721
Si’EGEL SPENCER
SPENCER
SPENER
gerettet wider alle Lhristen; Sain? ex Judœis ; dia-triba de ortu & progressu medicinx per Judseos. laCrozt in vindiciis vetermn scripcorum contra Har-duinum.
SPEG EI, (Hacju.), siehe Spiegel.
SPEIDEL (JohannChristoph), ein würtembergischerTheologns und Philologus, ^yn Loffenau gebürtig,siudirte zu Tübingen, ward 1697 daselbst Magister,1706 Diaconus zu Herrenberg, 1714 Kloster-Prä-ceytor zu Maulbrunn, und dann 17z; Speciai-Su-perintcndent und Stadt-Pfarrer zu Waldungen;
schrieb Commenraiium in accentus hehr. ; Gramma-tieam hebraicam &c. und starb 1744 ükN i8 April,mr 6; Jahre.
SPEI DEL (Johann Jacob), ein JCtus zu Tübingen,florirte zwischen 1629 und i6;o,und schrieb: Syllo-
gen qu*stionum, conlultarionum ac decilionum ju-ridico-politicarum IN 2 Theilen, welche Io. Lernt).Sattler 1728 unter dem Titel: Bibliotheca juridicauniverlalis vermehrt zu Nürnberg in 2 Folianten edi-ret; Spéculum juridico-politico philologico histo-ricarum obiervarionum & notabilium verborum,rerum & antiquicatum , darzu Ehristoph Luv.Dietberr und Ahasv. Fritscl- 1679 und 1686zu Nürnberg Supplementa ediret; gab auch Matt.Rmndini dillercaft. in auream Bullam mit Noten;Und Chrißnpb. Befühlt Synopsin rerum ab O. C. ge-starum, nebst der Parentation auf denselben und demCaralogo seiner Schrifften heraus.
SPEJUS, steife Spe (Fridr.).
SPELHAUER (Christian), ein Prediger zu Rosioch,lebte 1 637, und schrieb : von der christlichen Ain-der- 2 uchr, in 3 Predigten.
SPELT (Henricus), hat um 1523 gelebt, und eineErklärung von der Profestion, Gelübden und Le-ben der falschen Geistlichen geschrieben.
SPELTA (Ant. Maria), ein italiänischer Poete undköniglicher Hisioricus, von Pavia, schrieb im Lateini-schen Epiftolas; Librum de contexendis epistolis ;Enchiridion de primordiis dicendi; Lucubrationesin obitum Benedictae Bentivolae uxoris suœ: ht Sag-gia e Dilette del Razzia, so auch frantzosifch l6;? zuRouen heraus gekommen, und starb den 12 Mertz1632, im 63 Jahr. W, d. Ghil.
SPENCER, siehe Spenser.
8 P E N C ER (Edmund), von Lonben, machte sich durchseine englische Poesie und durch die Nachahmung desLhauc.'r g berühmt; wie denn die Königin Elisabethseine Gedichte vor andern hoch hielt. Das berühm-teste unter denselben ist the Fairy Queen. Er gerietstendlich in grosse Armut, welches ihn dermassenkränektc, daß er 1598 starb, da er denn auf Robert,des Grafen von Estez-, Unkosten ein stattliches Begräb-nis besam, und an Œiycui cevs Seite gelegt wurde. Sei-ne Gedichte sind 1617 zu Oz-ford in fol. zusammenheraus gekommen. HE.
7 il
SPENCER (Guil), ein Theologns von CaMAwar daselbst ein Mitglied des Collegii Eorporu ^sti, und edirte 1 6;8 Urtgenetn contra Ecllumten i traft, de fcriptoribus ecclesiasticis 2ea. ' tSPENCER (Johan.), ein engellandischer Th^^„s
gebohren i6zo, legte den Grund feiner L-tudttder Universität zu Cambridge, woselbst er -calaureus, und hernach Doctor TheologiaAn. 1667 ward er Präfectus des Collegii fe0 Jj r( ,iiîChristi daselbst, 1672 Canonicus,und; Jahr e ^Decanus zu Ely, wobey ihm zugleich seinete Stelle zu Cambridgegclassen wurde.aus heßlich von Gesichte, besaß aber grosse ^."^1stnnigkeit, und eine gründliche Gelehrsamkeit/in der Literatur, als Theologie, und starb den1693, im 63 Jahr feines Alters. Untertcn ist sonderlich sein Wcrck, de iegibusritualibus & earum rationibus berühmt, wclu)k
Lhapetlow, Professor der arabischen Spraclst i ^bridge 1727, der Herr Cantzlcr Ehrstt.aber 1732 zu Tübingen in fol. mit desLeben wieder auflege» lassen, und ausser vcrssi.wichtigen Zusätzen mit des Autoris Abhauvn^^^
ritibus & institutis Ebrseorum a gentium ui j £ | t/ it»®tis, welche Spencer schon ehemahls ocrsps^^ch^die hier die Stelle des 4 Buchs vennthwre a ^ ßreiner ebenfalls noch nicht gedruckten Dliier ß ' ( rni^,
tura & origine phylacteriornm judaicoruu) ^0'
hat. Solisten hat mau auch von ihm:
cernhig prodigies and vanity of présages i , (
Traktat: Concerning vulgärpropbectes, slk
den fast allgemeinen Vorurrheilen, bett n, yl
Borbebeutuugcn und Weissagungen widerste '
Uen. blC f
SPENDER (Christian), hat 1654Danise aaronici zu Coppenhagen in 4 (K r(5tI 'i;C
SPENER (Christian Maxim.), ein Soh» ^Spcncrs, gebohren in Franckfurt am
den 31 Mart. am heiligen Osier - Tage,fânglich unter Anführung feiiicsVaters «“i j,,#dium politicuni, zog hieranfnach Gicss<Us?,,MtB^te wegen seiner eigenen schwachen Leibes-Cv^das Studium medicum. Zwey Iaht Astmovirte er daselbst in Doctorcm, gteng ' g,eh^'bürg, um in'deucn berühmten HospitaleCasus unter die Hand und. Gesichte 8“. sffcf)« 1 * t
besähe nachgehends die vornehmsten holla 1 »cademien, ließ sich nach seiner WiederkmisiBerlin nieder, ward königlicher HofMe gflf'Ckanr in die Acadcmiam leopoldiuam "
Scient, reg. boruss. wie auch ins t>fC
nun zu Berlin. An. 1703 wurde erRittcr-Aradcmie Professor Gcnealogia,H^>,Dil^
Philosophià naturalis, wie auchMedicu» .
An. 1704 Ober Herold- und Hof-N^tV/
. zugleich die Sorge der Wappen von den ' ^
liehen preußischen Orden des schwartzen *