i 4 8t UBERTIS UBERTUS
Minorit, und that sich in dem Streite, den die Fran-ciscaner wegen Christi Armut unter sich gehabt, alsdas Haupt der sogenannten Spiritualium hervor.Diese letzter» behaupteten, daß Christus und die Apo-stel nichts eigenes gehabt; andere aber, die man decommunicate nennete, hielten dafür, daß sie zwarnichts insbesondere, aber dochzusammen und m Com-muni etwas eigenthümliches besessen. Wie nunPabst Johannes 1312 diesen letztem beyfiel, verlang-te er aus Verdruß, daß er mit den Seinigen an ei-nem besondern Orte leben dürfftr: und als ihm sol-ches abgeschlagen worden, begab er sich 1317 unterdie Bencdictiner - Mönche zu St. Petri in der Graf-schafft Gemblours; wiewohl er auch bey diesen nichtgeblieben, sondern endlich ein Carthäuser soll gewor-den seyn. Als er nach derHand 1321. von dem -pabstJohanne nachmahls um seine Meinung von der Ar-mut Christi befragt wurde, erklärte er sich, daßChristus woä» munäano weder vor sich allein, noch incommuai, wohl aber rnodo fpirituali & in commun*rrwas besessen habe, welcher Lehrsatz sowohl demPabst als den Cardinälen überaus wohl gefiel, undals vollkommen orthodox angenommen wurde. Es ist
diese relponlio circa quxstionem de puupertate Chri-sti, in Waddingii annalibus minorum, und Vollständi-ger IN û àr'i milcell. r. I anzutreffen. Sonst hat erauch ein Werck unter dem Titel: arbor vir« cruciflxx,ingleichen ein anders defeptem statibusecclelhe nach-gelassen, davon das erste 148;, das andere aber i;r6zu Venebig im Druck herausgekommen. Etliche ha-ben ihm auch die 3 ersten Bücher von der bekanntenSchrifft, de imirarione Christi, welche unter dem Nah-men Thoma a Rempis vorhanden ist, zueignen wollen.C. T. Wa. Fa.
de UBERTIS (Bemardus), ein Florentiner, war an*sangs Abt in Vallombrosa, hernach Bischoff zu Par-ma, wie auch Cardinal, und starb 1133 oder »132 den3 Decembr. . Er hat Sermone;; Comment, in regu-lam Jo. Gualberti ; historiam vallombrosanx congre*garionis; contra Simoniaco; Lc Investituras lib. 3 ge-schrieben. Jul. Niger de Scriptor. florent. Pa. Ol.
de UBERTIS (Facius), siehe Übertu; (Facius).
UBERTUS sieh« de Ubertis.
UBERTUS, der Republick Genua Cantzler im 12 Se-culo, hak die Annale; patrix von 1164 bis l 174 fort-gesetzt. Ol.
UBERTUS, ebenfalls Cantzler der Republick Genua,aber im 13 Seculo, hat die genuesische Historie bisaufs Jahr 1242 continuiret. Ol.
UBERTUS, oder de Ubertis, (Facius), ein Florenti-ner, hat sich zu Ende des 15 Seculi durch feine Ge-dichte und geographische Wissenschafften bekanntgemacht, und ein Werck unter dem Titel: Dit-tarnend», so zu Venedig 1501 IN 4 gedruckt worden,in italiänischen Versen verfertiget. Vo. 6i. Niger deScriptor. florent. Fa.
UCHANSKY UDALRICUS
UCHANSKY (Jacob.), einund Primas von Pohirn, übersetzte , unl»tnitani carecheses in die pohlnische ^Ptfüberschickte sie hernach Joh. Grovecio nawwelcher sie 1564 lateinisch ediret. Ant. A«g-prafatio in Cyrilli hierosolymitani Opera. ^UCHTMANN (Alard.), von GrönmgeN,hebräischen Sprache Pros. zu Leiden,clamantis in deserto; Übersetztebitte examen mundi, wie auch Rabbi j l * a J e jtl^filii Abrah. Badreshi, DiiT. de vanitate nlU qjßil.
Latein, mit Anmerckungen; und starb den1680, im 68 Jahr. W, d. . mV ir
UCHTMANN (Th. Alm.), hat 1663 ca . rm "”L^gilianorum supplementa zu Groningen W 4gegeben. bj(((C fit
UDALL (Ephraim), ein exemplarischer hektLanden, war erst ein Puritaner; hielt sim'nach, als er die Unordnung in derLromweUen sahe, zur bischöfflichen Kirs>e, ^Noli me tangere und andere Bücher widerchie; Predigten, und starb 1647. Wo. ^UD ALL, ober Odovallus, (Nie.), ein Engeua" her»bohren 1505, soll es in vielen Dinge» nr>k ^ !"
gehalten haben, und wurde Rcctor der jh»Eaton bey Windsor. Einstens beschuldigteeines Diebstahls, den er nebst einigen vSchülern solle begangen haben. Allein ein ^»or Gerichte absolvirt, bekam nachgehe»^nonicat zu Windsor, starb um 157L unaFlosculos lat. linguse ex Terentio ; ComM- ^ik^Apophthfigmau ; Briefe; Gedichte undWo.
UDALRICUS, ftcfje Uldaricus. , .spUkg:
U D A L R I C U S, tin Mönch;» St. Asta
hat nebst Sigism. Gojfenpnt, Chronica A»o §tgeschrieben, welche zu Wien in der f<jVl irbliothee im Manuskript liegt. Die Zeit, nelebet, ist unbekannt. Possev. Fa. l0 (,oi
UDALRICUS, <tn Patriarch von Aqvilcja un. „„6
hat Episteln nachgelassen, von denen 6 >nHueberi Codice diplom. tefünblicf). F a * «aplí^UDALRICUS, ein deutscher Mönchlebte um das Jahr 1125, und verfettE^ M'epistolarem, darinne er viel Briefe der L '
ftr, Cardinale, Bischöffe rc. zusammen<ard hat denselben in seinem Corpore mmo II aus einem Manuskript der kaysernw Mit!'tffjetf zu Wien heraus gegeben. Erswj o 1 'bey St. Egidii gewesen seyn, und de» v tl K 3iseiner pommerischen Reise begleitet haben- c (inUDALRICUS, Bischoff zu Cosinitz, -n *Mönch zu St. Dlasi, in dem Schwartzw^ sersten Hrlffte des 12 Seculi, schrieb vit .
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vr-> 12 vertun, jw/n»*- - an- ';
hardi, Epiic. au^ustani, das in CaruJ 11 .*stehet i ingleichen vitam S. Conradi, tp uc>