Italiänische udtworden. Ant. .
SOLIS (Vergilius), ein gelehrter Kulêrâstund deutscher Poet zu Nürnberg, fiorirte ^1564 und 1577, und gab heraus: biblische s,ren^ E/figies Regum Francorum omnium amundo ad Henricum usque III, cum epR 0111
VlXtà &C. .
SOLITARIUS, siehe Honorius Augustodu <lfiJ1 ^SOLITARIUS, ein unbekannter Scribent, bRmuthlich zu Anfange des 10 Seculi gelebt, f j.
Buch de gemma animL hinterlassen hat. koiSOLIDARIUS (LeoSuavis), siehe Gohorri (FJSOLITARIUS (Phil.), siehe khilippu5Sol!^ ^SOLI T US (Franc.), ein Jefuite, gebohren z"^d>:ni Himerese in Sicilien r6r; den 30 Nov.Humaniora und Oratorie» schrieb unter dem
Vincentii Solid : Termini Himerese Citta ^
posta ih Tbeatr» in 2 Tonus ic. und starb 1 67 *
Der- im Profeß-Hause zu Palermo. iA.SOLITUS (Vincentius), siehe Solitus (F s3ilC L ( ti''SOLIUS (Christoph), tin deutscher Poet uns * ,,»ddiger zu Straßburg, hat im 16 Scculo FF ^unter andern das bekannte Lied: Christ > a/Himmel ic. verfertiget.
SOLLIER, siehe Solerius. 0 1
SOLLIKOWSKY, Solicowsky, 8uIkoE^>",nisch Sulicovius, (Job. Demerrius); Ertz'E Ai>^Lemberg inReussen, ward in dem Palatinat »dien gebohren, und brachte seine Jugend
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versitat zu Cracau zu. Erwarb anfangt,^ ^gismunvi Augusti Secretarius, von den ^nebst andern Gesandten zu der Fricdcn^ 3 -^,,,.. ^zwischen den Kronen Dänemarck uudSckst tf
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Stettin abgeschickt worden. Hierauf ksneines herausgegebenen Scripti, zu deni^Lwillig bekannte, als der Buchdrucker gck^^jworden, unter der Regierung Königsin grosse Gefahr. Weil sich aber der ® l '|XrGnesen mit der gantzen Clerisey stin^/V^^ ^therischcn undReformirten annahm, eri 1 ‘f(che ihre Endschafft; und wie König E' „^cig'»nsich wieder heimlich aus Pohlen ingab, reisete er ihm mit Dorwissen cimgkt v ^ jt»'nReichs-Stände nach, da er denn^ Franckreich aufhielte, und denselben
zu kommen zu bewegen suchte. Als be») > n,ii> ‘kunfft in Pohlen 1575 Stephan11 ig war erwchlet worden, ward er dcmv zv xnigen Wohlgesinneten, sonderlich demdislavia, entgegen geschicket. dem er i» 4.lcrhand Rath gab, auch von ihm F (
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