1401 VALENCI ER VALENS
VALENCIER (Stephan.), ein frantzöfischer Secrettarius, lebte i;68,und verfertigte einige Schrifften ingebundener und ungebundener Rede. Cr.
VALENS, siehe Vaillant de Gueslis.
VALENS, sehe Vaillant.
VALENS (Alb.), siehe Alburnus.
VALENS (Franc.), siehe Valente.
VALENS (Petrus), ein Philologus,gebohren zu Gro-ningen 1561, verfügte sich um dasIahr 1588 »achPans, woselbst er ohngefehr von 1593 an, in denCollegiis von Rheims,Montaigu und Boncour dieHu-maniora lehrte,bis er 1619 rum königlichen Pros. dergriechischen Sprache in dem Collcgio von Cambray be-stellet wurde, da er endlich auch in einem Alter von80 Jahren 1641 starb. Man hak von ihm viele Car-mina und Orationes, unter welchen letzter» jeinTe-lemachus, s. de profectu in virrute 8c sapientia insbesondere zu mercken, weil er dadurch den ErtzbischoffFcnelon zu Verfertigung seines Telemaque soll vcr-atliasset haben ; ingleichen leMercure des arts & feien-ces, avec un discours de la dignité royale & petit re-cueil de ses twnis plus exquis; de munere ofìîcioquepraeceptorum ac discipulorum. arque diieendi via&ratione, orationem; Erriceam, f. Henrici IV te-il ce rn in urbemPariliarum ingreísum ; Apbtbonii pro-gymnal'mata in epitomen redacta; pro libertäre contraservitutem orationem t lacrimarumHeracliti 8c risusDemocritiscena; deregeacregno orationem ; Griphicœnomanici interpretationem ; panegyricum PauloBoudot dictum ; gratiarum aftionem ad G. Poullet ;orationem de laudibus Homeri; votum Deo nun-cupatumpro salure régis Ludovici XIII; elogiaacter-nae memoriae Ludovici XIII. Fabricius in observa-tionibus litterariis in fuis itineribus factis. Nie.
VALENS (Vettius oder Veâius),ein Mathematicus,war von Antiochia gebürtig, und schrieb Anthologiasoder Florida astroiogica, darinnen er meldet, daß erdie Mathesin mit grosser Mühe durch viel Reifen habeerlernen müssen. Wenn er eigentlich gelebet habe,istnicht ausgemacht. Einige setzen ihn in die ZeitenLIauvii prolsmäi; andere aber halten dafür, daßereben derjenige Valens sey, welchen Lonstantinus M.von dem künftigen Schicksale der Stadt Constantino-pel soll befragt haben. Obgedachtes astrologischesWerck ist noch hin und wieder geschrieben anzutreffen;etwas weniges davon hat Ioach.Lairierarius, wie-wohl nur lateinisch, in dcn i zzr zu Nürnberg gedruck-ten Astrologicis heraus gegeben. Fa.
VALENS (Vectius, oder Vettius), ein Medicus zuRom, hat die Artzneykunst bey dem Apulejo Lelsoerlernet, der Beredsamkeit sich beflissen, und nach demZeugniß plinii eine besondere Secte in der Medicineinzuführen gesucht. Er lebte zu den Zeiten KayscrsLlauvii, und soll mit dessen Gemahlin, der wollüsti-gen Mestalina, sehr vertraut umgegangen seyn. Lö-lius Aurel. führet eines Valentis libtos curationisan, es l)at auch Galemis von einem Valente einige
VALENTE VAEENTlA ,4 ° l
Compositiones medicas aufgezeichnet.'Mä» ^
nicht gewiß,ob sie diesem Valentizugehore».Tacitus.
VALENTE, oder Valens, (Franc.), einIesirwS .Mreu 1579 zu Lissabon, lehrte eine Zeitlang L?“’gie zu Evora, starb zu Lissa' on den 2; T ^^st-und hinterließ Concordiam juris pontifie» ereo 8c cum theologica ratione. Ant. AI pol!de VALENTIA (Andreas), ein spanischervornehmen Eitern in Mexico 1578 gebohrew Ä c el^Angclopoli und Mexico die Philosophiegie mit grossem Ruhm, und starb am ersten12 Jan. 1645, nachdem er im Spanische» '
Joh. a Ledeima, und ildeph. Guenero^lïG
tcnzu Mcxico,herausgegeben. AI. .cesslist/de VALENTIA (Gregorius), ein sp»» 1 ^, j mí'í^war zu Médina d.l Campo im Marriorcn. Seiner Mutter soll, da sie mit ihm l wgangen, getraumet haben, als ob sie einenlenden Hund trüge, welches yi»e © cC!< v, t , c r ^wandten, als ein Zeichen feiner Wachjanikereine Lehre ausgelegt. Er trat zuSalaM"‘in die Societät, ward hierauf von dem ®
prbc«0 is 7 r nach Rom beruffcn, allwo crj .b» Phrlo,. lehrte, und 1575 nach Der-tB^Fschickt, da er mehr als 20 Jahr nach • ^
ju Dillingcn, theils zu Jngolstadt dteTheolW'trug, und mir de» Protestanten viel zu thu '
Zu den Zeiten desPabsts Llemens VlH w-«v' ^Rom geholt, in dem irollegioselbst die Lheoiogic zu teeren; und weil 60scheu den Jesuiten und DominicanernStreit de auxilu; grätige durch päbstliche EnstwJ ir iti(*solte ausgemacht werden; so ward derju einem von den Planhaltern an Seite» st.cietat ernennet. Von seiner Aufführungunter,chiedlich geurtheilt, nachdem nia» S»findet, die der eilten oder der andern PardY»^ jurJfnib. Einige sagen, er habe bald anfangs,Dlsputirengelassen worden, und dengewoh»thun sollen, sich geweigert, solchen anders,sssallgemeinen Worten zu thun, ju,», q-odduhabe sich hernach bey dem gantzen Handel »> ppund Geberden so theatralisch und unbeM'^geführt, daß die von dem Pabst v.ror0irete»-^,-Msarien ihn zur Gebühr anweisen müssen,
habe er sich vor dem Pabst also vergangen, v
fen grossen Unwillen auf sich gezogen, i»oe»> ' tístWSept. 1602 eine Stelle aus dem AugustsBehuf falsch angeführt, dessen ihn aber dercanerLemos den Augenblick überwiese», l C ]$ *Pabst mir bedrohenden Geberden gesagr,^'^,Mches dem Valencia dergestalt empflndlim w fer zur Stelle von den, Schlage gerührt wo ^deswegen nach Neapolis gebracht werallwo er den 25 April 160; verstorben.gegen rühnren, wie treflichder P. 1 "