ST U R TZ
STYPMANN
STYRA
SUANING
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STUR TZ, Sturtius,Sturcius, oder Opercus, (Georg)ein Doctor Medicinä von Buchholtz bey Annaberg,studirte zu Erfurt, that um 1510 eine Reise nach Ita-lien, lehrte, als er wieder zurück kam, dieArtzneyknnstzu Erfurt, practicirte nach diesem zu Annaberg undimJoachims-Thal, woselbst er 1526 als Land.Phy-ficus die erste Apolhecke anlegte z ward endlich wie-derum zum Professor Medicinä nach Erfurt beruffen,correfpondirte fleißig mit Phil. Melanchthone,Joach. Camerario, EcbanoHcsso und EuricioLox^vo, schrieb Fchernata kebrium, ieu tabularn de Fe-brium divisione, und starb 1547. Diet. Fr.
S TU RT Z (Zacharias), ein Sic. U. I. und ChristophSturyensSohn, war Histor.Pros. zu Rostock, dermecklenburgischen Fürsten Abgesandter, und sunder-burgischcr Rath im Hollsteinischcn, schrieb difp. jurisjustinianei; Discursum de una religione; transaftio-nem passaviensem it. pacificationem religionis ca-tholicce & august. confeßionis ; diipp. polificas 8 chistoricas; orat. in funere Margareth® Elisabeth®ducis megapolitanœ &c. uiìd starb den 2 Jul. 1627,im 46 Jahr. W, m.
STUTTON (Edmund),ft^e Sturton.
ST YLIANUS Mappa , ein Metropolit zu Neu-Cä-sarien, wohnte 870 dem vierten constantinopolita-nischen Concilio bey , und war ein beständiger Feinddes Photü, daher er auch von seinem Amt entsetztund ins Exilium gestvssen wurde, kam aber, nachphotü Absetzung 886 wieder zu seinem vorigen Amt,
. und schrieb verschiedene Briefe von der Frage: obman dieAnhanger photü in dieKirchen-Gemeinfchaftwieder aufnehmen solle, die in den Condliis Labbeistehen. Sonst hat man auch von einem Styliano einWerck de propríetatibus S. Trinitatis lin Manufcriptübrig, es ist aber nicht bekannt, ob es eben dieser sey.Gedachter Trackak, wie auch einige Briefe dieses Sty-lianl findet man in Monts aucons bibliotheca coislinia-na. C.Fa,
STYLITES (Simeo.n), stehe Simeon.
von der 8T YEEE (Petrus), hat 1646 ein Handbuchder Chirurgieediret.
STYMMEL (Christoph), ein reformirter Theologuszu Stettin, lebte zwischen 1583 und 1594, und schriebStreit Schrifften mit dem ältern (Tonr. Sergio, gabauch des altern Nie. Bourbon ‘nu.i'dv.yayAv mit einerVorrede heraus.
STYPMANN (Francifcus), ein JCtus, gcbohrcn zuGreissswalde in Pommern 1612, studirte daselbst undzu Rostock, Leiden und Paris, war eineZeitlang Sé-crétait bey einem schwedischen Minister, wurde her-nach Doctor Juris, und las zu Greissswalde, giengferner als Hofmeister mit einem Edelmann nachFranckreich,wurde von dar Professor Juris zu Grciffs-walde, und endlich Primarius und Assessor desCon-sistorii. Er legte sich zugleich auf die hebräische undgriechische Literatur, Antiquitäten und Theologie,schrieb tractatum de jure maritime 8 c naucico, wel-
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cher erst nach seinem Tode 1652 herausde referendariis 8 c eorum officiis in le‘d en [ h ö 'de salario dericorum ; de iincerationibus ’. . . Je
micidio; de tutela 8 c cura; de rebusanrichtest, so 1704, liebst seines Vetters; 7"mereschi oratione in Stypmanni mortem ’. 9 0 rat. 4 S
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Hausen in 8 zusammen Heraus gekommen
characteribus boni Magistratus; panegy 1 ^ fei'Christinam, Sueciae Reginam postdinando III imp. conclulam &c. starb UN dtt ‘sucht 1650, im 37 Jahre. W,m.de STYRA (Wolstg ), stehe Wolfgang-S T Y R Z E L (Joh. Georg), ein Philologsss /zu Augspurg izyi den 12 April,studirte u''^terstadt unter Höschclio, zohe 1609 nac>)ck) „ 10-7nach Tübingen, und 1613 nach Altorf, ^ >h 0 h& £il hRathsherr zu Rothenburg an der Taube:'/ ,4
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lieh allda Bürgermeister, Assessor u .Scholarche. Er schrieb tres centurias eio£-‘ u- .signium virorum ; luium metricum, ’ 7 3 lf' 1 'aliquid, multa, parva 6cc. und starb l668 "
Eeb.
8 uAllIUS (Petr.), siehe Suavenius. „
SUAFHAM (Nicolam), ein englischer Cn^xheol^.Prior seines Ordens, war ein Professor ie*und Cantzler zu Cambridge, hat Zwey.Es
bus theologicis, nemlich eilt ordinariu ^49 rUNd determinationes geschrieben, lNWstorben. Eeb. Lal.pir. Fa.
SU AEEENLE R G, siehe Schvvalenberss ^
SUANENDUNUS (Petr.), siehe S'.vamg^
SUANING (Joh.),war51t Svaningeu, e-" ,
in Fühncn, daher er auch seinen Auuaharmen Eltern um 1503 gebohren, war w ! a l^-, slCheit lahm und krummbcinicht, wurdeeinen hohen Fall gethan, dadurch siel)machlich ausgespannet, gerade,fertig gehen. Er studirte.zu Coppe -igd» , )sikauffte sich einen Rock auf dem Trooe ' « j>,
vor den Schneider kein Geld mehr ubrwh fa" ^er sich dasselbe selber zu rechte mache«/ l>ÜsMdem Futter eine ziemliche Menge Dnem* he» „Stadt-Richter brachte, der ihm nach 0 1standen, dieselben zu behalten "'i . !g,'fre>«^.'.^chem Gelde studirte er, und besuchte am" ^ jiU » iiversttaten, brachte es in der Theologie « e» »storie, sonderlich in der dänische» > ernicht seines gleichen hatte. Naasse«Hofmeister dcö königlich-dänischen ,eigc>nEali^FriSecici II gewesen, ward er ^?E n,alel^ 5 Ä^Dccanus zn Ripen in Jütland,undss 9dänischer Historiographus, schrieb jr
Epitaphia, nemlich Erici III, undheroischen Versen, ließ im ManusiNM Aönblchc"nicam in drey Tomis,davon das Lece .stiçmi II zu Franckfurt i6;8 in 12 '
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