Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
835-836
JPEG-Download
 

ST EUCH US

i (8i

in fejj.-, 5^- n SfIfj«cb Gteubers Vater. Er studirtezu Giessen und Rinteln, difpm

tät ‘bus &. ^0' ÄaljJccn de oceano ejusque proprie-C() mp! e f ^^‘kus, und unter Arculario de fp-rituauf näcf>°c“ niCo ' ward zu Giessen Magister, gieng dar-^"ss öifputirte unter D. Lagern de Seri-c°iius ^ m y ftie0 CenTu ; ward fodcnn Dia-

^arvur» evangelisch-lutherischen Gemeine zu^^4 den i6 94 Archidiaconus allda, und starbsfi' ï. I 16 Historie der Gelehrtheit der Hef-

(Augustinus), Eugubînus von seineraber sehr , ^ Gubio genannt, war von ehrlichen,bchtx Eltern gcbohrcn, und dabey dem Ge-

ist fr^, ^ibe nach so ungestalt, daß er öfters un-aber^,^H>mniel schlafen muste, weil ihn niemand,"!( ^ehalten wollte. Als er sich in seinem 22? qt >0!:e .a! 1 ^anonicis regularibus von der Congrc-L Cfc >m' et . Jlf’ êalvatoris in seiner Vaterstadt begab,aalt bedn^ì' so viel, als er zu seines Lebens Unter-?^^l)and syf e ’ wüste aber auch noch in dem KlosterMei,, ^"'achrung und Schimpf über sich ergehenj® ivürdja îhn denn unter andern nicht einnialq ara„A » Ichatzte, daß er einige Bücher, um etwasMr de,i„^I ^""t, in die Hände bekäme. Da ihmAkten »„w endlich einige Mönche auf sein vielessprach. " die Anfangs-Gründe der lateinischen«uber, 3 o 3et/ Ündirtc er des Nachts, weil er sonstt î^>e, i lt ,K ^ hatte, bey der Lampe in derKloster-1 ° 8r °lfem K- î/ieb solches 7 Jahr hinter einander mita.'Anderndaß er endlich nicht nur die lateini-n^^lche stac ft die griechische, ebräische, syrische und1\ lernte, und stat der vorigen Vcr-

^^'Brstdl^bhro dieVcrwunderung aller seinerOr-d! q l)r ^ erlangte. Hierauf ward er um daslu^achbrr c^'°r zu Reggio in Modena. Alsft ,^Nntník^â ?ond Pabst Paulus III seine ungemei-U - tr ihm s ^ der orientalischen Literatur erfahren,auch a ^Dißthum Chisamo in Candien, mach-^t lange darauf zum Custode der vali-da ^«0 vvn>^ec, und schickte ihn noch ferner 1,47f., (t aber ^^ent nach Bologna verlegte Concilium,. ef , er auf der Rückreise zu Venedig einge-

Echg. (& '} einem ziemlich hohen Alter mit Tode'i T „** e Echrissten stnd: de perenni philo-

der

Welches Iul. Las. Scäliger nachU?.^üsme-^^uch gehalten; Gostnopolia;tzz ì kll »dv " r ^ ver > tatern hebraicam recognitio ;v e i’ ' n Psalm r ' US ^ ut beranos pro religions christia-Q ^ rtiund ^ HS cominenrario; Cosmopoeia,. q Uo opificio, expositio trium capitumIlT tl «n e Cq nfl° nt ^ a .Liurenrium Vallam de falsa do-gj n , r estit u a ^ c * n iM. librill, cum orat. ad Paulum4o 6 - n ür bern 3 n^lg^rione Tiberis, & aqua vir-Sc • r p VOcan da; Enarrationes in Psalmos

H?,” 1 J°M en,; sal - mos 44>67> 89.9°- 1 ° 3 > -98 5 in8 u r, atlone '. Seine Wercke sind zu Ve-w vollständiger, als die parisische

STEUOII^US 8TEWAEI) 8Z6

Edition von 1578 ist, wieder aufgelegt worden, wo-bey auch seine Lebensbeschreibung zu finden ist. Ja.

Passer. Gad Nie.

STEUDINUS (Johannes), ein deutscher Poet, hat1609 die Historie der 2 gestohlnen sächsischen PrintzcnErncsti und Albert» in deutschen Reimen zu Schleu-singcn in 4 ediret.

STEUDNER (Johann), ein Theologus von Aug-sburg, allwo er an der Ulrichs-Kirchen in die 12 JahrPrediger, darnach in die 6 Jahr des Collcgii der aug-spnrgischen Confeßion Ephorus war, schrieb in deut-scher Sprache Alphabetum judaicum de myiteriisDei &c. und starb 1665, im 46 Jahre. W,d.

STEUERLEIN (Johann), ein Notarius publicuscäsareus, deutscher gecronter Poet und Schultheiß,od.r StadtScichter zu Meinungen, von Schmalkaldenbärtig, hat unter andern das Lieb: Das alte Jahrvergangen ist:e. vcrfertigct,nndistdkN5 May i6iz,im hohen Alter gestorben.

STEVERSLOOT (Laurentius) , ein niederländi-scher Prediger der Reformirten, erst zu Altona, hernachvon 1717 zu Leiden, hat in seiner Muttersprache einekuryc Unterweisung Scr christlichen Lehre; pre-digten über die Epistel an sie Hebräer; 26 predig-ten über verschiedene Gchrifftstellen; eine Predigtüber 2 Perr. III, iz, nebst einer Leichpredigt geschrie-ben, auch in solche Sprache Franc. Fabricii Rede überMa«h. XIII, 52 aus dem Lateinischen übersetzt. Mol.

STEVIN, oder Stephanus, (Simon), ein Mathcmati-cus im 16 Scculo, war von Brügge in Flandern ge-bürtig, und setzte sich in Holland, allwo er das Amteines Damin-JnspectorS bediente. Printz Moriyvon Naffar», ein grosser Liebhaber der mathematischenKünste, hielt ihn sehr hoch. Er erfand die Segel-Wagen, die auf ebenem Lande vermittelst ausgespann-ter Segel ohne Pferde sehr schnell fortgehen; führteauch dieDecimal-Einthcilungen auf den geodätischenMaassen am ersten ein, und starb zu Leiden i6zz. Erhat in niederländischer Spracl-e viel mathematischeWercke geschrieben, die nachgehends willebrodiusSnellius mehrentheils ins Lateinische, Alb. Girardaber ins Frantzösische übersetzt. Es sind dieselbenauch zusammen gedruckt, lateinisch 1608, und frantzö-sisch i6z4, worunter sonderlich dicArsthmeiica; pro-blemata geometrica; hypomnemata mathematica;de portuum investigandorum ratione ; modus forti-ticarionis bekannt sind. A. B. Sw.Vo.

STEVIUS (Petrus Jacobus), siehe Esteve.

STEURNAGEL (NicolausGottfried), einAdvocatzu Plön in Wagrien, um 1699, von Gelnhaufen inder Wetterau gebürtig, hat Jo.Fucbfii tr. de inven-tario und Sevey. de Monzambano lib. de statu Imperiigerman. ins Deutsche übersetzt, und einen vollkom-menen deutschenLssorarium heraus zugeben verspro-chen. Mol.

STEWARD (Richard), ausNorthampton,warDe-canus zu Chichester, nachrnals aber zu Westmünster;

Fff Z kam