Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1599-1600
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s S 9 ?

VIGNE

VIGNIE&'

\u t n 011 den König geschrieben , um welches willenig darauf von einer unbekannten Person

x "»er Büchse voir Coco;, eine güldene emaillirtejk"' nebst einer von dem Apollo, wie es hieß, zuschilt verfertigten Ode, als ein Geschencke zuge-»nd ^urde, worauf fie hernach in einigen Stancesfcüe Madrigal an die Iris , wiederum antwor-clin'r tttztgedachteOdeist in dem Recueil devers

heea,^ ^"^utrcstcn, welches der Jesuit P.LouhoursAiad ^^eben. Eine andere aber, worinne sie derbalfp, 01 ' Scuder)? zu dem in der Acad. francoift er-hat der Beredtsamkeit Glück gewünschet,

in seiner histoire dieser Académie An.în d?» lassen. Noch andere ihrer Gedichte findans verschiedenen Sammlungen, die zu ihrer Zeit

hil'en!

getreten, befindlich. Da sie aber dem Stu-le(gjk"ä u eifrig ergeben war, verursachte ihr das vie-öfn Stein, woran sie auch noch unverhey-und in der besten Blüthe ihrer Jahre, zu ParisLí W. Sie hatte noch einen Bruder, dessen Ver-d>cise . mittelmäßig war; daher ihr Vater schcrtz-hättc ^ ^gen pflegte: als er seine Tochter gezenget,^ vermeinet, einen Sohn zutrugen; da er abersey gezenget, wäre es ihm nicht anders gewe-' w ob er eine Tochter zeugte. Nie. Schul.

ß«th lGNE ( Gaces )i ein frantzösischer Edelmann,Titels r 3 6 4 / im ^ »«rHeß einJagd-Buch unter demde j a . ' c Roman des oiseaux <f?c. Cr. Ve.

ih (Michael), cmSKebtcttö, gebohren 1588

Hdbft 10 * 1 m ^ Normandie, studiere zu Paris,ward(itjnjf ^14 Doctor, lehrte darauf einige Zeitindemeiid^^es Cardinal le Moine die Redekunst, wardDechant der medicinischen Facultat, erwiesA„tin, e,l ? en grossen Feind der Chymicorum und-esbvy j,,"/und starb 1648 den 14 Junii. Man hat! orationes duas , quarum posterior adversus«>°n n 7 rastum lìenaudor , Gazettarium, medicumd® p le nsetn & omnes medicos extraneos, Lute-est ari fi°ium illicite medicinam facientes habitaVjç N ‘c.

Vï GNE RlUS,í ‘ CÍ)eVígo!er -W, Ul -MARVILLE, siehe d’ Arragon (Bo-

V,g nTp?

f«r Q . R (Henr.), ein Frantzose, gebohrcn zu Bar® tc 3 atii> tte , ^ en *8Mcrtz 1641, trat 1670 in dieCon-8er Oratorii, verließ aber solche nach eini-

Aîr. Clever, und war viele Jahre Cure zu Rochelle,

bey'îj Zetere Bischoff von Noyon verliehe ihm da-gllejg... ^"ieatander Cathedral-KirchezuNoyon;tt(lt Wieh ■ ^^>es auch nach einiger Zeitwieder auf,^Apr. jyi * 1 obbcsagte Congrégation, und starb denJesu, qI°Z' Man hat von ihm la conmifj'ance de*‘05 j ev 7 0“ de nous meine, de ses bienfaits ff de

P'eté p 0 ‘ rt ’ tirées des epitres deS.Pauli exercices de,r>t *riet£ r n Pt ,re,1 dre h faire V oraison & à regier sone ’ Psaume de David à trois colomltes avec defen-

VIGNIER 1600

tittteus de pieté pour en faciliter la méditation. Biblio-thèque des auteurs de Bourgogne.

VIGNIER (Hieron.), gebo{)rett 1606 zu Blois, V0Nreformirten Eltern, wurde im i6 Jahr Licent. Juris,nahm rbrF die katholische Religion an, wurdeAmt-mannzuBaugency/Undwoltehernach indcnCarthäu-ser Orden treten. Weil ihm aber das strenge Leveirnicht anstand; so begab er sich um rügozu den Pa-tribus Oratorii, deren Superior an verschiedenen Or-ten erwürbe. Er warin der griechischen, chaldaischen,hebräischen und syrischen Sprache, wie nicht wenigerin der Genealogie sehr erfahren, darüber er häufig zu

' rathe gezogen wurde; war auch in Untersuchung derMedaiflen sehr glücklich. Als er zu Venedig war,entdeckte er eil, Manuscript vom heiligen Fulgentio,welches er mit grösser Mühe abschrieb, und wircklichheraus gegeben hätte, wenn er nicht darüber verstor-ben. Er fand auch indem Kloster zuClairvaup zweyVolum, von Augustin, Schriften, welche noch nichtgedrucktgewest,die er nebst einer Concordantzder Evan-gelisten unter dem Titel: Supplemenmm operum S.Augustini drucken ließ. Nicht weniger fand er zuMetz ein Manuscript, worinne von der bcruffenenPucelle d: Orléans gemdbef wirb, daß sie sich nach Be-freyung ihres Vaterlandes 1436 mit einem gewissenRoberto OesArmoisesverheyrathet,undalsoi429 vonden Engeständern nicht verbrannt worden; worüberein Bruder dieses -Hieeonpmi zwey Briefe geschrieben,die in dem Mercure de France Anno 1725 zu findensind. Es istaber auch derselbe feint der Zeit genugsamwiderleget worden. Man hak auch von ihm la vérita-ble origine de la Maifm d’Alsace, de Lorraine & esAutriche, de Bade tstf plus eurs antres ; Stemma austria-cum millenis abhinc annis, welches Ioh. Iac. 2hif-ler l6;o mit Anmerckmigâl, ediret; Oraison funebrede Jean Baptiste le Gott de la Beschere. Nach der Zeitließ er sich einen 7 Untzen schweren Stein glücklichschneide», wobey er viel ausstehen muste. Endlichstarb er zu Paris an der Wassersucht und einem Qvar>tan-Fiebcr den 14 Nov. 1661, im;6Jahr. Pe. AE.Br. Nie.

VIGNIER (Jac.), ein in Historien und Antiqvitäte«erfahrner Jesuit, gebohren 1603 zu Bar an der Seine,entlief seinen Eltern heimlich, und trat wider ihrenWillen in den Orden, darüber sich seine Mutter zu Tode grämte. Er schrieb im Frantzösischen de pace ani-ms ; praxin pacis animse in vira S. Ludovici ; Chro-nicon lingonense &c. und starb zu Dijon 1669 den14 Dec. am Stein. AI.

VIGNIER (floh), ein frantzösischer Jesuit aus Cham-pagne, gebohren 1597, war Human. Philos. Theol.scholast. und mor.Profcssor, des Collegii zu ChaionRector, und starb zu Bourg en Bresse den i7Sept-1651. Man hat von ihm einen Trait, de attribuasmatris Dei in frantzösischer Sprache. AI.

VIGNIER (Nie ),ein frantzösischer Medicus,gcboh-

■ reu zu Bar sur Seine 1530, wo sein Vater königlicherHhhhh'2 Advo-