Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1663-1664
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VIVIEN VIVIN

Iéí 3 V I V I A N U S

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: harmoniam ober tr. delibero arbitrîo 8c gta-p*’ s° En tîïftctene und Durand! Collection siehet.

(Anton), ein frantzôfischer Jésuite, ausüb- ^ °^întz Perègord, war Cöadjutor spiritualis,s>> ^Mte Tbont/t a Kempis libelium de imitationeseftr' t. 1 ^ Epiídolas generalium Socieratis Jesu,a ' 1 auch im Frantzöstschen: de virginicare; deUt 0 cu stode; de oratione 40 horarum; de pie-

c-, e <y er 8 a öeiparam, und siarb zu Toulouse 1623, imAl. vv, d.

Bai(jo.), einAntiqvarius und Poete vonschà"""ies, trieb zu Antwerpen die Kauffmann-eino,,^ iv auch Allmosen-Vorsteher war, hattedajlle hoffen Vorrath von gold- und silbernen Wer^ich ^ cm Evicciardlno in Verfertigung derH^^Ebung von den Niederlanden, brachte dasÜlji nebst dem Prediger Salomonis in jambi-^,àse, und schrieb: Itinerariurn per nonnuüaslii jp ’ Oelgii &c. partes, das 1584 mit Abr. Orte-t„ g ; 1 , n f rar !° zu Antwerpen heraus gekommen, auch(j üe j • Virckheimtrt delcriptione Germant* utrius-

\V uchet, u„d starb zu Aachen 1598 den 12 Sept.^ A. Sw.

1 (Vincentius), einer der berühmtesten Ma-^nrvrum des 17 ^eculi wurde zu Florentz von^u Eltern 1622 den ; April gedohren, und vonStichs 1 ' 1 * 1 ' "Echt nur zu seinem Schüler, sondernan Kmdes stak angenommen; hielt auch. rdc so hoch, daß er sich ordentlich Poitremumtt fÜ*r ahl *i discipulum schrieb. In seinem 24Jahrvhna,e^Ee 5 Bücher, welche Aristaus der altere,illz.^hr zvoJahr vor Christi Geburt de lods soll-Eriche tr ^ us section ibus conicis getrieben,îEsenîm gäntzlich verlohren gangen, aus'u Muthmassen zu restituiren, welche Arbeit 1701tzvch /^aus gekommen. Weil auch das fünffteApollonii Pergai Conicis, seit mehr alsren öoc verlohren geschätzt worden; so um^ulkikin^ ^r gleichfalls, dasselbe durch seine eigcneSpe-den, iu ersetzen; ließ auch dieselbe 1659 unter

*tii s Geometrica divinatio de maximis Sc mini-^ifcriM 1 Iluterdessen wurde das arabische Mardenk n-k diesem Buche in der Bibliorhec zu Florsetz^ stunden, welches Abraham Eckoellensis übcr-haltu'°a ^6 sich den» bey angestellter Gegeneinander-^Uge>iî^î'"udcn, daß Viviani in seinen Muthmas-EEcher Materie de maximis Lc minimisweitgrünb-Fra„à^îkragen, als Apollonius. Der Konig in^eh-^."ch setzte ihn 1664 unter die auswärtigenUnd de>-^-' er mit einer Pension begnadigter^-Uei ^..^roßhertzog von Florentz gab ihm 1666 bettbeif c lle ^ Cr !ti» und vornehmsten Mathematici.^lgte auch enodarionemproblemttum gaiii-Urnve <iis geomerris propofirorum a Claudiostill nj,* ' ^^'^ches Buch er dem Jo. LhapeUain, der>^ude,ucher Freund gewest, aber schon g Jahr

eher als das Buch heraus gekommen, gestorben war,zuschrieb; ingleichen modnm impediendi stuviorumoppletiones & riparumcorrosiones, cum appiieado-ne ad Arnum sluvium, welches nebst seiner relarionede pr.-eservandis civitate & territorio pisano ab inun-datione, in der 1723 zu Florentz in 4 gedruckte»Raccolca d’Autori ehe trattano del Moro dell’AquaT. I stehet: Quinta libro degli Elementi d’Euclide, <?-vero feienzauniversale del/eproporzioni ; Ainigrna gen-mecricum de miro opiiicio testudinis quadrabilishemiiphaerics a D. Pio Lisci pusiHo geometra pro-positum, welches in den AÄis Erudir. 1692 stehet;Formaztone e Mifura di tutti i Cie/i, con la ßruttur4e quadratura ej'atta deli'int er0, e délit pafti d‘ un nuo -i-o Cie/o amwirabile &c. und wurde 1696 ein Mit-glied der königlichen englischen, 1699 aber der könig-lichen frantzöstschen Académie der Wissenschafften.Vor die Pensionen, welche er aus Franckreich empfan-gen, bauete er z^r Florentz ein sehr prächtiges Haus,und ließ mit einer Allusion auf den ersten Nahmen,welchen Luvovicus Xl V bekommen, bey dem Eingän-ge die Worte einhauen: /Edes a Deo dat®, zugleichaber seines Lehrmeisters Galiläi halbe Statua überdie Thüre setze», und sonst dessengantzen Lebens Lauffan unterschiedenen Orten des Gebäudes künstlich vor-stellen. Bey seiner Gelehrsamkeit war er sehr beschei-den und leutselig, soll aber in theologischen Dingennicht die besten Meinungen gehabt haben, und starb1703 den 22 Sept. Hist.

VIVIEN (Michael), hat I < 58 1 Tertuüianum prsdi-cantem tu 6 Tonus in 4 heraus gegeben.

VIVIENNUS (Georg.), von Antwerpen,studirtezuLöven erst Medicinam und Thcvlogiam, hernach Ju-ra, ward Professor Juris zu Paris, Advocatus zuAntwerpen, Professor Juris zu Cölln,und endlich beydem Churfürsten zu Cölln Rath, flörirte um 1571,schrieb Hirtoriam rerum memorabilium ; Tabulasuniversalis philosophi® ; Orationes; de officioboniPacris Le Marris familias; Encyclopsdiam ; Schema-tilmorum libros; Synopiin juris urriusque; Instru-ctionemreimilitaris terra marique; Conlilia; Oeco-nomicorum f. Ethopoliticorum libr. IV; Lexiconurriusque juris; Comment, ad l*ti introitas ilatwraBrabanti® a Ducibus fuis conceííâ Sc a Carolo V ScPhilippo II filio coníirmaca; Enchiridion de verho-rn m & rerum significjtione ; Eoicomen reguhrutnJuris canonici; Proverbia juristarum; de locis ar-gumentandi legal ibus; de arrestis Sc arreiìationibusquarumlibet personarum ; Commentar. in libr. IPandect. ; Juílinuni Imp. lib, IV Institurionum Ju-ris civilis emendacos; Comoendium de univeriîsregulis Juris civilis ; Chrillianiími eìementorum de-lineationem Lee. H. A. Sw.

VIVIN (Eaíiliu ), ein Dominicaner von Vannes inLothringen, gedohren den 2 Febr. 1602 , that sich zuPont-a-Mousson vor allen seinen Mitschülern hervor,wurde Magister Philosophia, und trat zu Tust 1623M m m m m 2 in