997 TANCHUMA TANCREDIS
TANCHUMA bar Abba, ein Rahbine und SchülerR. -édnnh Sacerdotis, hat ein Buch Neman coníb-latio oder ’iiab’ docebit me betitelt/ so ein Comm.medrasthicus in Penrareuchum ist, geschrieben- ©$ist solcher öffters gedruckt und vielfältig darüber conr-mentiret worden. W.
TANCKE (David), rill Licentiatus Thcologiä vonWistmar, war in die 13 Jahr an der Marien-Kirchenzu Rostock Prediger, schrieb eine Dissert. de dicto E-iaias IX, v.ólq.tmb starb 1633. W,d.
TANCKE (Joachim), ein geerönter Poet und Do-ctor Medicin« von Perleberg in der Marck, gebohrenden 9 Dcc. iz;/, wurde 1589 Poeseos Professor,i;yi Licentiat, 1595 Docker, undnachgeheudsAua-tonlià und Chirurqiä Professor zu Leipzig, schrieb Difp.
cx mernbro I libri Hippocratis nef rSe tttCpxfôjs tçx-l*ársv, de chirurgia; de phlegmons ; Promptua-rium Alchymiœ in 2 Theilen ; Lericht der rechtenund wahre» Älchimcy; Orar, de vica & rébus ge-ins Mauritii, Ducis Le Élestoris Saxoniœ ; Orar. adChristianum II Duc. & Elect. Saxonne; ÜbersetzteEwaloi von Hohclande Bericht von der Alchimcyrns Deutsche; gab Mich. Rcudenii Dedcnckcn vomrechten Brauch und Nutz der alchimystischen Arhe-neyen mit einer Vorrede vom Unterschied der herme-tischen und galenischen Medicin; eines Anonymi al-chymistisch Weitzm-Bäumlem, oder Tractat vomStein der Weisen ; Henr. Warenìì vosdi.oylxv ; LuoaRodargyri pilces Zodiaci inférions; Bernhardt Co-mitis TreviJatti opufcula chymica, nebst etlicher vor-trefflichen Philosophen Erklärung ; Mich. Babsis Ju-niperetum oder Wacholder-Garten rc. heraus, undstarb 1609 den 17 Nov. W, d.
TANGO (Vafcus Diaz), sonst Clavedan del Estancooder Vaseus Diaz de Frexenal genannt, ein Spaniervon Frexenal, aus Extremadura, lebte 1547, reisetelange in der Welt herum, und schrieb nachgehendsPalinodia de la nefanda y ßera nacion de los Turcos ;los trimifos nuptial vandalicos, sobre el inclito casa -miento del inviétijfimo Carolo V con la serenijsma Don-na Isabella, in Versen ; Portante de cosas nobles; Jar-din del alma christiana ssc. Ant.
de TANCREDIS (Taneredus), soll ein Dominica-ner von Siena gewesen, und H85 gebohren seyn, zuParis, woselbst er auch Magister Theologiä worden,siudirt, Comm. super IV libros scntentiarum ; po-stulas super Cantica Canticorum, Jeremiam, Danie-len, & Pauli epistolas ; tr. de Dei miscricordia, po-tentia, scientia, praedestinatione ac reprobatione &de utilitate credendi; Sermones quadragesimales,adventus, de tempore & de Sanctis, ingleichen Cen-tum sermones de B. Virgine; Commentaria in li-bros posteriorum, physicorum, de generatione &corruptione, de anima, ethicorum, politicorum, ce-tonomieorum, meraphysicorutn, de causis & parvanaturalia Arijhtelis, ingleichen variarum quasstionumlibros X geschrieben haben, und 1221 gestorben seyn.Ech.
TANCREDÜS TANDE\iU s
TANCREDUSde Corneto, ein JCtus W»jjjjtfto, einem Städtlei» im Patrimonio Pctri, ^ ^Fiascone, war Canonicus und Arcchidiacoij'Bologna, auch Cantzler der Universität baseu'inhat um 1217 zu Paris gelehrrt, und ist l 2 . 4 °^‘äe"den. Er verfertigte die Colleckionem guuu fl0 )creralium, dariuue die Constituciones j ftjhe»vii III stehen, unter dessen Nahmen auchbekannt gemacht worden. Innocentius .^nhat dieselben 1645 mit gelehrten AnmerckU"»^MToulouse drucken lassen. Er schrieb fcrnss
juridicam; deordine & processu judici* 1 ' 10sas super décrétâtes; Provinciale f- reC ® n 0'omnium episcopatuum. O. Fa. Gerhardstich historia juris canon. ... otf#
TANCREDÜS (Angeius), ein Fcanciscam'^lk»Rieti, vorher ein Soldat, ist einer von den * îiîlt *Gehü'ffen des heil. Francisci gewesen, u:rd > 1 ' ritt >
anderer BcyhÜlsse, viram 8. Francise!'
legenda trium l'ociorum hat, geschrieben.TANCREDÜS (Gregor.), ein Priester
aus echicilien, flerirte i;6o, und schrieb » ^ ß,cam ; Summarium regularum linguae latin®TANCREDÜS (Datums), ein Baron vons Mgebohren zu Camcrgta in dem NeapolitamM^^S/um das Ende des 16 Secu'r, war ein P- ädici^Medicuö/Comespalatinus, und Professorzu Neapolis, schrieb de antipeniteüomnlKo Pgchrnaruroe miraculis; de tarne Lc liti libros jtt
TANCREDÜS (Vincent.), ein Jrsnitt, f*
Palermo 1609, lehrte die Philosophie,
Theos scholastic. undmoralem, starb in seinerstadt den 29 Oct. 1659, unö schrieb de ^ '
de virmte religionis ; quaest. moralium 1 •
W, d.
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sonderlich zu Antwerpen seine Irrthümer a âtet, war in seiner Aufführung, so wohl wa . hsmdüng, als auch die Tafel betraf, prächtig "stets eine Begleitung von 3000 Gewaffuerdurch die er denen Leuten, so er durch ^î!),h„êEkfeit nichtgewinnen können, ihrenEr lehrte, daß das heilige AbendmahlUnterscheid zwischen Layen und Geistlichen Mdieses aber eine sehr geistreiche Uebungsty,die Jungfrauen in Gegenwart ihrer P'-Ljii»',Weiber in Gegenwart ihrer Männer w.j» 0Er begab sich An. 1105 in Mönchs a«
Rom, und breitete auch daselbstAuf der Rückreise ließ ihn der ErtzbüchAridericus beym Kopffe nehmen, und t» ^
«riß legen, aus dem er iedoch nach einiger 3 ^ten Gelegenheit fand: worauf er R 1 '
Priester zu Antwerpen erschlagen ^^rre- 0 *Hänger nannte man ASamike», cjl
gvmarü und Interlmgulares. L-