'^5 VERINGER VERINUS
^iv lNGER ( Anjr *)< ein Theologus, gebohren zu.âenberg i,n Würtcmbergischei! um 1553/ studirtem>^ ?irspach, Herreualb und Tübingen, ward 1582JHZister, und nach etlichen Jahren Repetens illust.klpendii zu Tübingen z folgrnds 15S8 Diaconus zu-^rrenberg, 1590 Prediger zu Gchemnitz in Ungarn,er» î u Fetdsperg in Oesterreich, von wannenvorgegangener Religious^Aeuderung und Dcr-ftl .; Dur *a der Lutheraner daselbst, wieder in sein Va-n, w^iurüA gekommen, und 1621 Stadt-Pfarrer^ àsenfeld, 162; Spécial -Superintendent unddj.^i-Pfarrer zu Freudenstadt, allwo er auch 1628ke»!>^ Kirche eingeweihet, 1623 Spccial-Superin-rg^nt und Spital-Prediger zu Stuttgard, 1629jj-Z^chJvlirtembergischcr Consistorial-Rath und Hof--„ ^Zkr'daselbst, und noch in eben diesem Jahre Abtgx^wirspach, allwo er auch gleich darauf den 15 Nov.feti»! n, und Predigten, wie auch eine Lcschrei-V Er ? £>ct Kirche jtt FrcuSenstaöt hinterlassen. Fi.| C 5 j (Johann. Baptlsta), ein italiänischer, Poet,
X 594 zu Verona, und schrieb: Ardor 4’Vp n T ' e P er ■( morigerate Giovane {je.
{i titQ^ ÜS ( Miehael )> ein Sohn Ugollni, war nachbeul , ê" Florentz, nach andern aber auf einer von>>Ntkv, rischen Inseln gebohren, und studirte zu RomPaulo Saxia oa ^onciglione, einem damahlsgzh.^kc» Redner und Porten, dem er auch nach-Cü f ieine dilticha & epigrammata zugeschrieben,dieselben 1487 zu Florentz das erste mahlund von den gelehrtesten Männern, sowohlsv tz -î. Nettigkeit der Verse, als wegen der Tugend,tw ,Un w überall Herfür leuchtet, wohl aufgenommenNgtkx ' Eeine Keuschheit war so groß, daß, als er.$ rm pj^ern aus dieser Ursache in eine langwierige^îNer ca " ^ cI/ lmî> die Medici weiter kein Mittel zusieg, jàesung, als den Ehestand vorzuschlagen wu-ivjx ^ ueber sterben, als seinen virginemn florem,^ke, verlieren wolte: wie er denn auch an- 'üonem also schrieb:
VERIS VERIUS
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unr medici coitu mihi, Paule, salutem,
Hub ~' i0rl tanr ’ vatx Elt m ‘ E * cerE: * Falus.
ian 3 e darauf im ig Jahr seines Alters sein«us j/^digte. polnianus hat daher dieses Distichon^gemacht:
venu; porerar lento fuccurrere morbo,
^ Qnl Ee polluerer, maluit ipse mori.
V Er -Vo.hl.
the, n (Pacisicus), stehe Backhufen ltNd Ben>
^Rllvjnc (SioipHcius),- fte^e Salmafius. *Heg, eM U!> (Ugolinus), ein Poet, zu Florentz aus ei-i; ^.în Geschlecht entsprossen, florirte zu Ende dessvg^ss ",uub erwarb sich durch seine Gelehrsamkeiteis >Ruhm, daß er auch von Laurcntw 2e Medi-che? „'r.dNfvrmatore seines Sohns Johannis, wel-ldsrh.^^îUahls unter dcnl Nahineu Eeonis X Pabstvor viel andern auserfthen wurde. Er starb,
Wie einige wollen, noch bor 1522, nach anderer Für-geben aber, um das Jahr 1525. Seine Schriffte»sind: de illuslratione Florenriae I. 3, in lateinischenVersen; triurriphus 8c vita Matthi*, Pannonias Régis,so Lartholinus Largensts zu Lioni679 in x r edirt; äslandibu; 8. jo. Laulberri, ic. de laudibus 8. Phil.Benitii, beydes in Versen,' de Christian* religion«ac vit* monasticce felicitate; de rebus divinis; Te-stamentum verus 8c novum carminice expositumjCornm. in Horatium; opus Carliados, darinyk er Ca-roli M. Thaten beschreibt ; de expugnatioae Granadscarmen, und verschiedene andere, davon aber nicht allegedruckt sind. Ghil. Vo. Fa.
de VERIS (Jo.), ein Benediktiner-Mönch, lebte um146z, lind schrieb : Chronadromum oder cursum tem-po rum ab O. C. ad Christi nasalem, so in der AbteySt. Petri zu Aldenburg im Manuscript liegt. Fs.
VER I US (Anton), gebohren den 24Jan, x6g2,legtebey den dasigen Jesuiten den Grund seiner Studien,in deren Societät er auch in seinem 19 Jahr aufge-nommen wurde. Er befliß sich von Jugend auf ei-nes heiligen und gottseligen Lebens, und ließ sich dieBekehrung der heidnischen Völcker sehr angelegenseyn. Ob er nun schon bey seinen Obern etliche mahlAnsuchung that, daß sie ihn als Mißionarium ver-senden möchten, so trugen doch diese theils wegen sei-ner schwachen Natur, theils weil ihn sein Bruder,Luvewig, Graf von Crecy, nicht von sich lassen woll-te, Bedencken, ihm in seinem Bitten zu willfahren.Er gieng also mit gedachtem Grafen, und erwarb sichnicht allein an den catholischen, sondern auch denprotestantischen Höfen, als dem berlinischen und ha-uoverischen grosse Hochachtung; wir ihm denn diePrintzcßm Sophia ungcmein gewogen war, und derbrandenburgische Premier Minister,GrafvonSchwe-ri», versicherte, daß er mit diesem Mann sehr wohlzu leben gedächte. Endlich ward er Prokurator derMlßioncu in der Levante, die durch seine Vorsorgebald wieder in gutes Aufnehmen kamen. Sein zu-nehmendes Alter und Unvermögen aber nöthigten ihn,diese Geschaffte einige Jahre vor seinem Tode, der1706 den 16 May erfolgte, nieder zu legen. Seine.Schrifften sind : /« vie de Mejfirè Michael de Noblez ;de S. François de Borgia ; V apologie de Ms. le Card.de Fmflemherg, und einige frantzösische und lateinischeManifeste, die er im Nahmen einiger deutschen Juri-sten, die mit dem wienerischen Hofe nicht allzu wohlstanden, verfertigte. Seine Bruder waren der folgendei) Johannes, 2) Francifcussso anfangs ein Priester desOratorii, nachgehcnds aber Bischofs zu Grasse in Pro-vence worden, und 1712 gestorben, z) der obgcdach-
. te Graf von Crecy, Luvovicus, königlicher Cammer-und Cabinets-Secretavius, wie auch Staats-Rath,welcher sowohl auf dem Reichs-Tage zu Regcnspurg,als auch bey den Conferentzen zu Ryßwick, und inandern wichtigen Angelegenheiten als frantzösischerPlenipotemiarins sich hervor gethan, und 170Y- >mDdd dd 2 8 vJahr