mi UNGARELLUS UNGER
' -es -Hsratii Schrifft von der Dichtkunst beym Grabeabsingen sollten weiches auch geschehen.
UNGARELLUS, siehe Vagarellus.
UNGEPA UR (Eraimus), ein Doctor Juris/ gebüh-ren zu Naumburg den 2 Febr. 1582, siudirte zu Je-na und Wittcnberg, und ward 1614 Professor Jurisfeudaiis zu Altorf, und 1616 Consuicut zu Nürnberg.Don dar berief man ihn 162; zum Professor Jurisund Assessor im Hofgericht zu Jena, allwo er den 2;April 1659 verstarb. Seine Schrifften sind: Com-ment. super Décrétâtes ; Deciiiones juris controvers ;Exercitia juítinianea; Diílêrtationes, de delictis car-iais; de restamentis ordinandR ; de erroribus justi-nianeis; de expectativis feudorum; destaturis; decicatione; de concurlu actionum poenalium & rea-lium; de feriis earumque exceptione; de jurisdi-ctione eccteliastica; de compensarione stricte dicta;de concordiadiscordaiuis juris justinianeiötc. Fr. Z.
UNGER (Ba(iKus), ein evangelischer Prediger, gebüh-ren zu Torgau 152g den zi Jan. studirte zu Wittcn-berg/ ward hierauf Rector zu Salfeld/ und uachge-hends Diaconus daselbst. I» folgender Zeit beriefman ihn zum Pastor und Superintendenten nachSchleusiugen, ferner nach Salfeld, weiter nach Arn-stadt; von dar er wieder nach Salfeld kam; schriebeinige Leichen-Predigcen rc. und starb 157; in der Fa-sten-Zeit. Lu.
UNGER (Christ Gott!.), einPhilologus,gebühren zuKoltzig, im glogauischen Fürstenrhum, 1671 den 17Nov. studirte zu Leipzig, und wurde zu Groß-Rin-ncrsdorf, hernach aber zu Herreulauerfchütz inSchle-sien Pfarrherr. Er hatte sich ohne Lehrmeister einegrosse Fertigkeit in der hebräischen, syrischen, chaldäi-fch.'n, arabischen, frausösischen, italiänischen und en-glischen Sprache zuwege gebracht, wendete grosse Ko-sten an, die raresicn rabbinischen Manuskripte zu er-langen, und bediente sich eines gelehrten Türcken, zuErlernung seiner Sprache. Mit den gelehrtestenMännern in und ausser Deutschland unterhielt er ei-ne weitläufftige Corrcfpondenz, hinterließ unterschie-dene grosse Tomos von sein und seiner Freunde Brie-fen, in lateinischer, rabbinischer, frantzösischer, italiä-nischer UNd deutscher Sprache, gab Indicem typogra-phe dyrenfurtenfis, und einige Predigten heraus;hinterließ aber im Manuscript lVlemorabilia de ririseruditis; memorabilia de viris illustribus ex historiacivili ; weitläufftige Collectanea zu einer bibliothecarabbinica; Wagenseils tela ignea Satanar, noch ein-mal so starck vermehrt; eine hebräische Übersetzung-es neuen Testaments; Uebersetzung und Widerle-gung eines raren portugiesischen geschriebenen Läster-Buchs wider die christliche Religion; Genealogien dervornehmsten Gelehrten des i/Seculi; historiamà-nutiorum pleniorem; Und starb l/ly den l6 Oct.Un.
UNGER (Nlatthias), «in Doctor Medicinä und PHi-losophiä, gebohren zu Troppau in Schlesien 1550 den
UNGERSDORF UNKAUF
16V
' 13 Mertz, hat bey der damahls in Ungarn ewgneu Pest, emen Tractat, wie selbiger abzuhelstan das Licht gegeben, und ist 1614 im MaY SWLeb.
von UNGERSDORF (Christoph), ein rönH!«'^tholischerGeistlicher, edirte 1610 GrötulaklO» „evangelische» Land-Stände in GesierreicY/P'^behaupteter augspurgischen Lonfeßio»; w ijDantwortung derselben wider Poh.
Georg Zedmannum; 1616 Bedencke»cher Vorbereitung ;u der von den (falvinistsss^^gesuchten Lompositton, zwischen Den rStänden des römischen Reichs; 1617 ^gen von der Lalvimsten betcüglichen2kk«n ^feligkeit gegen das römische Reich rc. g 0 |jit
UN GLENCK (Andreas), eines SchNtib^ ^jesvor» Nürnberg, gebühren i6g2 den 28 Aprlb >zu Altorf, Helmstädt und Jena, und wardconus zu Nürnberg; da er immer von eimU Mzur andern rückte, zulcht Prost! ionem.TheowS älk,raphysices und Logices im Auditorio agidra»^ Mund endlich nach Altorf kommen solte,wegen Alters abschlug. Er schrieb vie ö'A.giciiSchrifft- àelle; das Prophcten-^uch ^^siesiDingen; eine Postill von der Lundfchds $die sieben Lust- Pssimen in 24; PrcdigttNi ^0tesie Alterthum der 10 Patriarchen;tungs-Schule vermehret; widcrlegimg Wy * stt ia í
U~l -n>:_i_ • r- - J« rnnl c ‘ Je
licher Dialogorum ; Disputationes de co? ’ ;de Iibertate humana in actionibus ffl ? ra ,- c irca fe ‘causa per emanarionem ; de potestate civilt ^ligionem See. und starb 1697 den n. AuF- _ 0 tvon UNGNADE (Johann), Baronwar Kaysers Ferdinanvi 1 geheimer Rath, 0$$span zu Waradein, Landes-Hauptmann >^ ^ismarch oberster General der kayserlichen ^r i maßKärnthen, Croatien und der windischen M« ' „ad!aber wegen der Religion entweichen, »nv »Urach, allwo er sich eine Zeitlang aufhielt, » 0 tUnkosten die Bibel in die türckische »nc' (íl MSprache vertuen ließ, und endlich in vo-
dem Schlosse Wintritz 1565 gestorben:^ p;
er ins Würtembergifche zurück gebracht, m° . HEbingen in der St. Georgen - Kirche den 1/ ^graben worden. Crusii ann. Suev. Er. ässipUNICORNIS (Joseph), ein italiänischer^ticus und Philosophus, schrieb de u , nUm eris &
mathematicarum ; de ponderibus; demensuris; de immomlirate animas; de ^de arithmetica cœlesti &c. und starb 7he^
UNIGORNlUS, oder Einborn, (Paulus)-logus zu Ursern in der Schweitz, lebte um
schrieb : Apologiam advertus iheologosgenses de controverstis ccenae Domin*- .UNKAUF (Johann George), eilt ^
Göppingen im WürtembergiftHen buMg, pf
Tübingen, ward daselbst 1694 Mast^cr, tw