Band 
Vierter Theil S - Z.
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1655-1656
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VITRINGÄ V1TRUVIUS

| seines Alters Doctor Theologiä, 1681

^dingv. orientalium, j 683 Theologiä, und ioschrick- auch Historiä sacra zu Franecker,

Cn ana crilin Apocalypseos Johannis apostoli;t j„ nienta rium in jesaiam; Commentar. in Zacha-p Ulii P^phetam; typumtheologis propheticx; ty-c j lt ^heologiae practicas; hypotyposin historiée &Hjj? no ^°giae sacrae; animadvers. & methodum ho-a tc(iY Uni ^ cc ^daiii c arum ; synagogam veterem;g $ . tl y na g°gum ; de decem viris otiosis synago-lj ü ’ generatione fiüi ex pâtre & morte fide-d 0 ^ t . ten, P°rali ; difputationes cum H. A. Roell;d e p t i na,n religionis Christians per aphorismos> obfervationes fieras libris VI; Ver-tat ^ & over de evangelische Par»holen ; Aenleidingrec hte Versand van den Tempel Ezechielis;v. p l l! £ daarvan fegen J. H. Coccejus; Orationes,tis • j officio probi sacrarum literarum interpie-de amore veritatis ; de Synodis See. undfo^iin^ 22 3 1 Mertz. Er solte unter einer Be-thxjn'^vn 2000 Thalern und anderen noch vor-che» , îren Bedingungen 1698 nach Utrecht körn-Fra»,?îug es aber bescheidentlich aus, und kriegte zuThaler ""k Erhöhung seinesSalariibis auf 2000Hoch ni dergleichen hohe Pension für Ulrico -Luberoten p,'^and genossen. Dessen nachgelassene Echriff-^-per' ' ^^^ologia fymboiiea; ad Deut. XXXII;

«ivA° Pas aliquas Zacharias; ad miracula Christi;5(Xlli * er ‘° historias creationis mundi ; ad 2 8am.

V e Pist V ‘ 8 ; ad PCalmum VIII, LXVIII, XLV, inRomanos &C. Ur. BB.

iictibcn 0 ^ (Campegius), ein Sohn des vorherge-sir,dhtc?î^^en zu Franecker 169z den 23 Mertz,iu lu Franecker, Leiden und Utrecht, wurde 1715.^oloai'ch^ Doct. Theologiä, kurtz darauf alldakine N» .Professor extraordinär, und 17-6, als erïtof. vr^^" "ach Zerbst erhielt, und solche abschlug,*alis. , rinarius, schrieb: Lpitomen theo1ogi«natu-V Ü ^ U Jacobi cum AngeloDistertationesII;

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pente veteratore, de festo tabernaculo-J ci e anticriricam de natura peccati; Diss. de^îgion^O"^^oribus Dei; orat. de fpiritu & litera'"«niiV) 15 ’ üll b starb 1723 den 11 Jan. Herr Her-^ ""Na hat 17g I dessen Dissertationes sacras,k ^emsterhuis Gedächtniß-Rede auf

Vi^cke» ,?X.darinne er dessen Leben erzehlt, zusammenn H lNo T Ì n * JiB - Ur -

^ (Horatius), ein frühzeitiger Gelehrter,

ch rz kältern Lampegii Vitringa,starb 1696,a d fcttteé Alters, und schrieb animadveriio-h t & 0s ' Vo, ’flèum de hebraifmis N. T. davon Lam-V j ■p^Sîefiiqf' 70 ' 7 ìn seinen Observationibus eine Pro-

Pollio (Marcus), ei» römischer Bau-Rî er Mnq ^ .^eroua, lebte unter Kaysers 2lugufti Re-sv^utist b'chem er sein vortrefflich Werck von derî? 10 Büchern eingetheilt ist, zuschrieb,w ist zu verschiedenen mahlen ausgelegt

V I T T E M E N T 1656

. worden, worunter des Wilhelm philanders Editionvor die beste gehalten wird, die Johann Lace zu Am-sterdam 1649 "Nt vielen Noten, und Bern.Lalvi Le-ben des Vitruvii, in folio wieder drucken lassen. Derältere Llauvius Perrault, ein Mitglied der königlichenAcadémie, hat dasselbe in die frantzösische Spracheübersetzt, und es mit Anmerckungen versehen, 1673und 1684 zu Paris in folio edirt; Gvalt. Riviusaber 1548 zu Nürnberg in fol. deutsch heraus gege-ben. PB. Fa. Possev.

V 1 TTEMENT (Johannes), ein frantzösischerAbbe,war zu Dormans in Champagne den 29 Apr. 1655,von sehr armen und geringen Eltern gebohren, siu-dirte in dem Collegio von Beauvais zu Paris, lehrteschon damahls seine Mitschüler, und nahm hiernachstbey einer angestellten Disputation, da der Respon-dente, der ein junger und vornehmer Abbe gewesen,gleich in derselben Stunde mit einem hefftigen Fie-ber überfallen worden, dessen Stelle ein; wobey ersich über die Massen wohl hören ließ, ohngeachtet diezum Disputiren vorgelegten Theses aus allen philoso-phischen Wissenschafften genommen waren. Nachdiesem legte er sich auf die Theologie, und wurde nichtallein in selbiger Bakkalaureus, sondern auch gleichdarauf seines Präceptoris Nachfolger in der Profes-sione philosophica. In diesem Amte that er sich der-massen hervor, daß ihn der Staats-Minister Louvoisin fein Haus nahm, und ihn zum Jnformatore sei-nes Sohnes bestellte. So bald er diesen jungenHerrn so weit gebracht, daß er seines Unterrichts nicht

. weiter bedurffte, wurde er Rector der Universität zuParis, und Coadjutor des Principal in dem Collegiovon Beauvais, da er denn auch als Rector 1697 lmNahmen der Universität seinem Könige das Compli-ment wegen des geschloffenen Friedens machte, unddiesem Monarchen so besonders gefiel, daß er zu denumstehenden Hvfieuten sagte, es habe ihm Zeit seinerRegierung noch nie einige Rede so viel Vergnügengemacht. Deswegen trug ihm der König noch in dem-selben Jahre die Erziehung seiner Enckel, nehmlich derHertzoge von Bourgogne, Anjou und Berry mit demTitel eines Lectoris bey den königlichen Kmdern auf,und schickte ihn folgcnds 1700 mit dem -Heryoge vonAnjou nach Spanien, um ihm allda mit seinem Rathbeyzustehen. Er kehrte aber 1702 fast wider denWillen seines Printzen nach Paris, und in das Colle-gium von Beauvais zurück, wovon er die Coadjuto-rie schon 1697 aufgegeben, solche dem Hm. RoUinzu überlassen. Allein 1715 zog ihn der Hertzog Re-gent von.neuen an den Hof, und machte ihn zum Un-ter - Präceptore des Königs LuSovici XV, welcheStelle er zwar annahm, sonst aber die ihm angeboteneAbrey von Montmorel sowohl, als die Ehre, einMitglied der frantzösische« Akademie zu hetssen, aus-schlug. Als nachhero sein König das zur Regierungin Franckreich erforderliche Alter erreichet, und manihm zu einer Belohnung vor seine geleistete Dienstedit Wahl unter 40 damals erledigten Beneficiis ließ,

nahm