Band 
Vierter Theil S - Z.
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1453-1454
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1453 VARGAS VARIGNANA

scholasticam, war des Collegii montellani ;u Cordovaund des Klosters zu oscvilien Rector, starb zu Sevi-lien den 18 Apr. i6zi, und schrieb Progymnasinatarhetorica; de conscribendis epistolis &c. AI. W,d.

de VARGAS (ThomasTamajus), vonMadrit/ starbden 2 September 1641, im 54 Jahre, und ließ notas

in.Luitprandi chroni con und in Fault Diaconi Jib. devica & miraculis Patrum emeritensium ; defensa dela hißoria général de Espanna del P. Juan de Mariana ;defensa de la defenfion de N. S. à la fauta iglejiade To-ledo ; vida de D. Maria de Toledo ; vida de stieg. Garx.de Paredes ; notas q Garciüajjb de la Vega ; novedadessntiguast àntiguedad de la religion cbrißiana ! averi-guacion de algunas memorias en la hißoria ecchßaßicade Espanna ; reßauracion de la ciudad del Salzeier Bajade todos Sein tos en la provincia de! Braßt; tiitlt'Mewo-rials ; apospasmation de rebus emeritensibus ; Ptrßisatyras eum commentariolo ; novum musarum cho-rutn s. noyem illustrium e grsecis fœminarum frag-menta cum notis; fpicilegium in Plinium II ; anti-Bandellum s. Yperaspisten pro immaculata B. V. con-ceprione contra Vinc. Bandellum; de rebus toleta-nis historia ; elogia illustrium in Carpentania scripto-rum ; Flavii Lucii Dextri historias omnimod* frag-mentum commentario perpetuo illustra turn; notasmM.Maxitni chronicon; an i mad versi on es i n Julian.Petra chronicon & adversaria ; Aurelii Flavii Alveiri& S.Eulogii opéra e pervetusto Godice eccleli® cor-dubenfis edita ; Cifra, contra cifra antigua tßf moder-nst; catalogum Hiipanorum icriptorum yfquead an.1624; Marc.Valerii Marcial Efpannol in spanischenVersen ; 12 tratados varios ; hißoria de la cafa de Bor-jas ; Job. Mariana historiam Hispani® continuatam;schediasmata latina de rebus diversis ; notas a todasJas bißorias antiguas de Espanna ; tr. de la casa de Va-lenzuela; mémorial de los Henrriquez Sennores de Vil-laha; Übersetzte auch Irrst. Lipstl Buch de constan-tia ins Spanische/ und gab Franc.de Pißt historia dela ciudad de Toledo heraus.

VARIGNANA ( Bartholom®us ), (in Medl'cus ZUBologna, lebte zu Ausgangc des rzten Seculi, undhinterließ praxin medicinse & chirurgi® utilislimam.Ke.

de VARIGNANA (Dominicus), ein Medicus, leb-te UM die Mitte des izten Seculi, und schrieb de uri-nis. K.

VARIGNANA (Petrus), ein ProfessorPhilosophiäund Medicinä zu Bologna, schrieb verschiedene zurMedicin gehörige Traktate, und starb 1407. Ke.

VARIGNANA (Wilhelm.), ein-italianischerMedi-cus, so nach Lonringg Muthmaßung ein Jude gewe-sen, lebte zu Anfange des 14 Seculi, und gab zu Ge-nua einen berühmten Praccicum ab. Seine Sécrétamedicin® , darinue er die bewährtesten Mittel ausden alten Scrtbenten zusammen getragen, sind ambesten von Lasp. Lauhino zu Basel 1597 in 8 herausgegeben worden, wie denn auch eben daselbst seine

VARIGNON

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opéra medica de curandis morbis 1595 &

ret sind. Lonring meldet, daß er auch ein s ^ jjfexperimentis aichymiae ausgefertiget a jitt

aber ungewiß, ob solches verloren gangen, oderManuftript verborgen liege. Ke. . *

de VARIGNON (Petrus), ein Mathematicu^zu Caen in der Nieder-Normandie i 6;4allwo sein Vater ein armer Architekt war,derchcn überhaupt verdingete, daher er denn ‘rWcf;Arbcitsleuten schon in der Jugend allerhan»zeug gebrauchen, und zum Theil selber ^iid

dabey aber nicht zufrieden war, daß ihm "‘^{teigentliche Ursache davon anzugeben wüste. . . ^,i>hernach bey den Jesuiten die Philosophie sim' ‘im Buch laden ohngefthr Euelidis Ulementa lt

er solche mit nach Hause, und vergnügte !

Lesung dergestalt, daß seine NeigungWissenschafften immer grösser wurde. de»

te er sich über die Geometrie und andereLarcesü, wodurch er vollends alsoeingenon -^c»de,daß er sichs so gar in solchen Dingen, W Sy^ij,Lebensunterhalt und äussersten NothdursstS „Lmtöfters fehlen ließ, und sich dafür die not!) g!chcr kaufte. Jmmittelst war sein Vater « (1 iiszu sprechen, wenn er merckte, daß er eiMvdie Mathesin wendete, daher er selbige n“treiben, sonst aber der Theologie, und aN' ließverbundenen Dingen obliegen muste. £ aer nicht leichtlich eine philosophischebey, da er nicht sowohl durch seine gute ^vornemlich durch die sonderbare Ordnung/ ^ße»keit und Nettigkeit in seinen Schlüssen stw.Aandern hatte zeigen sollen, daher ihn ' &■

seiner dasigen Mitschüler, der berühmte uPierre, zu sich nahm, und ihm zu nU ^i n fûiiîî rí !jin seinen Studiren von seinen eigenen ^alle Jahr 300 Livres gab. Dieser fsihc"'(^ciii/1686 mit sich nach Paris,allwo sie noch jo lang d»

ander lebten, bis Varignon nach einiger 3 *. ,$5#$»erhaltene Beförderung dessen Gesellschasit e> g sC jetverlassen muste. Denn als derselbe ià 87 J< írì/ «ti»d* une nouvelle mechanique CU fcCU 2^9 4solches Merck durchgeheuds grossen Dtys ^ pertroffen, wurde er deswegen 1688 ^"Jr,ssor EAcadémie des Sciences, ingleichen Pr»lthematum in dem mazarinischen, "",4, pjebeîl',in dem königlichenCollegio, wobey ih"^ , ,,königliche Societäten der Wissenschalîtt"^.^ ^ eu'und Berlin zu ihrem Mitglied wehlte». fei»’stände Natur hatte, so hielt er in seiner uMasse, und schlief öfters nur zweySi»endlich 170; seine Kräffte so erschöpfftt/ >iti»

sehr ein halbes Jahr sehr kranck dantteder t M'hiernechst die folgende drey Jahre sich n0C \ iv ,jte er r;aus schwach befand. Nach dieser Zeit er)) ’

wieder so vollkommen, daß er seine V'erabwarten konke, wurde aber die letzten $ ,mik einer andern Kranckheit aus der Brnl