Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1559-1560
JPEG-Download
 

VETTERE VET WEIS

VETTERE (Mariamis), einsicrlianischerDomr-dak ^vn Palermo, war ein so beliebter Prediger,se,î Kirchen zu enge wurden,, und er aufdcu Straft

denmanchmal)! 8 bis9 Stunden predigte, suchteUl Maria und dieRosencrantz - Gebete eifrigy., ^mchern, brachte auch zu dem Ende verschiedene^ Gewohnheiten auf, schlug aber alle geistlichestänv ' bstruntcr auch ein reiches Bißthumwar,be-den und starb zu Castro Nuovo in Calabrien

^December 1589. Man hat von ihni compe»-l n e jL online e regola del SS. rosarìo della vcrgine;c 0nl>' ’ d !! ^ ll ‘genze • Und Manriquum in trastatuR 0 j. sturionum confraterniratis vitte sub titulo SS.t C(n p U genin icis nebst dieses Mariam beygefügtlerm» 0 ^?°uäio, welche bcydeWerckgen i;8r zuPa-8 gedruckt worden. Là

^ b 'pî ì l bl (Ehrisiina), siehe Poniarovia.

Valerie, siehe Valens.

^ c ’ Victorias.

Co«,, (Johannes), ein Frantzoft, aus der Franche-Nach'^cbürtig, kam umdieMirte des i6ten Secüii.^nVr 10 ' aliix>e er eine Zeitlang in dem ColkegrolcK-s); un, wie auch in dem Collcgio des Cardinaisdcr v,'^kinen Lehrer abgab, und hierncchst sowohl in.-.êl^prudentz als in der Medicin den.Gradum csi

erlangte. 1560 hielt er sich bey demaïs ^ ^Procureur des Parlaments,Aegid. Louroii,,dann von dessen Sohne auf, und bckamso-

diesen, l( ^elle eines königlichen Secretarii. Nachlq^^ ^d ihnr Larolus IX i;6g die Stelle eines Par-ker o/s^'whs in Bourgogne, und schickte ihn zu gleulint) 111 wichtigen Angelegenheiten nach Deutsch-* e ^£'ar t>r - ctl1 ^ er n ' t ^ feiner Wiederkunft seine bemeld-in tzx.ss/ dem bnrgundifchen Parlament 1571 zwardernm , "^öm, fünf Tage darauf aber dieselbe wie-langx^, "ederlegte, und zu Paris sein Secrétariat soA?à"^he, bisihn derKönig 157gzumRcqvcten-?S8i Q , C Ì ,Iîliníe - Endlich erhob ihn Henrjcus III*1 betîiq\ ) ' n den Adelstand, worauf er noch Präsident3 ahr ^vlament von Bretagne ward, und um das^häna ^ mit Tvde abgicng. Er war ein eifrigerden ^ ä.vonderLigue, wie er sich denn auch unterbefand, die der Hcrtzog von Mayenne8er bx»f? ^on dem Volck bestellten Rath der Viertzi-wli v^Pte.. Seine Schrifften sind: 6s obckuGa-. ^rio; orationes in medicin* commendatio-onin/^°o u cor >tra c ilamnias Th.Bezte in JCtos^Ivse; I Us; re ügionis 8 c régis adversus exitiolas^ >r ' rt ' a i ir r 62 * ^ conjuratoruin factiones defenilo. e stl1 ^ >n frantzöstschcr Sprache heraus

; UdiiUn-, ' F r #ncisci Bahluini rel'poniio suera ad J.fc eo iao| CUm pi '* fat Jo- Veceris; Lanccllnui Car -^fastis a ad regem de Francisci Guifii ducis dictrsVb ere, îi ex gallico latine verse per J. Ve-

, ^Ete Ve ’ Nic *

^48, i u ,V'/ r Bcrnhard ). ein Jesuit zu Cölln,lebte um0 lchrieb meditationes de vita ac paffione

VEUNULTZIUS UFFEL ijio

VEUNULTZIUS (Nicolam), ausdemLn.renbnr-Zischen, schrieb poetische, oratorische und politischeTractate. A. H.

VEUSEL (Philipp.), von Brüssel, war Cantzler vonBrabant, lebte um 1560,und schrieb epiilolam adnov«reügionis lectatores, die 1567 in 8 heraus gekom-men. Scv.

VEXIONENSIS (Jonas Magni), siehe Magni.

V E XI O N I U S (Michael), siehe Michael.

da VEYGA, ober Vega, (Bartholomceus), ein portu-giesischer Dominicaner - Mönch, zu Ende des 16 Se-en!!, hat 1588 zu Pampelona ein Buch unter demTitel: Computa ecclejiaßico in 8 heraus gegeben. Anr.Ech.

VEYRIER (Dominicas ), ein frantzösifcher Domini-caner, von Puy en Velay, florirte um das Ende des17 Secnli, lehrte in seinem Profeßhause die Philo-sophie, hernach auch die Theologie, war anbey dessel-ben Prior, schrieb Orarionem ad communem lsti-tiain invitatoriam pro consirmata a morbo LudoviciM. valetudine, und lebte noch 1709. Ech.

VEZA (Didacus), ein Spanier, florirte um 1515, undschrieb MonoreiTaron ecclelusticum. Ghil.

VEZ/EUS (Menatus), siehe Beolcus.

de VEZELET (Glaumalis), siehe Alcarius (Wilh.).

VEZZANI, oder lateinisch Vectianus, (Jacobus),gebürtig von Reggio in Italien, wurde nachgehrndsPreSb-yter daselbst, ein in der lateinischen uiid griechi-schen Sprache, wie auch in der Poesie vortrefflich ge-übter Mann, welcher zuRom in dem Collegio clemen-tino, zu Genua, Placcntz und Reggio, viele Probenvon seiner Gelehrsamkeit abgelegt hat, florirte zu An-fange des 17 Seculi. Er stand bey viel grossen Leu-ten, sonderlich dem Printzen von Este, dem HcrtzogFcrdin. Gonzaga, und dem Cardinal Larbcrini ingrossen Genaden, und hatte einen Briefwechsel mitden berühmtesten Männern seiner Zeit. Er hatEoi-stolas, orationes und poemata geschrieben, die sowolbesonders, als auch zu Genua 164g und 1644 zusam-men gedruckt worden. Ferner hat man von ihm:Raccoha de pitt insegni Poét: di Reggio, UNd ill seinenBriefe» gedeucket er, daß er weitlauftige Gommen-rarios in Taeitum verfertiget. Den Pa tribus seinesCouvents soll er noch unterschiedene Manuseripra vonseiner Arbeit Hinterlassen haben. Das Jahr seinesTodes ist ungewiß. Giov. Guafco storia litterariadelT Accademia di belle Lettere in Reggio.

VEZZUS, siehe Beolcus.

UFANO (Didacus), ein Spanier, im Anfange des 17Seeuki, war Artillerie-Hauptmann zu Antwerpen,und gab daselost Tratadv de la artillerie y ttjo del pra-íìkado t6i$ in 4 heraus. Ant.

UFFEL (Johann), eiliJCtus von Brüssel, starb 1617zu Antwerpen in seinen besten Jahren, und schrieb

Notas in DidaciCovarruviie varias refohmones; con»siilcaciwiem ccnnubiai. &c, Fr. W,d. Sw.

de