THOMAS
THOMAS
1145
THOMAS de Argentina, ein Eremit Augustiner-Ordens, führte diesen Zunahmen, weil er zu Straßebürg gebohren war. Nachdem er eine Zeitlang zuParis gelehret, undhiernechstTheologiä Doctor wor-den, wurde er 134; auf 3 Jahre zum General seinesOrdens crwehlct, nachmals aber zu verschiedenen ma-len in dieser Würde bestätiget, und starb endlich zuWien 1357- Er hat Lomrnenrada in Magittrumsententiarum ; ConlHcutiones ordinis ; Sermones adClerum Lc ad diverses fpectantes materias U. st. M.hinterlassen. Man muß ihn nicht vermengen mitThoma 0e Argenrina, einem Dominicaner, so zu En-de des 15 Seculi gelebt, und unter andern Medua-dones, enirtolas und quaestiones geschrieben, wel-che aber vermuthlich nie gedruckt worden. C. Ech.Fa.
THOMAS de ArundeJ, ein Engelländer eins gräfli-chem Geschlechte, war anfangs Bischofszu Eli, her-nach Ertz-Bischoff zu §>orck und Cantzler von Engel-land, endlich Ertz-Bischoff zu Canterbury, schrieb de
clericis peregrinis; de magiltris ; de hrereticis ; com-mentar. in Sapiendam ; explicationem paffionis J.C.;Sermones ab Adventu ulque ad Pascha, und starb1415. Fa.
THOMAS Ascheburnus, stehe Asheburnus.
THOMAS Bajocensis, ein Engelländcr, mit demBeynahmen junior, ein Enckel des Ertz - BischostsThoma, florirte um 1169, und schrieb camus ec-clesiasticos; officiarium eboracenlls ecclesise. Bai.Fa.
THOMAS Basin, stehe Basin.
THOMAS a Bergamo, ein Capucines aus dem ve-netiauischen Gebiete von Bergamo, daher er seine» Zu-nahmen erhalten, war einLaye, und hatte wenig ftu-dirt, brachte es aber doch endlich so weit, daß erwegen seiner Heiligkeit in grosse Achtung kam. Kay-scr Ferdinand l! achtete ihn sehr hoch, und sein Bru-der, der Ertzhertzog Leopold, besuchte ihn gar in feinerZelle. Er starb 1631 zu Jnspruck in Tyrol, und
schrieb fuoco d'amore; scala di perfettione cbrijliana ;del vero puro filiale unitivo tfif e transformativo anisredivino ; concetti morali contra gli Eretici; contra i ti-mari e fipettri notturni , so i6gr zu Augsplirg zu-sammen gedruckt worden. <r Bonoma Bibliocheca Ca-puci norum.
THOMAS Beverlacensis , ein Engellander, wurdeAbt in dem Kloster Fresmont Cistcrcicnser- Ordens,in der Diöces von Beauvais inFranckreich, lebte amEnde des 12tcn Seculi, und schrieb víram virtutesqúesororis suoeMargarethas Jerofolym'nahx, monialis ci-stercienfis carmine elegiaco, welchesgröstentheilsinManriqttez annalibus ciliercienlibus stehet; tractarumde conremcu mundi, feu de modo bene vivendi,
welcher öfftcrs unter Bernharoi Wcrcken gedrucktworden. Vi M„n. O. Fa.
T H OMAS de Bradwardin.a , ein englischerTheologusundMathematicus, gebohren zu Harfeld in der Graf-
schaft Suffolck um 1290, wurde wegen ftinck
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cuisl(orn zu Cambridge, ward bernack Dock^' r»'log-a, Cantzler derK.rche^ St Paul in-ondens
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llcns.àath, endlich 12^2 ü^rrbiiiFofluissi t ie
„ à per contra PeJ a gi am5 de virture cf>VIrt s UteDei "use causarum,
Sar rlms zu Londen 161Ü itt Mio edirt; . ab j S
° pU,de geometna specuia^; ;
aridamenca spe cuJ adva . arithmeticam ? r&‘>>n,n ' 0ne veloci «tum; de veto****m n 7 CO r enr - in IV ilbros senr endarnml‘mam rfieoiogr*, toeldje Prtfi«, summumm o fj P T Ca ào-ogi« de S. Trinke,
m,o seOandorum . de p«scien«a & ^ [ircu^ iffp 0l 7 eS Per ^"urnund de quadra«*_ Tr J Prt. Fa. Pß. Ech.
Ïh^ MAS de Brixia > i>ehe Thomas deCM*» 0,® un g e jus, stehe Bungey.
T o n M A S Câ,etanus ’ siehe Vio. 0t t»
w ^ A . S de Caloria, sonst Meilänense
ktllrü!‘ e ^Mnannk, war ein guter Vj?..£S*i ,d)neb lateinischerE auch Poemata in seiner Multtch'
und starb um 1341. M .
T Cstitcr V h AS r de CaIvisiino ’ e "i italiänischerMuer von seinem Geburts-Ort im Brcic-aE,^ ( t
aiirhh’d' tl i at 5 “ à'scia luden Orden, jß*auch bisweilen de Brixia pflegt l>eiMen«b lî,t r h f «> i5F Ji-si lch'leb conciones eruduas & eleg*^ gtfÍL ™ 7’ r3 ‘ machet ohne/E
einem 2, deren einer de Bdxia geheiffcn
Ï i nbere «ter de Calviseno und »m ^
nfen d-e Schrifftcn, welche er ihnen beê<commenrana in ümimam S. Thon* »ild s
de eempore, deSanctis & quadragesimd^ f '
T h n íîío" fémen ^S^ignet werden. E £ [Ce 0'THOMAS Canonicus, stehe Thomas V
THOMAS von Cantelberg, stehe Becker. r ijTHOMAS Cantiprarenlis, ein N-ederlä^^
| cm schern Brüssel gelegenen brabai-Ni^ n, ^àuw-s 6. Pétri, undzwar irgó, nach ^
",'iem adelichî-n Geschlechte, ' fJP ;
".„'„rbmrrKrieas-Bedicnter "
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sen Vater ein vornchmerKriegs-ZRichars I in dem Hecrzuge wider pfTonWesen, entsprossen, bekam den Nah"lis, weil er anfänglich Canonicus reggustini, in der AorcyCantimprc,^oh"' í C afí<' c< ' ( .-.i 1 '
West. Er nahm aber 1232 den Dow . ^see>"^an, hörte Alberkum Nk. ziiCölln, u"
zu Paris in dem Couvent der Jacob