85 ;
stokk stolberg
ll PpUln R« •
Pit.Rai ^ e P ,n gt°num ; contra Nie. Herfordium&c.
ûíí k ;r e -
»'m tfo,v erner )> ein lutherischer Thcologus, geboh-lt bie IL , n 16 Óct. zu Kalbe an ber Sale, besuch-"en zu Barbi und Kalbe, kam 1602 in dasH"iveà° Halle, zohe 1607 nach Jena auf diegister. jn' ^urde 1609Baccalaureusundi6ioMa-Djsp^,. ^ch der Zeit setzte er seine Vorlesungen undkeil i6j, 0llcn emsig fort, bis ihn seine Anvrrwand-bcrkdxt-» Hause beriefen, und zu einer Heyrather als sv. ^echs Wochen nach der Hochzeit wurdest Ur i. stC0nué »ach Aken an der Elbe verlangt, er-Aîqgjàg.^n dem Rathe die Vocation. Allein der<W das Amt und der Adel wurden über diesen?àat^ "à"?nd die Sache gelangte an den Admi-c^ielben »? L îì'an Wilhelm. Zur EntscheidungWen la(& u ^ te Stakk nach Halle kommen und sichianckg;^- Er gefiel dem Fürsien so wohl, daß er'!>» zi; s! aulgen Akcner seiner nicht werth hielt, und^27 ^ "^m Domprediger in Halle machte. Annoniidc,^ ^er Zu Barbi Hofprediger und Supcrin-t^"tckx j -W diesem Amte war er überaus treu, undp>>le 30jährigen Kriege die Stadt durch
kinsiens von der Plünderung. ErAuck q-^denc gräfliche Leichen-Predigten in denLaichte» ^ welche voll sind von den bardischen^kckfiliss, ' Er siarb 1668 den i; April an einemI.eb klebte von 3 Ehefrauen 80 Nachkom-iiP^Üs
«H CJT ^tokke, oder Stook, (TEmilius oder"ad Anc^^aricus von Utrecht, lebte zu Ende desJk ivq^ I^lle des iz Scculi, aus Holland gebür-^stter If. wan muthmasset, ein Capellan oderf^eb >n s °""ii V. Grafens von Holland. Er^hrvnj??' Muttersprache, und zwar in Reimen,>A ob & Grafen von Holland bis auf Johan-Hiii ° u f« x? D ® stlt f ^as Jahr 1205, welche $on 3 atbu, ■ 0t n. «h J ucr ^ bekannt gemacht, 1699 aberfii 1,1 f°Iio ,, ^cmode Continuation 1699 zu Lei-° Uni ^ìî^rnmahl gedruckt worden. O.
16^? O^lthafar), gebohren zu Mltweyda in
'lílAiA 4U. Irl« k*.. , .... . ^ ^ . . i
l °dO 0... . /> 5 jvvvy»v.. J" ........w.,-... ...
rk>^^er.'N>,°„.?bU'te zuWittenberg, nahm ie> 6 Odiea>>, that sich hierauf mit Disputi-liee ®li 166« ar"'" ^'îechischcr Sprache hervor, wardandern^or graca Lingva, siarb 1684, undc rn Oidrii Pvpr,iMsictn<.i Hi»
.ch'
is &.. " dielen Schrifften ExercitationesWi^ Cetri Sot>(, ar ,. : r *P n aÌ!> N. T. falso tributis; notas?t ev ^'eblt^/siíí 5 ^ilertationes ; Programmata ;
jjj p lc griechische Carmina, in welchen
^^'''\'^Eu<refíìiPb ila,e 'i Um uu aus dem Urin, inglerchen tu^ ^
delnmine, beydes aus dem ENgn,^aischt, und starb 1702. Mol.
STOLBERG STOLLE 8;6
STOLBERG (Petrus Conrad), ein Magister Philo-sophé« zu Leipzig, von Rötha, gebohren den 17 Jan.1623, schrieb Diss. de nummo, und siarb den 27 No-vember 1651 frühzeitig zu Leipzig, als ein Candida-tus Theologiä.
STOLLE (Gottlieb), ein Philosophas und Histori-cus, gebohren zu Liegnitz in Schlesien 1673, 3 Febr.war das zwölfte Kind seiner Eltern, gieug, nachdemer auf dem Gymnasio zu Breßlau studirct, 1693 aufdie Académie nach Leipzig, und legte sich auf dieRechts-Gelahrheit, musie aber schon 1695, weil ihm der Un-terhalt zu Leipzig gebrach, bey dem Herrn von Spil-lcr zu Schweinitz, eine Hofmeister-Stelle annehmen,lebte auch in solcher Station bey einem andern Herrnvon Adel 3 Jahr in Breßlau, und gieug 1700 aufdie Académie nach Halle. Allhier musie er sich ausArmut sehr schlecht, und geraume Zeit bloß mit tro-ckenem Brote behelfen, worauf er nach einem drey-jahrigcn Aufenthalt auf dieser Académie, 1703 miteinem jungen Herrn von Adel, als Hofmeister eineReise durch Deutschland und Holland that, und 1704wieder zu Halle ankam, allwo er allerhand Collegialas. An. 1706 gieng er nach Jena, wurde Hofmei-ster bey dem Herrn von Stoly, kehrte aber 1707 wie-der nach Halle, erhielt sich einige Zeit mit Collegien-Lescn, und gieug 1708 zum andern mal nach Jena,wurde allda 1709 Magister, und 1713 Adjunctus derphilosophischen Facultät. An. 1714 wurde er beydem neuerrichteten Gymnasio academico zu Hildburg-hausen Director und Professor primarius, kriegte aberauch 1716 seinc Dimißion, lind kehrte nach Jena zu-rücke, allwo er 1717 die Profeßionem Politices ordi-nariam erhielt, auch 1730 allda Aufseher der deut-schen Gesellschaft wurde, und 1744 den 4 Mertz ver-starb. Seine Schrifften sind deutsche Gedichte, un-ter dem Nahmen Leander aus Schlesien, welche an-fangs besonders gedruckt, hernach aber den auserle-senen Gedichten des schlesifchen «hélicons beygefügtworden; ungebundene Gedancken von der Poesie,gleichfalls unter dem Nahmen Leander, welche derfliegenden Bibliorhec der schlesifchen Wohlreden-heit einverleibet worden; Widerlegung der Anmer-kungen über Ioh. Francisci Buddci Diss. de mode-ramine inculpatse tutelse, unter dem Nahmen Frie-drich Gottivalt; -Historie der heidnischen Moral;Anleitung ;ur Historie der Gelahrheit, welche her-nach M. Tarl-HcinrichLange in die lateinische Spra-che übersetzt; 2lnleirung ;ur -Historie der mcdicini-schcn Gelahrheit; Nachricht von den Büchern undderen Urhebern in der ftollischen Bibliothec; auf-richtige Nachricht von dem Leben, den Schrifftenund Lehren der Kirchenvater der ersten vierhun-dert Jahr; Anmerck'ungen über D. Heumanns Con-spectum historias literariae; Anleitung ;ur -Historieder theologischen Gelahrheir; Annierckungen überGottfried Arnolds kurygefastte Kirchen-Historiedes alten und neuen Testamentes; -Historie der ju-ristischen