Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1675-1676
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ULRICH

ULRICH

Íí6fe UNI 1566, III!d schrieb obserVationespra*fèlbfî l '° n Gerichtsbarkeit desSber-HoftGerichtö da-t;, ! welche iiXjfoh.Frìdr. Füllers monumentis inedi-

Uu T ebl '“ cft worden.

tícjv R C í?-(J o!l -)> ein Sohn Johann Rudolph Ul íéee î^rrcrs zu Tallwyl und Decani amZürich-n er E"'vhrcn den 20 Dcc. 1622, legte den Grund sti-U>id m^^îen zu Zürch, reiftte darauf nach Hollanditz. ^öelland, Franckreich und Deutschland, kam^^îdiebcr nach Hause, wurde 1650 Pfarrer zumâ.^Z Professor Lingvä hcbr. im Collegio Hu-Und n i66 9 Pfarrer zu dem Fraucn-Münstcr,dii^' Urb 1682. Seine Schriften sind: orat. dete stibas Apocalypfeos, dabey ist noch Jof.Dff» ^° n versio Pauli mystica besindlich; heimlichein u^arung der Geheimnisse des Reichs GottesP .^uschiedlichcn predigten; orat. deanti-Chri-ver fus militantem in terris Christi ecclesiam

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T 0 "‘ u conitu ; Jof Mede conjectura; de secundos ( > ^ventu 2 Petr. III, 2 aus dem Englischen über-jüngste Gericht oder Erklärung der weis-

''ÄNti sn 00^1,/^.^«-t^rung derHVeil-

ejfxj 6 ^"ochs in unterschiedlichen predigten; 10und Lcttags - predigten; nebst zà ^ehx. Wea Fest-Predigten; von der Würdigkeit desdss/ í» einer Antritts- predigt; Predigt über

^iiß^, »"3 einer Compagnie nach Straßburg ; fünfBettags-Predigten. HL. '

àbobr»^ Ooh. Henr.),eiu schweitzerifcher Theologus,i66 5 zu Zürch/ wo sein Vater Heinrichich zum Frauen-Müuster war, wurde 1687

dach.Dedram examiniret, that darauf eine Reise^ von bar durch Franckreich, die spanischen, Holland und Deutschland,wurde iü^'

^ Grünen dach, 1699 Diaconus zumFrauen-^ sier, i 712 Feld - Prediger iu dem toggenburger

Pfarrer zum F> auen-Münster, schriebr v ;5„n "nd curiöscRel«n> n öcs unglaublich hcr-fchen ,"be« der Rcforn irren auf den franyösi-v^kki^wcren, aus dem Frantzöstschen übersetzt;

.'-^urthLrigkeit uuo Mirleidens - WeckerKiffen ’°< c Relation der b franyösischen GefängrWUíw rr es Evangelii willen' sich bcsindendcn"^bien*. 0 P n Ö£s Glauben ■ nit Nahmen und Zu-^>lthe -f- ^^fna!,ms-Fo rii solcher, welche die rö-f 1 öc t oiu^ c unö Dcro 3' :thum;u verlassen, und1 ^ X f- m . ssligmachèneen rer rmirr - evangeli-^«liqnà üPvn treten gesnncr ■{.;■- . in deutsch-^npösiichr und ' uiuifchcr : : .'rccljc ; dieÎ! t|r, fttínH ltzbelwürdigeRirchen-und <Sk ns-Re-1 ’í ^vcy Neujahrs-Predigte» ; kucyc aber

R' ^tion von der wunderbaren Er-"d b e flict>cv ehrlicher Leute in demBärcnthal,o^"8elis-/^wn wegen Annehmung der reformirr-hi^ìun^u" Religion ihnen zugefügten Verfol-îarbi/zo. HL.

Jac.), gcbohren 1569 zu Zürch, wo! Jac - Ulrich, oderHuldricus, Professor Pyi-Eyrk. Lexie. T. IV.

lofophiä und Canonicus war, hatte in der Jugendetliche mahl grosse Lebens>Gefahr auszustehen, reljete1587 nach Heidelberg, Marpurg, allwo er 1589 inMagistrum promovirte, Leipzig, Witteuberg, Erfurt,Hanau, Tübingen rc. wurde 1692 Präceptor III Clas-sis z» Zürch, 1600 Leut-Priester, 1607 Professor ka-techetices; 1610 Fcldprediger, 1617 ProfessorLmgvägräca und hebraicä, 1621 Collcgii carolini Praposi-tus, 1625 Professor Theologia, schrieb ; Predigtenvon der Vorsehung Gottes; gottielige Gedanckenvon gegenwärtigen Sterbens-Läufftcn; chrisilicheErmahnung an alle diejenigen, welche aus unge-gründetcm Eifer sich von der refoxmirten Rircheabsondern, uud gemeiniglich wiedertäuffer genen-net werden; vindidas pro Bibliorum translationetigurina adverses Jac. Gretferi admenitionem; decertitudine salutis ex Joh.X; de religione ecclefia-rum grsecanicarum tum vetere turn hodierna ; Oratt.2 ; Orat. de statu ecclesiarum reformatarum hodier-no tristi & calamitol'o; Diatriben de ministerio ec-clestastico; declarationem cap. VIII confeffionis hel-veticte de Iapse hominis& pecc3to; de eccleilas ele-ctorum Dei existentía & conserva tiorie perpétua ;vindicationem cap. XVII confeíîìonis helvericae;vorn alten wahrhaft lutherischen Glauben St. Felixund Regulä; epirornen pr-ecedenris lib. in einer Re-de vorgestellt; Diatriben de sacramentis in genes eScspecie; elenchum errorum,qii!bus orthodoxia ec-clesiarum reformatarum de S. eucharistia a pontisiciisimpetitur; orat. de confeffione helverica & augusta-na; elenchum canonis misl'atici, nebst vielen andernmehr, die aber noch nicht gedruckt sind, und starb1638, im 69 Jahre. HL.

ULRICH ( Johann Jacob), ein Sohn Heinrich Ul-richs, Professors der griechischen Sprache, gebohrenzu Zürch den 8 Apr. 1602, lag dem Studieren in sei-ner Jugend fleißig ob, that darauf einige Reisen, leg-te sich nebst der Theologie starck auf die Sprachen^tonte auch in frantzostscher und italiänischer Sprachefertig predigen,^ wurde 162; deutscher Prediger zuGenf, 1629 Praceptor III Claßis Carolini, wobey er

- zugleich die Pfarre Aldis-Rieden erhielt, 1630 Dia-conus zum Frauen-Müuster und Professor Theolo-giä im Collegio Humanitatis, und Präfcctus derStadt-Bibliothec. An. 1638 ward er Pfarrer zu denPredigern, endlich 1649 Pfarrer zum grossen Mün-ster und Autistes Ecclesiä tignrinä, und starb den 22Febr. 1663. Seine Sckirifften sind, ausser vielen geist-lichen Meditationen und historisch-politischen Bk-dencken, Predigten über das erste Buch Mosis,Ruth,beyde Bücher Samuelis, Esther, Jeremiam, und etli-che Capitel Danielis; über den Matthteum, Marcum,die Epistel an die Römer, beyde an die Corinthier;exercitatlones in N T. ; allerhand Feld-Predigten;Fest - Büß-Wahl-Synodal - Predigten; öffentlicheReden von den Rcnnzeichen der Rirchen, den Kir-chen-Gütern; von der cmechetischen Theologie;von der Arithmekic; der ^jrtenlchre; den Hisio-Nnn n» rien;