Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
745-746
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S P I N O L A

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SPINOLA (Francisais), eingenuesischer Patricius,im 17 Scculo, war eût geschickter Pocte, und schriebviel italiänische Gedichte , von denen einige auf Jo.Stcpli. Augustum 5» Genua gedruckt sind. 01.

SPINOLA (Franciscns) , ein Poete von Brescia,stammte aus einem genuesischen Geschlechte her, lebtein der andern Hclffte des 16 Scculi, und gab 157;zu Venedig etliche poetische Wcrcke und die PsalmenDavids in Versen heraus. OI.

SPINOLA (Francisais), ein Genueser, aus der Mit-te des 16 Seculi, hat eine Beschreibung von des Gra-fen Aloys. Flilci Zusammcnvcrschwörnng in lateini-scher Sprache hinterlasse». OI.

SPINOLA (Gasto), ein gelehrter Soldat, von Paler-mo aus Sicilien, studirte zu Rom, that hernachKriegs-Dienste in den Niederlanden, bekam von demspanischen Könige Philippo II die Würde eines Rit-ters von St. Jacob, und die Stelle eines Kricgs-Raths, wurde hierauf zum Grafen von Bonac undzum Gouverneur im Limburgischen ernennt. DerKönig las ihm auch selbst eine Gemahlin aus, er leb-te noch 1614, und schrieb Descriptionem Ducatusümburgensis 8c c. M.

SPINOLA (Jacobus), ein genuesischer Rechtsgelehr-ter, zu Ende des 15 und zu Anfange des 16 Scculi,war der Republic Gesandter an Alexander VI, undhielt vor demselben eine nette Rede, welche hin undwieder im Druck erschienen. Ol.

SPINOLA (Ignadus), ein Barfüßer-Carmclit vonGenua, florirte in der andern Hclffte des 17 Seculi,und schrieb Relationem de S.Maria a Sole dicta, mi-raculis in urbe celebri. Ol.

SPINOLA (Joh.Baptista), ein JCtus aus Umkrien,florirte um i;;o, gab zu Rom einen Advocaten ab,und schrieb etliche juristische Bücher. Ja.

SPINOLA (Joh.Baptista), ein Carmélites- Mönchvon Genua, florirte zu Anfange des 17 Scculi, warein eifriger Prediger/Provincial von Schottland,auch3 mal Prior zu Genua, und schrieb ein Buch de ora-tione mencali unter dem Titel: de rarione elevandimenrem in Oeum » Gonciones guadragesiw.alez in »Voll. z Lueubrariones logicales Lc rheologicas. Ol.

SPINOLA (Joh.Baptista), ein genuesischerPatricius,in der andern Hclffte des 16 Seculi, hat die Historieseines Vaterlandes von 1572 bis 1576 beschrieben.Ol.

SPINOLA (Joh. Franc.), ein Genueser aus dem 17Eeculo, gab 1627 in seiner Vaterstadt Flores spiri-tuales in italiänischer Sprache heraus. Ol.

SPINOLA (Julius), ein genuesischer Patricius, tratin den geistlichen Stand, ward beyder SignaturenReferendarius zu Rom, Gouverneur zu Perugia undin andern Städten des Kirchen - Staats, päpstlicherNuntius von Ncapolis und am kayserlichen Hofe,Titular-Ertzbischoff von Laodicea und Cardinal, Bi-schoff zu Sutri und Nepi, endlich zu Lucca, gab 1671

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zu Ronciglione Gonstituriories synodales lutN»aus, und hinterließ viele Epistolas familiäre? ^gotiales, deren etliche in Mich. Justiniani e ? 0|,selestis, tutb in historia Contagii avellini steh^'SPINOLA (Lncia), eine schöne und tugeudhust.^k»nueferin, auch überaus geschickte Poetin, u>

Helffte des 16 Scculi, hat verschiedene- PGedichte verfertiget, welche mit andern zu Gen»''zustmmen gedruckt sind. Ol.

SPINOLA (Marius), eilt Genueser, in t<rHclffte des 17 Seculi, war Alexanvri VIIKämmerling, und gab zu Rom Argonaucaruw ‘ti* expedirionem heraus. Ol. , . ,

SPINOLA (Paulus), ein genuesischerder andern Helffte des 16 Seculi, hat den .,,Zkaus dem Lateinischen insJtaliäuischc überleb"nedig 1564 edirt. Ol.

SPINOLA (Philippus), ein Clericus regul"' ^,k,iider Congrégation Somaschio, stammte a»>■ ( ;tfmarckgràfiichen Geschlechte zu Genua her, "'j, N'Neapolis die Philosophie und Theologie,selbst 1660 Gompendiariam philolophiaM cal q\,UUd philosophie naturalis parrem 1 heraus- ^itSPIN O LA (Scephanus), ein Clericus reg"der Congrégation Somaschio, aus Genua/" chPhilosophie und Theologie, wurde BistlM ^bili^

vona, schrieb Opusc. d« libéra Sc prudent! o^n»

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electione in moralibus; Philosophiam n °?lf t co !summulas ; logicam; comm. in libros pP> &c •

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Sc mecaphyficorum Aristotelis ; Epigranstarb 1682. Ug. 01. K

SPINOLA (Thom.), eilt Patricius von , ..tzPchbohre» 162;, brachte es in der Oratonc 'weit, und schrieb im Italiänischen invidi«

«stium solarium ; luperbiam consusam i cO ! °oblectamentum, alles in Versen ; i »gleichtnatione Jo. Bapt. Lercarii. Ol. ,iil i 11 ,!iil

von SPINOSA, ober Spinoza, (Bened.), cuchtH,

sterdam I6Z2 den 24 November gebohrittr- à

geringer Ankunft, dessen eigentlichergewesen, den er aber, als er das Judenw"" ^j„et.mit Benedictus verwechselte. Er ließ bald INgend, Zeiche» eines lebhaft, fertige» "' ,pgenden Geistes an sich spuren, lerncteSprache, nebst Lerkringio von eiucM ..JudNGMedico zu Amsterdam Francisco von')-Abwesenheit seine gelehrte Tochter Lectist .o (iïíòtfüber sich zwischen Spinoza und BerkrElousie entsponnen. Hernach legte er srw ' t t

wu,ie enr,ponnen. hernach legre er - ^ge»logte. Weil man aber in derselben niw ^klare Demonstration begreiffen kan; h ^an deren stat die Philosophie, und hs«» l..aufLartesiiSchrifften; dabey er diege wenig mehr besuchte,weswegen erst" 1 "tugiesischen Gemeinde daselbst solen>n"ccirt wurde. Hierauf befließ er üchPctlernte Gläser schleiffen und Portraits m A