’Hr verse VERSORIS VERSOSA VERSTEGAN 1548
de hctoverde Wer eh van D. Baìtbaser Behker.j e y ten °urg in bibl. remonstrant.sg\ J^E (Narali* Aube'rtus), ein Frantzos, warzuaber öon catholi scheu Eitern gebohreu, bekanntesich»à ^^chhero zu der reformirren Religion, undDoce allein in der Medicin den Gradum einesan, sondern erhielt auch in Amsterdam dasund eine Prediger-Stelle, wiewohl nichtdc. ^wird; wo er eigentlich dieselbe bekleidet ha-er ö ^ fr '"ä)t allein ein sehr unordentlich Le-îtqriff^^' sondern auch die socinianischen Irrthümerfíré '? tIri ’ e fr seines Amts wieder entsetzt, undTàn v "negcraume Zeit mit dem jüugern Lhriftoph-tag öxy den Lftevircn auf. Endlich trat er umtr bipil a ^ r i6 9 ° wiederum zur cathvlischenKirche, undselcht J 501 - 1 der frantzssijchcn Geistlichkeit eine Pension,Ut*, , ^îelleicht die vornehmste Ursache war, basier^8 er " neum umkehrte; wie denn einige melden,§î C jj : ''"inoch in seinen letzten Lebens-Tagen in dera ®t«rE>anb Zweifel gehabt, obgleich andere' ^aß es ihm mit seiner Wiederkehr zu den^ele e í n Ernst gewesen, und daß er hiernechst.^^'"ndigkeit spüren lasten. Er starb zu Parisie--v^"^chdem er wider dcsJurieu sogenanntes i’re-ihiberh V ~ ïô ' desselben protestant pacifique; undHe fiictutn pour en demander justice 8cc. ei-
^^gung unter dem Titel: Manifeße; des-^«cu 1 ° Uc ^ ^et) andern Gelegenheiten /’ impie con -lypß ß °ß dfftrt. contre Spinosa ; la clef de V apoca-<> ( a ^ Jeun ; /’ Antì - Socinicn, ou nouvelle apologie
catholique contre les Svciniens ; Nild tombeau
V £ e 5^ n ' ani fine heraus gegeben. B. Lb.
»tin, c ^EANUS (George), Hat 15x4 den Erst«,ebtref Ulïl Var *onam Commentariis zu Paris itl folio
lo V ERs^
(Anton.), ein Mnsicus von Plaza anscaijin,, Itüorirte 1595, und schrieb verschiedene musi-Werüe. AI.
^ntai-ein Deutscher, hat 1492 Com-pül ce 11 ln drißotelis ethica, und 1497 quacstionesc lITlas in veterem Arißotelis irrem rhetoricami m fExru ejusdem, wie auch in omnes librosV ^ s o| l i* ^öln in folio heraus gehen lassen.■ n &i,n*t s (àdr.), ein Dominicaner von Beziers>n sejn^?^kc, advocirte schon zu Paris, als er alldasogest 2 5 Jahr in den Orden trat,darinne er es
bi î>a ^ er nachgehends zu Limoges undEr Theologie mit Ruhm und Nutzen lehrte.
s8 Nov. x66z, im 65 Jahr, und schrieb
sr< ref u ^ n ? inßitut de la congrégation de notre Dameiècurj^f 6 ’ concursü Dei generali ad causarutn1 Jos^? a ^i° nes adversus Molinam ad PetrumV^Ueti a üosque; apologie pour S. Auguflin, volldas erstere gedruckt worden. Là^icog,. (Petrn; von), Herr von Fontenay, lektstellkex e^^rcilli und eines Theils von Montoyer,Te!-.csi"sh derer von Gvise, i« dem x6 Seculo,L ‘xic. T. IV.
war ;ü seiner Zeit einer der berühmtesten Advocatenin dem Parlament zu Paris, allwo er den 16 Febr.1528 aus einer alten und ansehnlichen adelichen Fa-milie gcbohren worden. Ersolte bey dem königlichenhöchsten Gerichte emploiret werden; weil er aber dasvon feinem Vater dazu bestimmte Geld in derJugendliederlicher Weise durchdrachte, raufte er aus der Notheine Tugend machen, und einen Advocaten abgeben,dabey er so grossen Fleiß anwendete, daß er in die-sem Collegio bald einer der vornehmsten ward. Erführte den Jesuiten 1564 den beruffcncn Proceß wi-der die Universität, und erhielt in derThat, daß siesich zu Paris setzen, und allda öffentlich lehren durf-ten. An. 1476 war er als Dcputirter bey der Ver-sammlung der Stande zu Blois, und führte im Rah-men des Tiers Etat das Wort. Dem Hanse Greifewar er dcrmassen ergeben, daß als er hörte, daß derHertzog von Gvise zu Blois massacriret sey, er wenigStunden darauf vor Schmertz und Leid den Geistaufgab, 15S8 den 25 Dec. Seine Familie hat sichwohl conscrvirt, und es leben seine Nachkommen an-noch in Franckreich. B.
VERSOSA, oberVerzosa, (^oh.), ein Spanier, ge-bohren 152; zuSaragossa, kam im 15 Jahre feinesAlters nach Paris, und profitirte bald hernach da-selbst in der griechischen Sprache mit so grossem Ruhm,daß man oft 102-2Auditores bey ihm zehlte. Von dargieng er nach Löven, allwo er noch grossem Applau-snm fand. Er wandte sich hierauf an den kayserlr-chen Hof, begleitete den kayserlichcn Gesandten Men-Voza auf das tridentinische Concilium,und that nach-gchends eine Reife nach Engclland. Bey seiner Zu-rückkunfft besuchte er Rom, bekam vvm Könige inSpanien Ordre, daselbst zu bleiben, und als königli-cher Archivarius die Rechte, welche die Cron Spa-nien auf verschiedene Königreiche hatte, zu untersu-chen. Bey allen diesen wichtigen Affairen legtecrsichzugleich auf die Poesie, starb 1574, und schrieb pro.
sodiam Gnecor. ; epistolas carmìnìce scriptas ; Car-men epinicion in navalem victoriam Johannis Au-striaci de Turcis ; Carmina Lee. Ant. Teil!!H.
VERSTEEG,fie()e Steeghius.
VERSTEGAN (Richard), sonst Richard Rowlandgenannt, vonLonden, dessenVater Thcod.RorviandVerstegan sich aus Geldern in Engelland rekirirt,all-da geheyrathct,und diesen Richard als einen Knabenvon 9Monat hinterlassen hatte:weil nun ftineMut-ter einen Böttger heyrakhete, wurde er im i6Jahrauf dieses Haudwerck aufgedungen, studirte aber her-nach, florirte um 1625, und hielt sich meistens inAntwerpen auf, nachdem er wegen der catholischenReligion, weicherer mit grossem Eifer zugethan war,aus Engelland hatte entweichen müssen. SeineSchrlssten sind rhearrum erudelitamm hsereriear.no-slxi temporis; und im Englischen de restauration estudii anriquiratum. und de monarchie» regimine inAnglia perpetuo ; ingleichen nederdnytfche epigram-wen Lcc. Wo.
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