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über den Virgilium fortzusetzen. Einige Zeit dar-auf wurde er nach Turin verlanget, um die dasigeJugend zu unterrichten. Da er aber unterwcgensnach Grenoble kam, ließ er sich von dem dortigenMagistrat bewegen, eine gleiche Stelle daselbst anzu-nehmen. Er blieb aber nicht gar lange allda, son- 'dem kehrte seiner Mutter zu Gefallen nach Paris zu-rück. An. 1547 war er Präceptor in einer von denniedern Classen des Cöllegii zu Romans in Dauphi-ne, fand sich aber doch zu Paris wieder ein 3 wiewohler vermuthlich das Jahr. 1550 nicht überlebet, weilnach demselben weiter keine Erwähnung von ihm ge-schiehet. Er besaß in Humanioribus, und insonder-heit in der Poesie eine ziemliche Stärcke, führte aberdabey einen überaus unordentlichen Lebens-Wandel;wie er denn so gar selbst in seinen Schrifften beken-net, daß er seine Jugend in Ueppigkeit zugebracht, undeine schändliche Kranckheit davon getragen. Als auchBe;a ein Epigramm- auf ihn geniacht, lind ihm dar-inne vsrgeworffen, daß er allen Huren-Wirten, Wahr-sagern, Schlemmern rc. bekannt sey; leugnete er sol-ches nicht, sondern antwortete nur, daß Be;a in die-sem grossen Register gleichwol)!noch jemanden, nehm-lich seine eigene Frau vergessen, mit der er ehedessengleichfalls wohl bekannt gewest. Seine Schriff-ten sind: Dictionarium ciceronianum & ejusdemepigrammatum libella;; de ratione -componendo-rum versuum;. annocationes in contextum duoruinlibrorum artis veriificatori® Jobannis Defpauterii;quantitates Alexandri Galli , vulgo de Villa Dei, cor-rectione adhibira locupletat®, wobey auch seine Ele-gien anzutreffen; ludorum übn, auf deren Titel ersich einen Doctor Legum und Mcdicinä nennet, welcheGradus er vielleicht auf seiner italiänischen Reise an-genommen ; Connubium adverbiorum, f. adverbio-rum applicatio & usus ex operibus Ciceronis ordineAlphabeti demonstratus ; eine Auflage von VirgiliiGedichten3 eine Ausgabe von Pr-H Sutoris apologiaadveríus Lutheri haerefin 3 eine Ausgabe von PetriRojfeti Christo ; eine Ausgabe vvn Julii Cafaris Sca-ligeri oracione secunda adversus DeiideriiErasmidia-logum ciceronianum ; Lamentatio Europae carmineheroico descripta ; in P. Virgilii Maronis moretumscholia; Carmen de resurrectione Domini nostriJesu Christi ; ad Benedictum Merlinum reliquosqueRomanenscis Huberths SuiTanneus. Nie.de SUSANNIS (Marquard), hat einen Tractat deJudsis & usuri; geschrieben, welcher 1613 zuFranck-furt in 8 heraus gekommen,de 8 USARIA (Guido), siehe 2 uraria.SUSARION, siehe Sysarion.
SUS ARTE (Bernardus Lopez), ein Cistercienser,VVNPlacentia in Spanien, lebte zu Huerta um 1612, undschrieb Tbeatro de Cbiißoy Ju Iglefia föc. Ant.de SUSATO (Jac.), siehe Jacob de Soez.de SUSATO (Nicol.), siehe Nicolaus de Sufaro.SUSCIUS (Hyacinth.), ein pohlnischerDominicaner,war Doctor der Theologie, und an der grossen Ma-
SÜSE SUSO
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rien-Kirche zu Cracau Prediger, zu Ende ^ r pi.-im Anfange des 17 Seculi,und schrieb in .. jii
ter. Sprache Postillas in evangelia rotiuslateinischer aber Sermone; de remporeöe eund apologiam pro SS. eucharistie Sacra® etra Calvinianos. Ech.
de SUSE (Henr.), stehe Suso. ,
SUSENBROTUS (Job.), ein Deutscher,)«^dimenta grammatic® gr$c® & latine; ^
■ Schölte Christiane, in 2 Büchern,und staed^-S USIUS (Jac), ein Jesuite von Brügge, l>' ^1588, lehrte 5 Jahr die Humaniora, wa ^ VVi!digep und Coadjutor spüitualrs, undden 9 April 1639. Er hat in die flandrijab„ V.^übersetzt Petr. Bovillii originem & miracul 3risfoyensis; Thon;. Viüacaßini instructif 11 ® »
devot® ad orationemmentalem; Alßb-‘ {a J V ’i £ ,exercitio petfectionis tomum 3 ; Virg-C ! rJo. Berchmans ; Panegyricusn S. Ig nïtl ° jjil *litteras indicas & japonicas 1625 -1627’
Ponte medicationum Parten» 4 & 5 ' ^.
SUSIUS (Joh.), ein Clericus aus der JA âcictät von Bethune in der Grafschafft Aew ' ßc(Anfange des 16 Seculi, und schrieb se?^
dramata 1 als: Mari® Magdalen® adchrum stantis threnos eroticos, tlllb ^ UL j v v.
& fpiritus in S. Augustini convetlione.
SUSIUS (Joh. Baptista), ein Medicus von^,,i, 3 ‘ {la bürtig, florirte um die Mitte des 1° Vep^S-Vzu Mantua einen Practicum ab, schriev ^
Ast !f*i
in 12 am besten heraus gegeben worden-SUSIUS (Nicol.), ein Jesuite, gebore-1572, starb zu Cortryck 1619 den 6 S el>r '
Limam ciceronianam; diiceptationenj 0 ifl' J .cam depulchritudine ß. V. Mari®, E e ^(ld) (I i,(ilnas; Dramata; Commentar. in Florti* 11 ’unter dem Titel: opuscula litteraria, 5« ^
in 8 zusammen gedruckt worden. A •
S US LY G A (Laurentius), ein Jesuite 0 faus Pohlcn, starb zu Cracau 1640, f l .de'fWremata de anno ortus Lc mortis Dom 11 ) ’ ^ [p r tj,versa in carne J. C. œconomia ; iNgles ejfli 1 “
Muttersprache das Leben Elis. de Eirevic tder Cron-Marfchallin. AI.
SUSO (Henricus oder Arnandu;),
Suevia, ein Theologus und Predigt^ rl
Costnitz in Schwaben aus der edlen ^
Berg um das Jahr 1300 gebohren, " ^de»' ^Jahr seines Alters in den Dominicain , ^
starb, wie einige wollen, um das-ja- ^ li^lwelches wahrscheinlicher ist, i3 6 5'
Ulm begraben, soll auch nach p?* hjeWundcr gethan haben, weswegen wKirche unter die Heiligen gezehlet. ^
venis e directo secandis, und Eibellaw ‘jf ^ i*sanguinis, welcher letztere Tractat now^^B slerio mit einer weitlàufftigcn Vorrede zu ^