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VASSEUR
VASSOR
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le VASSEUR (Josua), von Sedan, war Predigerund Professor, erstlich ebr. Lingvä, hernach Thcologiadaselbst, florirte um i66;, und schrieb eine hebräischeErammatic. Co.
le VASSEUR (Ludovicus), ein Medicus von Paris,lebte in der letzten Helste des iSSeculi, war einer vonden ersten, derdieLchrsätze desFranc.ve IcBoeSyl-vii zu widerlegen suchte, schrieb deswegen Epillo-lam de sylviano humore triumvirali; gab auch Syl-vium confuracum heraus, welcher letztere Tractat zuParis 167z in 12 zum Vorschein gekommen. Re.
VASSEUS, siehe V.afaeus, und Vassaeus.
le VASSOR (Michael), einfrantzösischer Theologusund Geschichtschreiber, von Orléans gebürtig, rratbey guter Zeit in die Gesellschaft der Priester dcsOra-torii, und hörte die Theologie bey dem berühmte» P.Martin, der es in der Lehre von der Genade Gottesmit dem Augustins hielt, daher er denn anfänglicheben diesen Meinungen beypflichtete, dieselbe abernachmals wieder fahren ließ,und dadurch 1631 zu ver-schiedenen Poesien Anlaß gab, die vielfältig abge-schrieben , aber niemahls in Druck gegeben worden.Hierauf gab er 1688 ein ziemlich siarckesWcrck, de laverhalle religion zu Paris an den Tag, womit seineOrdens-Brüder nicht zufrieden waren, weil sie in dem-selben viele besondere Gedancken anzutreffen meinten.Dem ohngeachtetblieb er noch bey ihnen bis zum Jahr1690, da er endlich die Gesellschaft wiederum verließ,und zwar, wie man ihm schuld giebt, weil er sich ein-bildete, daß er keineBeneficia erlangen würde,so lan-ge er sich in dieser Congrégation aufhielt. t Er moch-te aber wol noch andere Bewegungs-Gründe dabeyhaben, wie er sich denn endlich 169; erst nach Hol-land, und von dar nach Engelland begab, woselbst ersich zur protestantischen Religion bekannte, und durchVorschub des Bischoffs Burnet indcrProvintzNort-hampton eine Präbende, von dem Könige Ndilhelmoaber eine Pension von ioo Pfund Sterling bekam.1698 wurde er von Mr. Benoit, einem Prediger ander wallonischen Kirche zn Dclfft, der ihn vor den Ur-heber der sogenannten lettres aux Prélats de V Eglisegallicane hielt, scharff angepackt; ob man gleich nichtlange hernach erfuhr, daß Jagvelst dieselbe aufgesetzt.Indessen arbeitete er um eben diese Zeit an seiner hi-stoire du regne de Louis XIII, die er bald darauf von1700 bis 1711 in 10 Banden in 12 drucken ließ, ober gleich damit wenig Danck verdienet. Denn bevorer noch zur Ausgabe schritte, schickteer den erstenTheil davon an Iac. Basnage, der ihm wegen vielerdarinne vorhandenen Anzüglichkeiten riech,daß er ihnnicht solte drucken lassen. Da er aber solches gleich-wohl alsobald bewerckstclligte, hob ermeldter Basna«ge alle Freundschaft mit ihm auf, und der Mylordpsrrlano, in dessen Hause er sehr viel gutes bisanhcrgenossen, wolte ihn gleichfalls nicht weiter um sichleiden. Was er sonst noch in diesem Buche ins beson-dere von dem Herrn Arnauls o'Anvilly angemercket,
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VASTELABUS VATjEUS
ist in neuern Zeiten von dem P. Bougerellich widerleget worden, dessen Schreibens vc ^theque rationnée eingerückt, zu finden ist. Aufin Engelland 1718 , da er über 70 Jahr alt w ' ^ser den schon angeführten Schrifften hat er „niischiedene andere Wcrcke an das Licht S c P e .. a r e fiifzwar, da er noch in Franckreich war: p af fPt Evangile dé S. Matthieu , dabey aber die 4 11 {i(|t,contre la critique du N. T. deM. Simon »licht ijLßße'ob sie gleich mit auf den» Titel stehen; PfsLJes #f Evangile de S. Jean ; paraphrase sut ‘ íS s rí c»'S. Paul aux Romains, aux Galates, & s* r . ■,.$1%$tbolique de S. Jacques. Nach seiner 9 îeí{ 9 t0 \ eX f 0 'derung aber gab er noch traité de la m , an * er f eX $net les différends de religion; und eine "fris &Üebersetzung unter dem Titel: lettres & j aH e!f tS ’Fr.de Vargas, de Pierre de Malvenda O í^tteveques d'Espagne , touchant le concile de L fslU#. Pin. HL.
VASTELABUS (Hermannus), $«< j u :J ô i a s »1604 Mahometis, imperatoris turcici» e P j enl rí'principes & populos diverses, caffl e . orUI g í inC fí ”fponfis, und 1618 orationem de originemento tyrannidis ac potentiae heraus gege
V A 8 T 0 RIU S ( l«hann), ein Schwede von v ^
aberrömisch-catholischerReligion,warProc fy
apostolicus, Canonicus varmiensis, ^ 0 "!». ^»"^bliothecarius und HoftCapellan KonigsSig'
Und gab 1623 viril», aquiloniam oder 's &rum regni 5 veo-gorhici heraus, welchtEt;el 1708 vermehrt und verbessert auflegen m 3flC ),
V A T A B L U 8, oder Warebled.ober GistebI Â/ n>?. rein Professor der hebräischen Sprache j«
von Gamache, einer kleinen Stadt in 0 "und florirte zu Königs Francisci l Itite», ".«„êzum Abt von Dellozanc machte. Seineder hebräischen Sprache war so vollkomni J'die Juden selbst, welche oft in seine Lectiosehr bewunderten. Nicht minder war er r ' ^f l>aschen wohl beschlagen, und legte sich 0" <&»##>Studium der heiligen Schrift, in derensicher grosse Gelehrsamkeit zeigte. Erhat v" ^ 0t'mahls was drucken lassen; jedoch hat ^? u hÖr< 1 ' jLphanus seine Anmerkungen, die dessen? hsammlet, besonders heraus gegeben: tvwwsolches Berlins, seinem Nachfolger in der ^ AUzuschreibe»», und sagen, daß Srephanus (j „ ( ibloß verlegt habe. Vatablus verfertigte o" 4, pff,teinifchc Üebersetzung von AriststelisBUwnaruralia genannt. Seine Bibel begvtin jg yf-,
Versionem vulg. und die Üebersetzung li'
in zwey Columnen. Er starb zu Paris )
Mertz. Teill'. PB. Co. Ad. Sam. sé(( W
VAT^US, ob«- Wate, (Joh), ritt en fthematicus, hat tabulam in »equatione |^([/Wie auch de canone geschrieben. ^tUNnirgends angemerckt. Bai. Pit.F*-