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surfis; de ficariis & venesiciis; de Crimine majesta-ris l*í* tam divin», quam human* & c. W, d.
TOLMER ( Johann ),'l)<if 1593 gelebt, uttb libiumde Papatu romano ejusque religione catholica ro-mana in heroischen Versen geschrieben.
TOLOMEI, siehe Ptolomseus.
TOLOMEI (/Eneas), ein Dominicaner von Siena,war in der Gottesgelahrheit und in beyden Rechtenwohl erfahren, lehrte mit grossem Ruhm, war Jn-qvisitor zu Siena, starb daselbst 1348, und hinterließeinen rr.de paupercate Christi im Manuscript, wei-cher imCollegio S. Domin-ci zu Siena aufbehaltenwird. Ech.
TOLOMEI (Claud.), ein Edelmann von Siena, warDoctor Juris und Titular-Bischoff, lebte zu Rom imAnfange des t7Seculi, und schrieb italiänische Briefe,Orationes, DuJogos und Carmina &c.
TOLOMEI (Joh. Baprista), ein Cardinal, gebohrendreyMeilen von Florentz auf einem Landgute seinesVarers, der bey der Groß-Hertzogin Victoria Audi-tore war, 1653 den 3 December, studirke bey den Jesui-ten, wurde zu Rom bey den Patribus Eomaschis indem Collegio clementino erzogen, und trieb darauf zuPisa die Rechtsgelahrheit und scholastische Theologie.Anno 1673 nahm erdenJesuiter Orden an, da er kaumdas 20 Jahr angetreten hatte, mit dem Vorsatz, ein-mahl als Mißionar nach Indien oder andere entlege-ne Lander zu gehen: übte sich noch einige Zeit in derRede-Kunst, Poesie,der griechischen und andern Spra-chen, und begab sich endlich in dasCollegium roma-num,dieMetaphysic bey dem berühmten P. VctavioLataneo zu hören. Anno 1677wurde erzumRectorder Schule zu Ragusa in Dalmatien bestellt, allwo erausserviel besondernrhemaribus, auch viel lateinischeVerse von dem damahligen Türcken - Kriege, aus demStegreif mit solcher Geschwindigkeit in die Feder di-ctirle, daß ihm niemand geschwinde genug nachschrei-ben konte, und hielt eine Leichen-Rede auf Nie.Bona,welche zuAneowrgedruckt worden. Anno 1679wur-de er nach'Rom zurücke beruffen, allwo er mit grossemZulauff predigte. Anno 1684, als er schon Priesterwar, erwehlte er selbst, zum Zeielien seiner Demuth,dieJugend in den ersten Gründen des Christenthums undder Grammatic zu unterweisen. Anno rü88 wurdeer zum Proenratore generali seines Ordens erwehlet,und legte sich w.it solchemEiferauf die Rechte, daß sichdie vornehmsten Advocaten zu Rom seines Raths be-dienten. Anno 1Ü92 that er öffentlich Profeß von den4 Gelübden ; und als man ihn weiter befördern wol-le, schützte er sein Unvermögen und Ungeschicklichkeitvor. Er niuste aber dennoch die philosophische Pro-feßio.n im römischen Gymnasio antreten, allwo er ei-ne philofophiam mentis & sensuum, secundumutramqae Aristotelis methodum perrraLkaram herausgab. Anno 1697 erhielt er Erlaubniß, die theologi-schen Srreicigkeiten, welche seit Lellarmini Zeitennicht waren in diesem Collegiv gelehret, worden, wie-
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TOLOMEI
der vorzutragen. An. 1698 wurde er zuw^ses Collegii erwehlt, blieb aber dabey Lccrv^ß""'versiarum, und ließ concluiiones pole'"'ricas de Christo Deo drucken. Dabey SjMVermehrung des Musei Iciicheriani und ^thec, und ließ, um den Professonbus ^
gen derBücher zu erleichtern, in M fl,it '
weitläustige Indices rnareriarmn, die er I . ßtlr'generHand verfertigt hatte, abschreiben »Bibliothec setzen. Bis 1706 verwaltete fyfeßionem polemicam, in welchem Je>h^hebräische Sprache zu lesen anfieng, ^JLhte^rL1709 fortfuhr, da ihm die blosse Sorge surthec übrig blieb. Kurtz darauf wurde ederCongregationisRituum und Epamm ^schösse : er würde auch schon 1706 seineneralat seines Ordens nicht haben abwe"wenn er nicht ein Lreve von demdaß man ihn damit verschonen solle. ^ft» .,,de erRector im deutschen Collegio, und , 0 O*.,*.te ihn der Pabst Clemens XI zum Presby c(f l& (li tituli S. Sctphani rotundi super m °^., (gdJ^jLnwelches er zwar in einem nachdrückliche s
an den Pabst abzulehnen suchte, ;! l,£ , c ( , (1 j ) iitll t '‘.||!Befehl erhielt, zu gehorsamen. ^ ^Mte b* 1 .««:
wieder in das Eollegium romanum,crwzwey schlechte Zimmer zur Wohnung,u>w' ^dienten, um sich seiner.erlangtengemäß zu bezeigen, den daneben gelegen • ^ .ziehen, auch dasBuch beé P. Hieronynt’dinalis dignitate & officio wieder a i.’ {{t
in 7 Eongregationen, des heiligen Dffle"t. ^j„>s ^der Judulgentien und Reliqvien,
Bifchöffe, der geistlichen Rituum, desid 'apostolischen Visitation, in^leichen J a d>e* ja»
ordentlichen, bei- morgeinandilchen se <F nij
der Reforme, und nahm sich derselben "
Fleiß und Eifer an, daß fastiedermanst' }t i
ju folgen pflegte. Er verstand die ,-che, l (({
sche, chaldäische, syrische, arabi>che, >to u»d
zösische, spanische und englische
einen Auszug von allen canombus co 0<n j 1 , t jt
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Väter gemacht, sonderlich aber m>t g>
4 Tvmos von Bellurmini controven |,s ’
M0s von des P. Gregorii di Vale* f ' a ni g T ß ( „( Htheologicis über alle Fragen der eitlere'Aquinaris zusammen ins Kurtze gezog " r
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verfertiget, welche sein Vetter, y- .lipp Tolomei, nach dessen Absterben ' &erfjici ;
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kriegt. Er hat auch an c«.» p--- • lci)( e.
verdamm Bdlarmìnï gearbeitet, ,Tjj|
und additiones nennet. Er wolte dckider cvllnischen Edition wieder auflege /