Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
879-880
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STRESO

unî> soll jederzeit ein grosser FreundST R £gewesi seyn. H. Teiss. Han.^< , ebi(i tr BE A GEl1 (Aarelius), ein evangelischerbct»? e ?fj rin ^543 den 2; Sept. zu Naumburg,sein Vater D. Joh. Sereitbergert» ^udirte und promovirte in Magisirum

fieiw ward hierauf 1567 Rector zu Won-

^elbei, ^"diger zu Culmbach, 137; Pastor zu

ì L ri” 0 i 577 Superintendent zu Hof imVogt-, ^?wte zu Jena in Doctorem, schrieb eine" J». í/ e . v iï a O Nicolai MeJleri, welche auch inJft&ß vtzii elogio baeeo - rnedlerisno stehet,

^'nde Sachen, hatte zum Symbolo: Aller^hte sT^und starb 1612 den 2; Jan. im 69W> d Fr -

Ik, ER O ER (^0.),gebühren zu HofimVogt-e„ S den 5 Non. n,ard zu Naumburg Diaco-1 548 Schul-Jnspcctor, nachge-^Utrni & ^^or und Superintendent endlich 1567à^enber^^intcndcns zu Cukmbach, und 1574 zuProsoj- 0ctot ‘ Theologia, schrieb Rudimento-j Uc çin£tam ** ^agogen; Judicationem brevem LcM li te P E ^ a gogia: & scholasticarum operarum

s- Tr’ F r-S " U &c ' unl> 1602 * Ctt 20 ^ riEHrciu^^olfgang), ein JCtus zuFreyburg, ge-ei ° ein- 1537, studirte zu Freyburg, that

,.6 <uif \í et [ e «> Frankreich, hielt sich lange zuPoi-i;6g Doctor und Professor Juris3/ unt) fî strí * Í u Anfange des Jahres 1 573

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6 «nt« vornehme geistliche Aemter, s wïb Histo-

IS"' °»d lieg Florum öhrito»»«' j"

v£t e te . bus Christian* Religaonis Ubros

g„ bomin em live de régénérations R w d. A.

sl^atum juvenlUum librutn umcum. ^ W ’

or. j l / abt ' schrieb Florilegium fanctoru bo _

nUr e a ?»Uo Spiritus S. in mu'tynbus, «. deft ft jt U ® ris ! parentationem pro Marc. Lut >

ì^N2;Jan.i628- MoL

S TRpTMANN (Theod.), siehe Strattmann.STj,^ H 0 N, siehe a Lanckisch (Michael).Wp 0 , Rl - »der Strepus, (Mattim»)> siehe M

STp tolonus -

A\L°, (Cai P^> einreformirterPredigerimHaag,

Achältischen gebürtig, lebte umVm nt ’ m afti AposloloL'üm', conciones

*s; ,^P- Epistolai ad Rom. ; conciones rtuscel

tionïç . n ^°giana theplogicam; de usu& U p ntTl *ltl iiuerpretandis scripeucis divints»

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Agen (Petrus), ein reformirter Theo-

8 TRE 80 STRECKER 88 «

ment. in Epist. ad Hebrœos ; hüll. Predigten iC. UNdstarb 1664 den 27 May. Ben. W, d.Be. a.

STRESO (Clemens), ein Prediger bey der deutsche»reformirten Kirche zu Amsterdam, schrieb meditacio-

nes in Epist. ad Colossenses; meditation«s inutram-que Petri epistolim ; Meditatßen wer den tweeds»Brief an de Thejfalonicenfen ; Meditatßen of Bedenkitt-gen over de Zendbrief an de Hebreett, und starb 1718sden 31 Jan. NZ.

STREUBER (Petrus), war zu Soldin in der Neu-marck von geringen Eitern gebühren, und studirte erst-lich zu Franckfurt an der Oder, nachmahls aber zuWittenberg, von bannen er 1564 nach Prentzlau inder Uckermarck an die Schule beruffen ward. Erblieb aber daselbst nur 2 Jahre, und wurde sodannzu Franckfurt 1566 Magister, 1563 aber Hofpredi-ger zu Sörau. Weil er«un auch gerne Superin-tendent an diesem Ort seyn wplte, machte er MelchiorGerlachen, so damahls dieses Amt bekleidet, weiß,der Freyherr von Promnitz sey ihm gar nicht mehrgewogen, und solte er daher in fein Vaterland ziehen;welches auch geschahe, ob man gleich denselben nichtgern von Sorau wegließ. Kaum aber hatte man denBetrug des Streuberg, der 1573 wircklich Superin-tendent geworden, in Erfahrung gebracht; so warfder Freyherr von Promnitz einen grossen Haß aufihn,welcher jedoch durch Vorbitte der Hof-Damen wie-derum gestillet wurde. Hierauf war Streuber aufeine Vereinigung der lutherischen und reformirtenKirche bedacht, welches sich sonderlich 1590 äusserte.Denn als er in diesem Jahr zu Wittenberg Licentia-tus Thcologiä werden ftlte, befand man in dem Exa-mine, daß er es nicht in allen Stücken mit der luthe-rischen Kirche hielt, welches auch die wittenbergischenTheologi in dem hierzu ausgefertigten Programmate

, zu erkennen gaben. Bald darauf stellte er zu diesemEnde einige Schrifften ans Licht, wrrüber er unterverschiedenen andern mit dem damahls noch lutheri-schen Thcologo, Christoph, pelargo und ÄachariaRiva»dro,erstsorauischen, nachgehends aberbischoffs-werdischen Superintendenten, in Streit gerieth. Ober nun gleich bieftm lctztern sehr scharff geantwortethatte; so war er doch aufeine grössere Rache bedacht,und schickte einen Studenten ab, der sich bey Rivan-dro zum Jnformakore seiner Kinder gebrauchen ließ,nachmahls aber auf Streubcri Anstifften eine Spei-se vergifftete, wovon Rwander, dessen Ehefrau undjüngstes Söhnlein 1594 alsobald sterben musten.Der Mörder gieng sodann nach Prag, und nahm da-selbst ein jämmerliches Ende; Streuber aber verübtenoch mehr dergleichen Gottlosigkeiten, und gab einergewissen Jungfer zu Sorau, welche aus hefftiger Lie-be gegen einen Barbierer von Sinnengekommen, undderen Eltern ihn um einen guten Rath gefragt, einenvergifftrten Trunck ein, daß sie plötzlich den Geist auf-gab. Hicrnächst schwängcrte er seine Magd, tractir-te die jungen Bräute und Mägdgcn, welche er in derchristlichen Religion unterrichten solte, sehr unbeschri-I i i 2 den,