Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1275-1276
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TOSSA NUS

TOSSANUS

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^ t l e î nei ‘ «ach Montargis, wo ihn dieHertzogin vonIchliess Seinigen in einen kleinen Thurm ein-

likß und ihnen darinne heimlich zu essen geben»evü.., ^^chemOrte auch seine Fra» mit ihrem Svh-der "iedrr kam. Endlich als das Niedermetzelner Giranten ein wenig aufzuhören begonte, flöheitzurdp ^ ,1 înit seinem Hause nach Deutschland, undiStieöer! t darauf von dem Churfürsten zur Pfaltz,Zedvckrn in seinem Hof-Prediger angenommen.E^risck, v ^udovicus IV, welcher die evangelisch -lu-bîkaftî ^ ^ ^wehlct, 1576 zur Regierung gelangte,^kofessa ^lch denübrigenreformirteilPredigern undseinen Abschied, wurde aber dagegen vonJohanne Lasimiro zu Neustadt in Dien-welcher ihm nicht allein die Aufsicht über

die

ÎÎ w,er wm nia-r auern vie AUsgcyr noerder» Landes-Antheilbefindliche Kirchen, son-

ingleick-« die Profeßioncm Theol. zu Neustadt,die Prediger-Stelle bey den Réfugiés in der'««»8 ^derti anvertrauete; da denn auchTos-

ke. verschiedenen Synodis das Präsidium führ-das Zîj»s7^dovicus IV in gedachtem Jahre 158;?Üliristrg.jchkgesegnet, und Johann Casimir die Ad-der Chur bcyMinderjähngkeit des neuenMere d,, ^riederíci IV an sich gebracht, setzte dieser!"ihcrischcn Lehrer in Heidelberg sogleich^hevlyg ^d, und brachte dagegen seine reformirte?ch>Usten , din, rinter welchen Toffanus einer der vor-Mr ivar. Hieftlbst wurde er auch 1586 Pro-^hre diE?^mar. und nahm noch in demfelbigen!^"ch.."J"kde eines Doctons an. Endlichwurdev d bljx?,^ & um Rectore der Universität erwehlet,» Jahre darauf währender Pcst bestän-

fast j»» ungeachtet sich die andern Profcsso-?. an andere Orte gewendet. Wie er

* ttl ci>,>.f ^"rdem Alter viele Leibes-Beschwcrlich-hielt er i 6 oi um die Entlassung sei-.^ichte^ i,^"^wts an, da ihn aber die Académiedasselbe noch ferner nach Vermögen^.Jan. denvalten möchte, und starb sodann denÇ; ‘ 1 6c 2 2 ' Schriften sind : operum theol.

> worinne seine harmonia evangelica,an a ^ a Apostolorum, über die Epistel

vi^Lelinà, ^îîrer undCorintheranzutreffen;in rres

»^tarij. "^ttharurn, Uneam & Johannem com-cJ e ann °c a tiri lra;I ^^i o n es in Pfalmum, 2 ; paraphr asisg: P 5 t ri’ DÜ nes ,n lamentaciories Jeremîx; synopsis^g^isthx non äe scholasticis, welche auch ins

à uc JL^uvjA<miwia> IvvlU/t UMU/ \nv

^setzt worden; doctrina de prédestina-

p 3 a n Um re iponsionibus ad epistolas Nicolaifia" 11 eVan 8er 0t evan S e iicus, live de légitima pasto-CQ tÜrrv d o&r- C ° rUmVOCatione; orthodüxarum eccle-aj nt i! a alion^L* 1 ® daptisrno; aphorismi theologicir c , AUip’, r “* r eses desumti ex epistola S, Paulid e 'j 1 ^ata ver** ’• ^^cessaria demonstratio, quod(j e e *' r ebti rit . . r *5 at ^ s _ amicum ab evangelica fide nonWo^^iona & ^. d Jina reprobatione ; fides anriqua^ ^asp. q ,""icio Christi, deutsch; Censura erro-^îlehr^^?' a ^^ie!dii; theses apologeticse de

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jure vocationis & miffionis ministrorum evingelico-rum contra Pecrum Thyraeum, Soc. Jesu, dagegendieser examen apologeticum rhesium Danielis Tußantheraus gegeben; Toffanus aber sich in der epistolaadmonicoria ad Petratn Thyraeum Vertheidigt;dispu-tationes duae adversus Laurentium Arturum, priotde cœna evangelica, altéra de superstitiosi&ido-lolarricavenerationesanitorum; theses de coenaDo-mini, de persona Christi Lc baptismo, deutsch IlNdlateinisch; theses de quarstione: utrum orthodoxedici poílìt, fidem prsvisam esse causam nostraa adsalu-tem electionis ; depelagianismo ; deconiideratione&usu salutari doctrinae de providentia Dei & sacra-mentis; paraphrasis in orationem Habacuc ; de na-stra cum Christo communione; orationum de variisrebus graviffimis habitarum volume» ; Trost-Schriftan alle Thristcn, so von wegen der reinen Lehrevo^r Sacramentcn, und besonders des heil. Abend-mahls angefochten werden, samt einem Bericht,was doch die Gründe unserer Lehre sind, und obdieselbe im rbenigften also beschaffen, daß man unsverdammen und nicht leiden soll ; Verantwortungder reinen Lehre vom heiligen Nachtmahl gegenDock.JohannMarbach; Betbüchlcin odcrbtebungder christlichen Seelen; christlicher Bericht vomhohen 2 !ltcr der Menschen; des Schwindel-Geistseigentliche Mcrckzeichcn, in dem unruhigen MannSamuel ^ubcr, der sich wider den ewigen und ge-rechten Rarh Gottes ;u einem Fürsprecher der Ver-worssenen und Verdammten aufgeworffen hat; vonPrüfung der Geister gegen Lucas GsianSer; Ant-wort gegen Johann Marbach wegen des Abend-mahls; Predigten. Sein Sohn Paulus hat von fei-nem Leben eine besondere Nachricht, unter dem Titel:narrario, zu Heidelberg IÜOZ in 4 heraus gegeben;Jac.Lhristmann aber hat sein Leben in einer Orationbeschrieben, die bey Toffani oberwrhnten opp, theol.zu finden. Ad. H. Fr.Nic.

TOSSANUS (Daniel), ein Anverwandter des vori-gen Daniels, gebohren zu Mumpelgard den 1 Mertzi;9o,allwo fein Vater Samuel Toffanus ein Theolo-gus war , studirte in Heidelberg, wurde 1615 in demGymnasio zu Nienhausen zu einem Präceptoreange-nommen, 1619 Con-Rector dieses Gymnasii, 1621Ephorus des Collegü Sapientiä zu Heidelberg: undkam, als er 1624 durch den Krieg vertrieben ward,nach Franckenthal, allwo er Prediger und hieraufRerctor auf dem Gymnasio zu Basel wurde. An. 1650kam er wieder nach Heidelberg, und ward zum andernmahl Jnspector des Collcgii Sapientiä, wie auchKir-chen-Rath. Ueber dieses war er auch Prediger in derfrantzösischen Kirchen, ingleichen Professor Theologiä,starb den zOct. 16;;, im 6; Jahr, und hinterließ ei-nige Orativnes, als : in obitum J. Buxtorfii patris ;in obitum J. J. Frey; in obit. Frid. Spanhemii, pa-tris 8 cc. Fr. Nie.

TOSSANUS (Paul.), einSohn des altern Danielis,gebohren 1572 den 27 Sept. zu Montargis in Franck-

Ll ll reich,