Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1779-1780
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WALCH WALDEBY

tot! 10 ^nd Leipzig, wurde 1685 Pfarrer zu Friedrichs-m' - 1687 zu Meinungen Hof-Diaconus und Con-itotii Slffeffor, 1692 Vice -Superintcndens, 1695^"periiitendens, 1706 Superintendens primarius,finh! tstrl ? 1722 & en 5 Dctobr. Seine SchrifftenHüg-verstorbener Rinder Gottes herrlicher. erberw-Gewinn, oder eine Sammlung von Lei-»ì-î^gken; evangelische Lieder-Berrachlungen;

- edigtcn. Der berühmte Gottes-Gelchrte zu Jena^^/"-^Balch ist sein Sohn. Un.f{ (Hieron.), ein Medicus zu Stuttgard, leb-sch ^ ^^8, und schrieb: Leschreibung desmineri-^^es bey Liebenzellim -Heryogchum N?ür-

\V Af ^ (Joh.), stehe Grassieus.

5Uß! C ^ ben Elieser, etll wormfcc Rabbine

ÍÙbisA e ^ 17 Seculi, gab librum apologorum inI 6 & 1 ’ bischer Sprache zu Franckfurt am Mayn^ f ln 4 heraus, w.

il>A ^^LD, oder Amevald, ein Cmpiricus,à^ 9 ange des i6 Eeculi, prackicirte zu Augspurg,e^ ^bcr auf Befehl der Obrigkeit i;8; von dars,^lî u>en, machte mit der von ihm erfundenen terra8«b ^ oder Panacea anwaldinaettt grosses Aufsehen,ti et f. eitl ^ n %crid>t von deren Wirkungen heraus, ge-aber hierüber mit 2 ndr. Libavio in Streit,ten ‘“fi“ seiner Vertheidigung viele hesstigeSchriff-treten. Ke.

^DACH (Durandus), stehe Durandu;.

bu rn ^.(Rogerius), ein Ertz-Bischoff von Canter-î>vg P îschoff von Londen und Groß-Schatzmeisterst es sl" 8 ^Uand, von geringen Eltern gebühren, brach-loE°urch seinen Fleiß soweit, daß er Doctor Theo-drr« Sein ungemciner Verstand, nebst an-

as^schlcklichkeiten, setzten ihn bey dem KönigefaktQe v H in einen so besondern Credit, daß ihm der-so bg,?îk obgedachten Aemter anvertrauete. Allein^ *399 Richard»» n abgesetzt, und hingegenauf den englischen Thron erhoben wor-Zkik s^n« er diese Aemter niederlegen. Die übrigev. 3 u(ìû»k ^bens brachte er in einem gar schlechtenV A » ° c in, und starb um das Jahr 1407. Wo.

I«nb (r oder Waldebius, (Rob.), ein Engel-de Zv," Augustiner-Ordens, siudirte zu Toulouse, wur-^chken ^ lmt> Professor daselbst, war auch in dentont?' er Philosophie und Medicin nicht unerfah-* 3 % Bischofs zu Adur in Gascogne, sodann

uiy ^.^'^dlschoff zu Dublin, izy2 Cantzler vondie-Bischoff zu Chichester und izy6ltìí *yml ,"& u Nurk, schrieb: expositiones moralesU m a postoIorum ; homilias quinque super«P’binir Ver ^ a Falutationis angelics ; in orationem*hfc: t i 0 »; Sermones XII de sacramenro euchari-

*0 > e

s.

“Ort V Scripturarum; contra Vllpecca-

. a - la ’ ^rmones ad clerum; sermones ad po-' ituier aiiumsalucis; placita théologies; de-

WALDECK WALDMANN 1780

terminationes oxonienses; lefturas theologicas inimgistrum sententiarum ; quaestiones ordinarias;quodiibeta; contra Wiclefitas, die noch alle im Ma-nufcript liegen, und starb i zy7 den 29 May oderden 29 Dec. Bal. Pit. Eljsû encomiast. Augustin.Fa. Gand.

von WALDECK ( Joseph Friedr.), ein lutherischerThcologus, gebohreu 1641 den 2z Septembr. zu Lin-denhard in Francien, zohe 1655 in das Gymnasiumnach Schwemfurt, 1657 nach Heilbrun. An. i6éoStetig er nach Jena und 1662 nach Wiktenberg; wur-de aber noch im selbigen Jahre in brandenburgischenLande» befördert, und als er seinen Aemtern i;Jahrvorgestanden, 1679 zuni Superintendenten, Jnspecto-re und ProfessoreTheologiä des Gymnasii albertiuinach Hof im Vogtlande vocirt, in welchcrBedienunger 1709 den 29 April verstorben. Er hat verschiede-ne Leichen-Predigten geschrieben, von denen 2 Theileunter dem Titel: Ehren-Gedachtniß der Gerechtenzusammen gedruckt worden. Un.

von WALDENFELS ( Christoph Philippus) , einAntiqvarius aus der Schweitz, lebte um 1662 zuChur, und schrieb: monimenta historica de Majori-hus nostris; de Voitlandis Nariscis, welche 1677 un-ter dem Titel: lelestarum Antiquitatum libri 12 zuNürnberg in 4 zusammen gedruckt worden.

WALDENSIS (Thom.), siehe Netter.

WALDEWIN, Bischoff zu Worcester in Cngelland,florirte um 1200, und hinterließ viele 8errnones. Bai.Pit. Fa.

WALDIS (Burchard), hat Esopl Fabeln in deut-sche Verse übersetzt, und 1548 zu Franckfurt in 8 edi-ret, welche 1555 wieder aufgelegt worden.

WALD MANN, sonst Geyger genannt, (Daniel),ein Medicus, gebohren zu Roß beim in Bayern 1595,siudirte zu Tübingen und Straßburg, promovirte1618 zu Padua in Doctorem, prnccicirte bey seinerZurückkunfft anfangs in Augspurg, sodann zu Pres-burg in Ungarn, endlich aber zu Regenspurg, undstarb an diesem letzten Orte 1664 den 14 Febr. im 70Jahre seines Alters, nachdem er ein Responsum me-dicum defensivum de morbo & morte Cardinaliswartenbergici heraus gehen lassen. Fr. Li. W,d.Ke.

WALDMANN, fönst Geyger genannt, (Esaias), einMedicus, Daniel waldmanns Sohn, gebohren 1646den 9 Novembr. zu Preßburg in Ungarn, studirte zuRegenspurg und Jena, durchreisete Deutschland, dieNiederlande, Engelland, Franckreich und Italien,wurde zu Padua 1670 Doctor, 1672 Stadt-Physt-cus zu Suhl, zohe aber von da 1676 nach Schmal-kalden, wurde daselbst 1690 Stadt-Phyficus, 1697aber hochfürstlicher Hessen-casselischer Leib-Medicus,schrieb kurye Anleitung von pröservirung Der ro-chen Ruhr; einen Tractat von dem liebensteini-schcn Sauer-Brunnen, und starb 1719 den 26 Jan.Lep,

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