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so schöne Hand, daß man die Schrifften, welche Fran-ciftus I auf ftine Unkosten zur griechischen Sprachegießen ließ, nach seiner Schrifft verfertigen müsse,chticolaus Vcrgcrius, deraufTumebi Hochzeit Versegemacht, warfen, Sohn. L.
VERGERIUS (klieronymus), einMedicus,war auseinem adelichcn Geschlechte zu Capo d'Jstria gebehren,und legte zu Padua den Grund seiner Studien, allwoer auch die Ooctor-Würde angenommen. Nach die-sem ward er 1655 Professor Medicin« zu Pisa, 1665aber zu Padua, in welcher Bedienung er besondernRuhm erlanget, und 1678 in einem nicht gar hohenAlter starb. Man sagt, daß er sich zu Tode gegrä-nut, weil er keine Kinder gehabt. Seine Schrifftensind.' Praeleftiones in Avicemue üb. defebribus; inartem medicinalem Galcni; Traft, de urinis; Syn*taxis niedicamentorum omnium tum internorum,tum externorum ; Medicin® fonces, chirurgia &pharmacia universalis See. Pap.
VERGERIUS, oder Vergier, de Havranne, oderd’ Auranne, (Jo.), ein BcnedictrnewAbt von St. Cy-ran, wurde 1585 zuBayon von adelichen Eltern gc-dohrcn, machte in seinen Studenten-Jahren guteFrcundschafft mit Justo Lipsio, wurde im 39 JahreAbt, schrieb unter deni Nahmen, Petrus Aurclius,das bekannte Buch : de JureEpifcoporum, verfertigteauch kurtz vor seinem Ende ein Buch unter dem Titel:Galus regius, in welchem er 34 Fälle anführt, da eszugelassen sey, sich selbst das Leben zu nehmen; wo-durch einer von seinen Schülern bewogen worden,sich selbst zu ermorden. Man hat auch von ihm !*
somme des fautes & faussetés capitales contenues en lasomme theologique du P. Garasse ; P Aumône chrétien-ne, au tradition de s eglise touchant la charité enversles pauvres, il, 2 Theilen; considérations fur les diman-ches & les fetes des myfteres ; considérations fur la mortchrétienne-, lettres spirituelles, tu Z Voll. welche her-nach mit einem 4ten Bande, worinne sich théologiefamilkre, und andere kleinere Wcrcke befinden, ver-mehret worden,u.a. m. Er war ein Janscnist, undein grosser Feind des Jesuiter-Ordens, geriet!) deswe-gen ins Gefängniß, kam aber endlich wieder los.Doch starb er bald hernach 1643 den 2 Oct. in dem62 Jahr am Schlage. 1738 kamen zu Cölln odervielmehr zu Amsterdam heraus: Mémoires rouchanrla vie de Mr. de Sainc-Cyran, par Mr. Lancelot inzwey Bänden, darinnen von dem Leben und Schrifftendieses Abtes umständliche Nachricht gegeben wird.B. Bf.Un.
VERGERIUS (Petrus Paulus), ein Philosophas undHistoriens, war zu Eapo d'Jstria auseiner edlen Fa-milie um 1349 entsprossen, und legte den Grund fei-ner Studien erstlich zu Venedig, nachmahls aber zuPadua, woselbst er sonderlich der Philosophie undgriechischen Sprache obgelegen. Nach diese,!, studir-te er zu Florentz unter FrancistoTabarella die Rechts-Gelehrsamkeit, und kehrte nach einiger Zeit mit dem-
VERGERIUS
selben wieder nach Padua, da er denn beyLarrara, Herrn von Padua in grosse Gene® ^und zugleich 1393 zum Profeffore Logices am ",ger Académie bestellet wurde. Er nahmdua zugleich in der Philosophie, Medicin, w» ^dem Jur. civ. und canonico den Gradiiw em (tfctoris an. Da er aber vorermeldercmdar zum Frieden mit den Venetianern rief?/ » ^
berftlbige deswegen öffters mit grosser Heslt>S ^^egegnete, nahm er seine Dimißivn, und hielt 1 ' ^Zeitlang.zu Venedig auf, worauf er willenssein Vaterland zu gehen, von Zabarella aber,vornehnisten unter den Gesandten, welche o<c ^ir,Padua an die Republic Venedig übergebe»auf andere Gcdancken gebracht, und aus» " (tPadua geführt wurde. Von dieser Zeit a» ' ^auch bey Tabarclla beständig, und begleitete 1allein „ach Bononien, Florenö und RoM,be zum Ertz- Bischofs und Cardinal ernenmsondern auch in dessen Gcsandtfchafft ,".Mitr«*GigismunS, ingleichen auf das zu CossUßConcilium; da denn ZàreUa mit Tode |Vcrgcriusaber die Leiche besorgte, undCorpcr nach Padua überführte, hernach I’®' ’ ,41 9 .Kayser Sigismuno hielt, und mit demstl^
»ach Ungarn gieng. Er starb 1428, und ^^ p-verschiedene Schrifften, als: Ep. de vita « 0
bareil®; de ingenuis moribus ac liberalm“ vi'Hilloriam principum carrarienlium ; ° ecCtam , welche in Tomafmi Petrarcha rediWde divo Hieronymo orationem, welche in ,, Hj'sten Austagen von Hicronymi Werckcn >^wssi"lloriarn principum mantuanorum; GoMwei^^.meum, & in libros Platonis de repubheahat auch den Arrianum de gestis AlexandriM* jpuifl
ins Lateinische übersetzt. Seine vins P ^ e pi*carrariensium, illgleichen seine Oratione>stolas historicas, worunter sich auch bad pcn !,isführte Schreiben de vira & morre Zab ■*’- Killet
der, hat L. Ant. Muratori in dymlcripr. rer. ital. an das Licht gesiellet- .jrp r incip afitsetzung des Arriani aber, wie auch die lull- ^rnanruanorum, Und die allegabiiia dift* J o^ 0 'Platonis sind niemahls herausgekommen-Murat, in prsf. Nie. a ... ssapd 1 /
VERGERIUS (Petr. Paul.), (in S5jfw 0 |!.f * £(,<#'Jsirien, und nachmahlen ein protestants f(1Tlglich war aus einer Stadt und Familie n ^^,Mrigm entsprossen, studirre anfänglichdw -i ^ pa&rauch Doctor darinnen. An. 1541 wohnt tn<licher Nuncius dem Reichs-Tage z„ f^ cr e cà ei ' ll ‘,hielt daselbst eine Rebe: de unione « .ufttftft 1 'welche gedruckt worden. Nicht langes"rathete er sich, trat aber nach seiner cck® m 0 c r{den geistlichen Stand, und begab M, dar ^ (( vi
Bruder Antonio »ach Rom, der bey Pat
in besondern Genaden stand. AIs nun ih
eine gute Geschicklichkett zu Negotiation 0 -