Band 
Vierter Theil S - Z.
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1157-1158
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157 THOMASINI THOMASIUS

Petrarcha redivivus ; manus ®ne® Cecropíi votumreserentis dilucidatio-, so beym Gromvio 1 . c. T. Xsieht; vita Laur.Pignorii, so nebst Pignorii origini-bus Patavii, in Gravii Thes. ant. & hist. Itali® Tom.VI P. III JUpnbCtt; Cajsandra Fidelis epistol® cumejus vita, welches auch in Cbrifi. Grypbii vitis selectisstehet; vita Guid. Pancirolli, so man IN Jac. Frid.Leickheri collectione vitarum ftnbet; vita Mare. Ant.Peregrini; Gymnasium patavinum libris 5; LauraCereta epistol* cum ejus vita; illustrium virorumelogia iconibus exornata ; Titus Livius patavinus,oder eine Lebens-Beschreibung desselben ; oratio deD. Hieronymi laudibus ; Cenocuphium Maximi Tu-rani; Sinoda diocesano di Citta mova; historia déliaB.vergine di monte Ortone ; prodromus Arhenarumpatavinarum; de donariis ac tabellis votivis vete-rum liber, welches letzt angeführte Buch auch in G>vii Thefauro antiqu. rom. Tom.'XII stehet, und demThomasin die bischöfflicheWurde bey demPabste zu-wege gebracht haben, aber von Joh. Rhodio verfer-tiget seyn soll, der ihm solches unter seinem Nahmenan den Tag zu geben überlassen habe.. Manbemercktauch in diesem Wcrcke einen etwas andern Stylum,als sonst desThomasini war. Dem ohugeachtetwol-len einige solches nicht zugeben, weil nemlichRhodiusgewohnt gewest, seine Schrifftcn viel besser auszuar-beiten. Thomasini eigene Schrifften sindfastdurch-gehends mit schlechtem Fleiß und gar nichtgcnan abge-fasset. Nor. Pap. Tom.

THOMASINI, oder Tomasinus, (Paul), ein Bruderdes vorigen Jac.Philippi, gebohre» zu Padua i ;84

, dcns4October, wurde im 19 Jahre Doctor Juris da-selbst,schrieb Consiliorum & allegationum Vol. XVI;observationum qu® spectant ad Ieges Vol. II ; ob-servationes circa statuta patavina ; miicellaneorum& adversariorum Vol. 2 ; orat. in laudem AngeiiCorrarii prstoris, Und starb ZU PadUN 164; dkN 20Sept. Tom.

THOMASIUS, siehe Tomasi und Tommasi.

THOMASIUS (Balthasar), ein ICtlls zu Padua,lebte um 164^, und schrieb opus de tutela& cura infolio.

THOMASIUS '(Carolus), einSieilianer vonRa-gusa, gebohren 1614 den 14 Oktober aus vornehmenGeschlechte, erbauete das Städtgen Palma, und be-kam vom König Philippo IV in Spanien den Titeleines Hertzogs von Palma, trat aber solche Würdeund Guter seinem Bruder ab, ward ein Clerieus re-qularis zu Palermo, und Doetor Theologiä, lebte zuRom in grossemAnsehn, schrieb arborem uberrimamsaçr® doctrin® seu commentarios & aphorilmos iniummam D. Tboma; annum Bonaventur® igneis fe-raphic® doctrin® storibus vernantem ; anthologiamsacram; horologiiim historicum dominic® paffionis;quodlibeta rbeologica, nebst viel andern Schrissten,undstarbznRomisiy; den iJan. M.

THOMASIUS

THOMASIUS (Christian), ein Isophus, war Jacob Th<ren zuLeipzig 1655 den

"Ctus, uns

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sophus, war Jacob Thoinasir ältester

i Januar, wurde > aselbst Baccalaureus, 1672 Magister, ">10 AllFranckfurt an dcrOder Doctvr Juris, leg" ' ^ istbesondern: Fleiß auf das Recht der Natur, " *0nachdem er t« sein Vaterland zurücke gerey r/Collegia. Weil er aber Pufenvorffs ParM^Eso zerfiel er mitD. Val. Albern, geriethaucvmitandern Gottesgelchrten zu Leipzig »>>'

D. Joh. Dcned. Larpzoven in solchen ^ ,,„EVerdrießlichkeit, daß er seiner Sicherheit » 1 , Mzig verlassen muste. Er gicng also "ackch-cchu» ,fieng 1690 allda an Collegia zu lesen.

Churfürst von Brandenburg bcy seinerselbst wahrnahm, daß sich eine grosse AnE^, strenden von allerley Ständen bey ihm euM"..„u#wurde beschlossen, eine Akademie daselbst -bey welcher Thomastus, nebst dem Titel j 69 jfürstlichen Raths, den er schon vorherzumProfcssoreJuris ordinario bestellet,m 'VE'der Würde eines' königlich - preußische" S'- ^lic,Raths, und lyioDirectoris derAcadewi 1auch Ordinarii derJnristen-Facultät erhay - n (ist.Er bediente sich zuerst der deutschen Spsaast^^Wgtis und Programmatibus, bestritte die c ' MstJPhilosophie, hatte von dem Teufel undbefeine eigene Meinung, hielt dieKetzcreyvomentschuldigte dieKebs- Ehen, lehrte daß eu>.^rer Prediger nichts gutes schaffen könne.

Recht der Natur auf einen gantz ander ' a^^

solches bisher gewest, meinte es erhellegeossenbarten und nicht aus dem >>atM"chch!iclst'','daß'diePolygamie unrecht sey,daß dieu"^vom heiligen Abendmahl eine bloß t J/

und gegen einen Fürsten nicht zu brauche ', Kost.Nothwendigkeit des äußerlichen öffentlml»dienstes aus derNaturnicht könne erwiest^.^weswegen er mit Alberti, Carproven, »stcio, Gäbe. Wagnern, Tenycln, ,

Praschio, D. Joh. Friede. Mayern, "stRothen, Ich. welmer, k. Stolyen,D-^ten, D. Fechten, Probst Rcinbecken,di, Justin. Meyer, Alb. JoachimAund Joh. Andr. Grammlichen dick ^ ri "bekam;

unter welchen Widergchern^^e

weit brachte, daß seine Schriffte" jst 7.^5

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verbrannt wurden. Er schrieb . in

prudenti® divin® , deutsch Undctionemad philosophiam aulicam ; " 1 . ^prU“ •ti_® & stultitis Tom. III ; N®vorum jardman® antejustiniane® libros U > st

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tationem theologi lipsiensis de jure

troversias tbeologicas ; fundamentagentium, cum historia juris natura l ÍS'

lateinisch; primas lineas de JCtorum P

sultatoria, dc;itsch und lateinüchi ^ o 0 iJ *' fe l a*prudenti® judiualis ; ielecta teudaui