WESENBEC
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WESENBEC
j, -.-^.t-Rath / wie auch Hof ( Prediger, hielt' S seine Anzugs-Predigt, beschloß 1728, und starbj e seinen Gütern, Un.
gr ALIA (J° 0 > ein Doctor Theologiä im 15Atz ,\ predigte zu Erfurt und Worms mit grossemche» ^ wurde aber von den Thomiste»! undMön-Ctz îehr verfolgt. Man gab vor, das allzugrosseq°„"werc,um mit den Jüden hätte ihm denKopfein-à-Pwen, daß er darüber in allerhand Irrthümermat 11 îvâre. Er wurde deswegen zu Mayntz ge-gesetzt, und muste vor allem Volck revociren.kx ^^cher wurden verbrannt,und ihn condemnir-àuaiin ^ ^'"er immerwährenden Pönitentz in demben .Ä"ner-Convent, worinne er bald darauf gestor--,,, 1 vt. b.t.
I6 66 kL (Abrah.), ein JCtus zu Utrecht, lebte um
< ìrnd schrieb commentarium ad nonnullas Con-ti^ j? n f s ultrajectinas; tract, de connubiali bono-iti e ^cieeate 8c pactis dotalibus; de remiffione
t(t, ^ a ‘ s Lcc. und lebte noch 1678. Seine Schrill-^Seko^^oi zu Amsterdam zusammen in 4 heraus
ÄOV (Christianus), hat pümphili persicif| ( L“ el Segretario aus demJtaliänischen insDeut-^tet. "Zersetzt, und 1670 zu Braunschweig in 12 edi-
(Andreas), ein Doctor Juris, petriive^tz ^e« des altern Sohn, gebohren 1527 zu Ant-Ujeapw ]' pkäsentirte eine überaus schöne Person, undbas,.?, '^wes lustigen Gemüths ließ sich wohl mit ihmSein Wahl-Spruch hieß: Pie 8c lste.er ßi er zu Löven seine Studien absolvirt, setzteBrüssel, und wurde als ein gelehrter und»hch7"äkeit liebender Advocat berühmt. Er starb, dep/^ Pklbst i zSy von unmäßiger Arbeit, oderwiean-^Lz^^en, von empfangenem Gisst. Ad.
Hun B Ê C O»!'.), ein schwäbischer Theologus, ge-durlä ^.^48 zu Zaysenhausen, einem marckgräflich-hersta^'wkn Dorffe, stubirte anfangs zu Straßburg,Lotten } u ^übingen, woselbst er auch 1567 Magisterber naiá! Aeng 1571 mit einigen jungen Herren wie-Straßburg, versähe 1576 die Profeßionemlvit^. wwuiiium zu Tübingen an Jac. Andrea fiat ;
-..umuin zu ^uoingen daraufDo-
1577 DiaconusäMd Superinten-LTheol°glä,Kends dann
S u Ä b Stadt-Pfarrer zu Goppmgen, ^lm;Superintrndcns und iniog
Erklärung derEpisteland Mmß, und
sta^'Mn, und Bericht von zweyerley v
W '612 den 29JUN. auf freyem Feld,da er auv^ä^ ^od kranck heimrcijen wolte. ^var
(Matrh-eus), ein Rechtsg , ^Dcw^bsenbecs des ältern Sohn, g« * gtubii
Ä r N3x, wurde von Juge »" S nad) ibw 8 st ^ ölttn / und im 14 Jahre ^ncsAi e fechteLs-sehickt, allwo er sich in^rlernu»»g da
• Mch 1550 mit dem grossen Ruhm en
tom promovirte. Nach diesem gieng er nach Franck-reich, um die Humaniora und Jurisprudentz besserzutreiben, von welcher Reise er 1552 zurück kam.Daselbst mag er die Lust zu der protestirenden Reli-gion überkommen haben, zu derer sich hernach öffent-lich bekannte, ob er gleich deswegen an seinen Güternviel einbüssen muste. Hierauf begab er sich in Deutsch-land, und wurde zu Jena Doctor und Professor Ju-ris, iedoch muste er allda von einigen Theologen vielVerdruß ausstehen. Von dar kam er 1569 nach Wit-tenberg, woselbst er bis an sein Ende, welches den 5Junii 1586 erfolget, mit grossem Eifer gelehrt hat.Seine Erben haben sich durch eine besondere Schlifftzu erweisen bemühet, daß er sich bis an seinen Tod vordie reformirte Lehre erkläret, welches aber den Nach-richten, die in feiner Leichen - Predigt stehen, zu-wider ist. Im übrigen hatte er bey dem Churfür-sten August» die Würde eines geheimdem, wie arrchAppellation-Raths, und voinKayser MaHiniliano IIdie Bestätigung seines alten Adels aus den Niederlan-den,nebst der Freyheit,dessen Wappen auch in Deutsch-land fortzuführen, durch ein besonders und zu Pragi;7l ausgefertigtes Diplome» erhalten. Er erzeug-te rz Kinder, von denen er zwölffen ordentlich nacheinander die Nahmen der Apostel in der heiligen Tauffegeben ließ. Seine Schrifften sind: Oeconomia ju-ris ; de actionibus & interdictis; Paratitla juris sivecommentarius in pandectas8c codicem, worüber dieneuern Juristen um die Wette commentirt haben;de feudis; prolegomena jurisprudentix, die auch inNie. Reußieri cynofura juris stehen ; responla & Con-silia; supplementa ad jn. Schnei devehii comment, intnstitutiones ; orat. de Gabr. Mudseo ; tract, de pactis& fide instrumentorum ; historica narratio deinqui-sitione hispanica ; isagoge in libros IV institutionumjuris civilis ; quaîstiones de studio juris instituendo;commentar. de jure emphycevrico ; subscriptio adConsilium D. Christoph. Hardessiani ; Papinianus ;exempla jurisprudenti* ; commentarius in institu-tiones. Sein Symbolum war: Pie 8c 1-ete. Waser vor ein christlicher JCtus gewesen, erhellet theilsaus folgenden Versen, die er kurtz vor seinem Tode ge-macht :
In Belgio natus, Germanis hospes in orisConficio spatium peregrinae flebile vit*:
Dum veram vocor in patriam, qu* sanguine par-ta est,
Christe, tuo; turne post funera, magne saeerdos,Sufcipe, 8c extremae iubduc discrimine luctse.
Mors tua vita mea est; tu debita lytra ParentiSolvisti moriens, ut per te vivere possim.
Hac ergo fretus spe non dubitante recondarIn mortem,Dux Christe, tuam, quae janua vit®est,Ut tecum moriens, tecum, o mea vita ! resur-gam.
Sein Leben hakAndreas Rauchbar und Michael vonden perre beschrieben, welches letztere man bey ^e-senbecii 1659 zu Colln in 4 gedruckten Paravclrs si»!-Ddd ddd ) W'