Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1643-1644
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l6 +î VIRGILIUS VIRGINE MARIA VIRGINE MARIA VIRINGUS 1644

«tocs haben; woran andere zweifeln, und ihn vor?hr geilen Menschen ausschreyen. Von Nea-"S fani er nach Rom, fand bey dem Kayser Lugu-t,-» Änderbare Genade, wurde vor den grösten -Poe-s,°" Mbst gehalten, und starb A. U. 735, 19 Jahrceit . • ^ Geburt. Er folgte in Eclogis dem Theo-^ in Georgicis dem ^hestodo; in Iibris /Enei*^m Hcmcro; soll auch über den Eclogis drey,Oeorgici, sieben, über den Iibris ALneidos<e" 3 ahr zugebracht, und überhaupt auf seine Vrr-^""gemeinen Fleiß gewandt haben. Er befahl vorNe.Ende, daß man die lidros àeidos verbren-buk weil er dieselben noch nicht sattsam ausge-De Allein Augustus erhielt dieses vortreffliche8uel m Unl> ließ es durch Tuccam und Varium, zweyüber» ° dergestalt inS reine bringen, daß alles

ben y^'ige abgeschmtl. u wurde; daher denn die hal-stlid» ^st kommen, welche man in diesem Gedichtehab ^phaus Vegius und L. G. de Nova Villa

9cm en 5 » demselben Supplemente und FortsetzungenSonst hat man über die angeführten«Uö noch Catalecta Virgilii, welche aber wohlskia er ^^rn Federn geflossen. Die ersten EditionesÌ : Schrifften sind diejenigen, welche zu Rom ohnehera,^"^ des Jahres, und zu Venedig 1470 in foliod t iß ^kommen ’ die besten aber diejenigen, so der P.tfchfh f in ulum Delphin!, nebst einer schönen Nach-dessen Leben, ingleichen Per. Lurmann in 4

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4 besorgt. Unter denen übrigen, welche

(listn ir l ^eben beschrieben, sind Dcnatus und GebaVi»7?^radus die vornehmsten. B. Fa. P 3 .cCVUus. einBischoffzu Saltzburg, war aus>vurb öien irrländischen Geschlecht entsprungen, undve von Pivino, Laroli M

M'samkeit

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Vater, wegen seineran den Hertzog von Bayern Voilonem

ànl^^irt, welcher ihn zum Abt des Benedictiner-ttieatf Pktri zu Saltzburg machte. Allhier^er Le-'' m ' t dem heiligen Lonifacis grossen Streit,priest " à daher, weil ein gewisser ungelehrterp die Formel bey der Tauffe gebraucht: Inno-nifo-j ätna & Filia & Spiritua Sancta ; da denn Bo-li Us V 8 den gantzen Tauff-Actum verwarffz Vicgi-î denselben vor gültig hielt, auch von dem"ber dk kriegte. Der andere Streit entstandfach, . Anti p°Jes, welche Virgilius statuirte, Bsni-8'lius °^er diese Meinung also auslegte, als ob Vir-eribs./!"e andere Welt glaube, die von Christo nichtdura n ?^den. Er wurde 767 Dischoff zu Saltz-xlvff'."d starb 784 oder 785 den 27 Nov. Er soll

k^ütn Um ’ dessen Melcb. Goldaßus in not. ad Colum-ben. ^stlkhnet, und de antipodibus geschrieben ha-V^lcf)es< tm dkben hat ein Anonymus beschrieben,,, I R q t r ^/'«»{/i/leiHonibus antiquis stehet. Mab. Fa.

' V IRg,Ï, S c' v »s ili '“'

^Us, *NE MARIA (Ansclmus), siehe Ansei-

* V 1 j ^

hat e Maria (Augustinus), ein ClericuS,privilégia omnium relisiosorum ordt-Lcxic. T. IV.

num mendicantium & non mendicantium zu Ant-werpen heraus gehen lassen, welche das folgende Jahrzu Lion aufgeleget worden.

a VIRGINE MARI A (Daniel), ein Carmelit, gab1662 vineam Garmeli, s. historiam ordinis Carmeli-tarum, zu Antorff in 4 heraus, welche i6go & feqq.sehr vermehrt, unter dem Titel: Spéculum Carmeli-tarum in 4 Tonus in fol. daselbst aufgeleget worden.

VIRG 1 NIU 8 (Andr.), ein evangelischerTheologus,gebohren 1596 den 9 Nov. in Pommern, studirte zuRostock und Greifswalde, wurde hierauf Pastor zuGartz, nach diesem Professor, Die«-Superintendentund Assessor des Consistorii zu Dörpt, und endlichBischoss von Esthland, wie auch Präses des Consisto-rii zu Reval, starb den 20 Dec. 1664, und hinterließ

Manipulum disputas, théologie, r.; disput. johanniti-cas de praecipuis religionis christ, capitib. ; commen-tât, de Ministerin ecclesiastico; de Deo in estentiauno & in personiv trino, ex Deuteron. VI, 4, Ps.XXXIII, 6, Matth. XXVIII, 19 & 2 Corinth. XIII, 13 ;de anima rational! &c. W, m. R.

VIRG 1 NIUS Flavus, siehe Rufus.

S. VI R G N O U S, ei» Schottländer zu Ende des 7Seculi, war ein Schüler Sr. Lolumb», und beschriebdessen Leben. Fa.

VIRIDET (joh.), «in frantzösischer Medicus undSohn eines königlichen Notarii, gebohren zu Parayin Charolois 16;;, studirte die Philosophie zu Dir inDauphine, und die Medicin zu Montpellier, begabsich hierauf nach Paris, aber auch nach Widerru-fung des Edicts von Nantes, nach Genev, weil erderreformirten Religion zugethan war, und von da nachRolles,einer kleinen Stadt im Waüiser-Land. Manhat von ihm: Tractatum novum medico-physieun»de prima coctione praecipue de ventriculi fermentis,novis inmedicinahypothelibus superstructum, & in-nuraeris inventis curiofisque experimentis & obser-vationibus locupletatum ; dissertation sur Ies vapeurs;traité du bon cbiìt pour la produâlion de sang, où l’onvoit outre les causes ordinaires qui le corrompent plu-fieurs maladies qu’ on n a pas connues . Bibliothèquedes auteurs de Bourgogne.

VIRIDIANV8, siehe Varinus.

VIRINGUS, oder Val terius, (Jo.), rin Medicus un-Professor zu Löven, aüwo er auch gebohren war, begabsich nach diesem in den geistlichen Stand, wurde Cano-nicus zu Arras, lebte 1567, schrieb de jejunio eede-fiastico & abftinentia ; Epitomen Theatri anatomiciAndr, Vesalii, gab auch Job, Molani Diarium de me-dicis sanctis aus dem Manuscript heraus. A.

VIRINGUS (Jo. Walter), «in Jesuite von Löven,ein Sohn des vorigen Iohannis, starb zu Mecheln162s den 4 Decembr. im 52 Jahre, und schrieb .inseiner Muttersprache wider Io. walesium, in latei-nischer aber de triplici coena Christi agni, vulgari &

eucharisties. AI. A. _____

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